Mai 2016

Mit dem Auto nach Neuruppin und Perleberg
Vor dem Hintergrund einer möglichen Fusion der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin verglich ich die Fahrzeiten zu den bisherigen Kreisstädten für Einwohner aus dem gesamten Raum. Das Ergebnis ist nahezu ausgeglichen – ein wenig schneller ist man in Perleberg.
Ein Ausflug nach Meyenburg
Meine Eltern, Migo und ich besuchten im April Meyenburg mit seinem „Schloss“, das hoch im Norden der Prignitz an der Grenze zu Mecklenburg gelegen ist und zwei Museen beherbergt. Dabei knipste ich einige Bilder mit den Schwerpunkten Herrensitz und Eisenbahn.
Bézierpunkte → Quadratische Funktion
Nachdem ich im vergangenen Monat den umgekehrten Weg geschildert hatte, zeige ich hier, wie man aus den Kontrollpunkten einer Bézierkurve die Koeffizienten und Intervallgrenzen einer entsprechenden quadratischen Funktion errechnet, falls es eine solche gibt.

Hochspannung

Am 52er Weg, Perleberg, 12. Mai 2015

Über das Schreiben eines Blogs

Auszug einer E-Mail aus dem März

E-Mails oder Briefe zu schreiben ist ehrenwert und fein. Auch ich schreibe ziemlich viele E-Mails – im Vergleich zu Veröffentlichungen auf meiner Website deutlich mehr. Doch es nur per E-Mail zu schreiben ist ziemlich ineffizient. Wenn Du gute Gedanken formulierst oder schöne Anekdoten erzählst, dann kannst Du damit mehr erreichen, wenn Du es nicht nur per E-Mail sendest, sondern ebenfalls in Deinen Blog setzt. Geschrieben ist es sowieso – der zusätzliche Aufwand sollte also nicht groß sein.

Mit „mehr erreichen“ meine ich im vorigen Absatz erst einmal „mehr Menschen erreichen“. Aber wenn Deine Worte inspirieren, zum Nachdenken oder Handeln anregen oder in manchen Situationen hilfreich sind, dann heißt „mehr erreichen“ auch so etwas wie „einen größeren Einfluss ausüben, mehr verändern“.

Geometrisches Knobelei

Es war einmal ein Kreis, der alle Seiten eines gleichseitigen Dreiecks mittig berührte. Der Umfang des Kreises maß das Doppelte der Kreiszahl π. Wie groß war der Umfang des Dreiecks? Die Auflösung folgt demnächst.

Gelesen: Die letzten Rätsel der Mathematik

Das Buch von Ian Stewart erschien im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Ian Stewart stellt große Probleme der Mathematik vor, die wie die Kepler-Vermutung zur dichtesten Packung von Kugeln im Raum in jüngerer Zeit gelöst wurden oder sich wie die Riemannsche Vermutung mit Bedeutung für die Verteilung von Primzahlen noch unbewiesen als Herausforderung aufbauen. Was die Probleme groß macht – und was „groß“ überhaupt bedeutet – erläutert er und fasst ihre teils Hunderte, teils Tausende Jahre zurückreichende Geschichte kurz zusammen.

Gefallen hat mir zum einen der breite Überblick über mehr als ein Dutzend wichtiger Probleme aus Zahlentheorie, Physik, Topologie und weiteren Feldern sowie der Ausblick auf ungelöste Fragen für die Zukunft. Zum anderen freut mich, dass Ian Stewart, selbst Mathematiker, dem interessierten und ausgeschlafenen Leser in den meisten Kapiteln tatsächlich die Kernfrage und Lösungsansätze verständlich macht.

Er scheut dabei – sehr sparsam allerdings – auch vor dem Abdruck von Formeln nicht zurück. In manchen Büchern über mathematische Probleme, die man auch in Bahnhofsbuchhandlungen findet, werden Formeln gemieden wie das Weihwasser vom Teufel und durch blumige Umschreibungen ersetzt, die Leser beeindrucken mögen, irgendein Gefühl für das Problem geben, aber kein Verständnis erlauben. Das ist in „Die letzten Rätsel der Mathematik“ erfreulich anders.

Apropos „die letzten“, der deutsche Titel ist irreführend. Es handelt sich nicht um die letzten zu lösenden Rätsel, und das legt Ian Stewart auch unmissverständlich dar. Weiterhin werden sich faszinierende neue Probleme auftun. Man könnte „die letzten“ besser als jüngste, aktuellste auffassen, aber auch das trifft es nicht wirklich, denn selbst wenn sie in jüngerer Zeit geknackt wurden, stellten sich viele der Fragen schon unseren Vorfahren. Das englische Original heißt „The Great Mathematical Problems“.

Redewendungen mit Fuß

Gruß an die Schweiz

Lenzener Straße, Perleberg, 19. Mai 2015

Kommentare

  1. 08:20, 1. Juni 2016

    Ich vermute, dass Du ein Problem mit Schuhen hast ...
    E. S.

  2. 11:33, 1. Juni 2016

    Ad Redewendung mit Schuh: Bei Schuh; auf dem falschen Schuh erwischt; Schuhaufwärts oder -abwärts fahren; auf grossem Schuh leben; einen Schuhtritt verpassen; Schuh-el; Ein Schuh hilft einem Anderen.

  3. 16:21, 6. Juni 2016

    Geo-Knoblauch.

    "Wie groß war der Umfang des Dreiecks?"

    Der Umfang U des Dreieckes ist

    [(r_i*6)/(a)]

    Links

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichseitiges_Dreieck
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichschenkliges_Dreieck
    https://de.wikipedia.org/wiki/Inkreis#Inkreis_eines_Dreiecks

    Und nun meine Frage:
    http://kynos.jimdo.com/2016/06/06/gegeben-dreieck-gesucht-x/

    BD

  4. 10:35, 7. Juni 2016

    PS: Vlt dieses hier versuchen http://www.mathepedia.de/Winkelhalbierende_Inkreis.aspx

    p = sqrt{(s-a)(s-b)(s-c)}/s, s = (a + b + c)/2

    s ist der halbe Umfang und hier pi, der Radius p ist 1, und da alle Seiten gleich sind 3a,

    1 = sqrt{3(pi - a)}/pi, pi = 3a/2

    [(pi)(2)]/(3) = a = 2.094

    1 = sqrt{3(pi - 2.094)}/pi = 1.0003

    Für Umfang U eines Kreises gilt, http://arndt-bruenner.de/mathe/9/kreisberechnung.htm

    (2pi)r, für r = 1,

    (2pi)1

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichseitiges_Dreieck

  5. 17:04, 11. Juli 2016

    Die Knobeleilösung ist √108 oder ungefähr 10.3923; auf der folgenden Seite leite ich sie her:
    https://prlbr.de/2016/kreis-im-gleichseitigen-dreieck/

    Es dankt auch für die Ergänzungen an Redewendungen
    Martin