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Kurz­nach­rich­ten 2017

  1. Manche Menschen denken, die Redewendung „mit Hund und Egel“ bedeute, etwas mit der ganzen Familie plus allerlei GepĂ€ck zu machen, und habe ursprĂŒnglich so viel wie „mit ehelichen sowie unehelichen Kindern“ gemeint. Diese Menschen irren. TatsĂ€chlich bedeutet die Redewendung, etwas mit einem Hund und einem Egel zu tun.

  2. HÀtten Sie es gewusst? Zugfahrten lassen Hunde altern. WÀhrend einer Reise mit der Regionalbahn von Perleberg nach Golm wird ein Hund beispielsweise etwa drei Stunden Àlter.

  3. Ein bereits erprobter Vorsatz fĂŒrs kommende Jahr: Von Mitternacht bis Mittag nichts speisen, wenn es weder als Gast woanders geboten ist noch ein krĂ€ftezehrender Ausflug ansteht. FrĂŒhstĂŒck macht mich ansonsten eher trĂ€ge und die Energie des Abendbrotes ist nach dem Schlaf noch nicht aufgebraucht. Einen morgendlichen GemĂŒsesaft gönne ich mir allerdings.

  4. Die Tagesschau titelt, die EU sei auf dem Weg zur Verteidigungsunion. Offiziell heißt die neue Vereinbarung zwischen 25 EU-Staaten wenig sagend „permanent structured cooperation“, stĂ€ndige strukturierte Zusammenarbeit. Ich hoffe, dass die Interpretation als Verteidigungsgemeinschaft zutreffen wird und es sich nicht zu einem KriegsbĂŒndnis entwickelt, das mit welchem mehr oder minder guten Vorsatz auch immer jenseits der EU-Grenzen InstabilitĂ€t und Tod verbreitet, wie es in den zurĂŒckliegenden Jahren manch „Koalition der Willigen“ tat.

  5. Frischer Schnee knackt unter den Sandalen heute Nacht; munter knistern auf die Jacke stĂŒrzende EiskrĂŒmel.

  6. Persönliche Webseiten im Netz erwĂ€rmen mein Herz. Projekte mit einem klar abgegrenzten Zweck wie Wikipedia sind toll, aber wir hatten den Zugriff auf Bibliotheken auch vor der Digitalisierung. Am Rechner zig Zeitungen aufschlagen zu können ist fein. Kioske ermöglichten es frĂŒher. GeschĂ€fte zum Einkaufen nur ein paar Tastendrucke entfernt? Weit war der Weg ins Warenhaus oder in die FußgĂ€ngerzone fĂŒr StĂ€dter zuvor auch nicht. Was wir einst nicht konnten: In TagebĂŒcher aus der breiten Bevölkerung schauen, ihre Gedanken, Erlebnisse und persönliche Werke teilen und bewahren. Stelen erzĂ€hlen uns, wie einzelne Herrschende die Welt sahen und welche Schlachten sie schlugen. Die individuellen Ansichten der Menschen zeigen heute unzĂ€hlige persönliche Webseiten. Erhalten wir sie fĂŒr die Nachwelt!

  7. Einen schönen, friedlichen ersten Advent allen! Ein wenig Schnee rieselte an diesem ruhigen Morgen in Perleberg und blieb liegen auf Autos und DÀchern.

  8. Eis am Stiel zu essen heißt Brennholz freizulegen, mit dem man es sich schön warm machen kann.Â đŸ”„

  9. Apropos Essen: Ist es besser, antizyklisch im Sommer Eis und im Winter heiß zu speisen oder im Einklang mit der Jahreszeit?

  10. Hundepfoten riechen ein bisschen nach chinesischem Essen.