Kurznachrichten 2018

  1. Ich bin gespannt, was 2018 alles gelingen und bringen wird! 🥠

  2. Zum 1. Bino ein Bienen-Song von Kate Bush: You Want Alchemy → https://prlbr.de/bg

  3. Anlässlich des neuen Jahres bestiegen wir heute den Golmer Reiherberg – eine Familientradition.

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  4. Muss man einem großen Patienten weniger von einem homöopathischen Heilmittel geben, damit es genauso gut wie bei einem kleinen Patienten wirkt?

  5. Mein Bär, der hat vier Hertzen, so sagt die Wissenschaft. Mit vier Hertz schüttelt er den Pelz und trocknet so bewegt dank einer Trägheitskraft.

  6. Die heutigen Forderungen Polens nach Reparationszahlungen an Deutschland wegen des Zweiten Weltkriegs verstehe ich nicht. Polen erhielt nach dem Krieg über 99'000 Quadratkilometer Land von Deutschland, einschließlich all der Städte und nach dem Krieg übrigen Infrastruktur. Zur Einordnung: 99'000 Quadratkilometer – das ist deutlich mehr als die drei Benelux-Länder zusammen messen und deutlich mehr als das Doppelte der Schweiz. Es ist mehr Land als Nationen wie Portugal oder Ungarn haben. Leider kann man mit Land und Infrastruktur keinen einzigen der Millionen Toten wiederbeleben – ebenso wenig vermögen dies neue Reparationen. Die Schuld der Verbrechen an ihnen lässt sich nie tilgen. Man kann Zwangsarbeiter entschädigen, Witwen und Waisen, deren Partner und Eltern ermordet wurden, unterstützen. Das verstehe ich und das fand ich immer geboten. Aber Reparationszahlungen an den Staat, heute, viele Jahrzehnte noch nachdem fast hunderttausend Quadratkilometer Land an die polnische Nation übergingen? Das verstehe ich nicht.

  7. In Perleberg wachsen die Mauern des zukünftigen Supermarkts, wo das Dampfsägewerk stand. Am Rohdeplatz wurde die Tischlerei Ohlert just abgerissen. Das Fachwerkhaus in der Karl-Marx-Straße 8 wird herausgeputzt.

  8. Hätten Sie es gewusst? Äpfel wachsen am Stiel, Speiseeis aber nicht.

  9. In meinem Bosch-Kühlschrank ist jetzt nach wenigen Jahren ein Teil des Verschlussmechanismus des Gefrierfachs gebrochen, ein kleines Scharnierteil aus Plastik. Leider wird heute so vieles und vermutlich bewusst auf Verschleiß gebaut. Man hätte dies für einen Centbetrag problemlos haltbarer konstruieren können.

  10. Ich finde, die Suchergebnisse werden bei Google und bei Seiten wie Startpage, die auf Google zurückgreifen, schlechter. Zunehmend mache ich die Erfahrung, dass Suchbegriffe komplett ignoriert werden. So suchte ich bei Google nach den Wörtern Astronaut und Grippe und bekam schon ab dem zweiten Treffer Ergebnisse, in denen nichts zu Grippe oder anderen Krankheiten steht, sondern nur zur Raumfahrt.

  11. In „Ein Fall von Pink“ der Serie Sherlock schiebt der Täter seinen Opfern eines von zwei identisch aussehenden Fläschchen zu. Eines der Fläschchen enthält Gift, das andere soll harmlos sein. Der Täter weiß, wo das Gift ist, das Opfer nicht. Das Opfer ist gezwungen, den Inhalt eines Fläschchens zu schlucken, kann aber wählen, ob es den Inhalt „seines“ Fläschchens schluckt oder es gegen das andere tauscht. So oder so, der Täter schluckt den Inhalt des übrigen. In der Serie überlebt der Täter stets, sein Opfer stirbt. Sherlock Holmes meint, die Chancen stünden 1:1 und der Täter hatte einfach Glück. Der Täter erklärt seinen Erfolg hingegen mit dem Talent, einschätzen zu können, welches Fläschchen jemand wählen wird. – Als sinnvolle Strategie für jemanden, der sich gezwungenermaßen auf das Spiel einlässt, erscheint mir offensichtlich, eine Münze zu werfen und somit eine 1:1-Chance zu erzwingen! Wenn man nicht Gelegenheit bekommt, eine Münze zu werfen, kann man es doch innerlich tun, indem man die Wahl von etwas abhängig macht, das man in dem Moment nicht weiß, nach der Festlegung aber auszählen kann, beispielsweise, ob die Nummer des aktuellen Tages im Jahr gerade oder ungerade ist.

  12. Die Fläche einer Insel lässt sich viel präziser ermitteln und angeben als ihr Umfang.

  13. An Humor mangelt es nicht in den österreichischen Nachrichten. → https://prlbr.de/eg

  14. Zeit ≠ Geld. Letzteres kann man sammeln, Ersteres nicht.

  15. Zum 1. Feso ein zur Jahreszeit passender Kate-Bush-Song: Snowflake → https://prlbr.de/dg

  16. Das Land Brandenburg schafft 2000 Bären an – von mir mit Freude mitfinanziert. → https://prlbr.de/fg

  17. Hundefuttermarken wie Pedigree bieten verschiedenste Sorten Nassfutter an, zum Beispiel mit Huhn und Gemüse, mit Lamm und Reis, mit Rind, mit Wild. Schaut man in die Zutatenliste, findet man oft eine Angabe wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (39%, u.a. 4% Huhn)“ bei der Sorte mit Huhn. Bei einem so geringen Anteil des beworbenen Bestandteils könnten witzigerweise all die verschiedenen angebotenen Futtersorten aus demselben Topf stammen, also das Gleiche enthalten – etwa je vier Hundertstel Huhn, Lamm, Rind, Hirsch, Pute, Schwein, Lachs, Grashüpfer, Koala und Mammut.

  18. Eigentlich wollte ich https://prlbr.de/ek nicht schreiben. Es ist kein spannender Artikel und nicht, wofür ich mich interessiere. Er beschreibt nur, wie man etwas berechnen kann, was ich ab und zu nebenbei machen muss. Warum arbeite ich so eine Erklärung dann öffentlich aus? In manchen Momenten halte ich es wohl für eine gute Idee, in anderen für eine große Zeitverschwendung. Ich trage die Seite auch nicht in den Newsfeed ein, um Leser nicht unnötig zu langweilen. Andererseits kann so etwas tatsächlich nützlich sein für jemanden, der genau vor dem Problem steht und eine Lösung sucht, wie ich sie beschreibe. So gehört ein anderer „langweiliger“ Artikel zur Umwandlung von Brüchen, https://prlbr.de/9b, seit Jahren zu den meistgelesenen meiner Seiten.

  19. „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde“ (Lutherbibel, Genesis 1:28) – Diese Mission ist erfüllt. Zu viel des Guten wäre nicht gut.

  20. Juchu! Das Europäische Parlament stimmt für die Abschaffung der Sommerzeitumstellung. Verbindlich ist das noch nicht, weil die Entscheidung selbst nicht in der Kompetenz des Parlamentes liegt. Doch endlich besteht Aussicht, dass Bewegung in die Sache kommt und am Schluss auch Schluss mit diesem Unfug gemacht wird.

  21. Ein Faden in und Verformer der Raumzeit, Beuger des Lichts, vor dem auch ich mich verbeuge: kleiner Bär.

  22. Trump schlägt Bewaffnung der Lehrer in US-Schulen vor, um dort Massaker schneller zu beenden. Zu zögerlich! Einzig nukleare Waffen besitzen ein wirkungsvolles Abschreckungspotenzial. Ich fordere eine taktische Atombombe im Lehrerzimmer, um endlich Frieden in Schulen zu schaffen!!!

  23. Gegner von Fahrverboten in Städten mit dieselbedingt schlechter Luft argumentieren, man dürfe die Autofahrer nicht für die Betrügereien der Konzerne bestrafen. Doch Fahrverbote wären die Voraussetzung, die betrügerischen Hersteller endlich in die Pflicht zu nehmen und gerichtlich zu Nachrüstung oder Austausch zu zwingen, wenn es die Politik nicht tut. In dem Moment, wo ein Auto nicht fahren darf, weil es Grenzwerte nicht einhält, die der Hersteller einzuhalten vorgab, kann der Kunde dieses Auto zurückgeben, falls der Hersteller es nicht nachrüstet, weil es dann quasi funktionsuntüchtig ist.

  24. Unser Lied für Lissabon: Gratulation an Michael Schulte zum 1. Platz. Schade aber, dass Deutschland wieder durch kein deutschsprachiges Lied beim Eurovision Song Contest repräsentiert wird.

  25. Zum 1. Golo ein Song von Kate Bush: A Coral Room → https://prlbr.de/gg

  26. Die Grünen im Brandenburger Landtag wollen per Gesetz erzwingen, dass zukünftig genau die Hälfte aller Abgeordneten Frauen, genau die andere Hälfte Männer sind. Irre Idee, nachdem das Bundesverfassungsgericht erst kürzlich bestätigt hat, dass das Geschlecht *nicht* binär ist – es also nicht nur Frauen und Männer gibt. Und damit der Landtag nicht größer wird, wenn zukünftig zwei Abgeordnete pro Wahlkreis direkt gewählt werden, wollen die Grünen die Wahlkreise doppelt so groß machen. Eine gute Auflösung bei der Repräsentation der Regionen soll für eine genaue Vagina/Penis-Gleichverteilung im Parlament geopfert werden.

  27. Die Deutschlandkarte der Deutschen Bahn ist seit einem Viertel Jahrhundert veraltet. Da gehören z. B. Lenzen und Neuhaus zu Mecklenburg-Vorpommern statt zu Brandenburg und Niedersachsen. Gültig war der abgebildete Stand kaum zwei Jahre.

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  28. Heute Vormittag am Eisrand vor der Schule an der Stepenitz: drei Kormorane.

  29. Im Wetterbericht vor den Nachrichten „Brandenburg Aktuell“ wurde in den vergangenen Tagen auf dem Satellitenbild gezeigt, wie als einziger Landesteil die Prignitz von Schnee geweißt ist. Vor Ort sehe ich allerdings Straßen und Wege, die weiß sind, weil eine Salzkruste sie überzieht.

  30. Schon wieder große Koalition: Die Ausnahme ist die Regel.

  31. Woah! Eine Bärin wird in der kommenden Bundesregierung zuständig für Digitalisierung. 👍

  32. China schafft die Amtszeitenbegrenzung seiner Präsidenten ab. Ich halte das für einen Fehler. Unter eins-komma-x Milliarden Menschen wird sich mehr als ein Geeigneter für die Aufgabe finden. Es gibt genug Beispiele in der jüngeren Geschichte, dass einst erfolgreiche Staatsmänner ihr Land in keine glückliche Zukunft lenken, wenn sie das Ruder nicht loslassen. Die Strömungen ändern sich. Menschen neigen dazu, an alten Routen festzuhalten. Der einprogrammierte Wandel gibt zudem all jenen Hoffnung, die unzufrieden sind. Ohne ein Ende in Sicht kann sich Frust anders entladen.

  33. Wenn sich Menschen vom generischen Maskulinum wie „Kunde“ diskriminiert fühlen, möge die Lösung bitte nicht darin bestehen, es zwangsweise durch „Kunde oder Kundin oder Kund* des dritten Geschlechts“ zu ersetzen. Macht die Sprache nicht immer komplizierter! Sie soll der Verständigung dienen. Wenn etwas geändert werden muss, dann bitte überflüssigen Geschlechtsunterscheidungen mit einem echt neutralen Begriff statt einer Aufzählung von soundsoviel geschlechtlichen begegnen.

  34. Habemus matrem!

  35. Hochpolitisch, aber neutral → https://prlbr.de/2018/freiraum/

  36. Gehört der Islam zu Deutschland? Wenn Imame in Deutschland studieren, wenn sie in diesem Land gerne leben, wenn deutsche Muslime ihre Gemeinschaften und Gebäude aufbauen, wenn es einen aufgeklärten Diskurs unter ihnen und anderen über Gott und die Welt gibt, dann gehört der Islam zu Deutschland. Wenn islamische Institutionen aus Arabien oder der Türkei finanziert werden, wenn Imame aus dem Ausland kommen, entsandt, kaum der deutschen Sprache mächtig und ohne Bezug zu diesem Land, wird auch ihre Religion nicht zu Deutschland gehören. Zu und für Muslime in Deutschland wünsche ich mir einen Islam, der zu Deutschland gehört.

  37. Im Dunkeln der Nacht draußen mit den Handschuhen Migo gestreichelt: Ich konnte die elektrischen Entladungen zwischen uns blitzen sehen.

  38. Der einstige französische Präsident Sarkozy wird wegen des Verdachts der Annahme illegaler Wahlkampfspenden durch Libyens Diktator Gaddafi verhört. Ohne Gerichtsurteil keine Schuldzuweisung, aber man stelle sich die eventuellen Implikationen nur vor: Sarkozy wäre von Gaddafi erpressbar gewesen. Im Libyenkrieg rannte Frankreich allen voran: Waren die Aufstände im Osten Libyens für S. eine willkommene Gelegenheit, sich durch Krieg jemandes zu entledigen, der ihn ansonsten in der Hand hatte? Ohne das ermunternde Eingreifen „des Westens“ in Libyen hätte es in der Folge den Bürgerkrieg in Syrien vielleicht nicht – meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht – gegeben. Hunderttausende Todesopfer, Millionen Flüchtlinge, Spannungen in der EU, der Aufstieg nationalistischer Parteien könnten an illegalen Wahlkampfspenden hängen. Selbst Nordkoreas Streben nach Nuklearwaffen mag bestärkt worden sein, wie ich gut zwei Wochen vor Eintritt in den libyschen Krieg voraussagte: https://prlbr.de/2011/03/splitter/#332

  39. ln(x) ≈ log₁₀(x) ⋅ 23/10, denn ln(x) = log₁₀(x) / log₁₀(e) und log₁₀(e) ≈ 10/23

  40. Mit personalisierter Wahlwerbung kann jedem von einem Kandidaten versprochen werden, was er hören will – im Prinzip sogar einem Wähler das eine und dem nächsten das vollkommene Gegenteil. Wahlversprechen sind rechtlich nicht bindend, sodass die Unmöglichkeit, beides einzuhalten, den Kandidaten nicht abhalten muss.

  41. Karriere-Statistik bei Andretti Racing: Da stimmt etwas nicht …

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  42. Am Freitag suchte ich eine Bahnverbindung für einen Gast heraus. Günstigster Preis laut DB-Auskunft: 42,40 €. In Wahrheit reichen 25,70 €, nämlich 2,70 € für Perleberg–Wittenberge und 23 € fürs Mecklenburg-Vorpommern-Ticket, das auch für die Strecke nach Hamburg sowie in Brandenburg ab Bad Wilsnack gilt. Bei der Bahn ist so eine überteuerte Auskunft normal. Wie würde man dagegen wohl beurteilen, wenn einem an der Tankstelle knapp ⅔ zu viel berechnet würden?

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  43. In HTML gibt’s das Element <details>, mit dem sich Details aus- und einblenden lassen. Wenn sie eingeblendet sind, setzen moderne Browser das Attribut „open“. Problem: Browser, die nicht auf dem neuesten Stand sind und das Element nicht kennen, zeigen seinen Inhalt immer an, ohne das Attribut zu setzen. Das heißt, wenn das Attribut „open“ gesetzt ist, ist der Inhalt sichtbar; wenn es nicht gesetzt ist, ist der Inhalt vielleicht sichtbar, vielleicht auch nicht. Das ist nicht sehr hilfreich. Hätte man bei Einführung des Elements stattdessen festgelegt, dass ein Attribut „closed“ gesetzt wird, wenn die Inhalte ausgeblendet sind, hätte man den Status sofort verlässlich ermitteln können.

  44. Zum 1. Huno: Army Dreamers von Kate Bush → https://prlbr.de/hg

  45. Weicher Zeilenumbruch: Wenn man mit der Zeile an den rechten Rand des Fensters kommt, setzt der Editor am linken Rand darunter die Zeile fort, ohne dazwischen einen Zeilenumbruch abzuspeichern. Ohne weichen Zeilenumbruch setzt der Editor die Zeile nach rechts fort, sodass man hin- und herscrollt, um Anfang und Ende zu sehen.

  46. Beim Schreiben von Texten mit Aneamal hilfreich: ein Texteditor, bei dem man weiche Zeilenumbrüche leicht an- und ausschalten kann. Allgemein sind weiche Zeilenumbrüche angenehm fürs Verfassen von Texten. Das Einfügen von Markierungen wie > an den Anfang jeder „harten“ Zeile eines Zitatblockes ist aber ohne weiche Zeilenumbrüche einfacher. Man bekommt ohne schneller eine Übersicht über die Struktur eines Dokumentes.

  47. Ostersonntag, Morgenspaziergang mit Migo in den Golmer Fichten: Hasen gesehen.

  48. In Nachrichten heißt es, Arbeitnehmer forderten im Tarifstreit sechs Prozent mehr Geld. Ich finde das kaum aussagekräftig. Für welche Laufzeit soll so ein Vertrag gelten? Ein Jahr, zwei Jahre, fünf Jahre, bevor erneut verhandelt wird? Das macht einen riesigen Unterschied.

  49. Die Hundesteuersatzung der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) füllt fünf DIN-A4-Seiten. Jene der Stadt Perleberg füllt sechs. Perleberg > Groß Pankow. Juchu!

  50. Heute in einem Jahr eröffnet die Landesgartenschau in Wittstock/Dosse.

  51. Happy Birthday Israel. Mögest du in den kommenden Jahren Frieden mit all deinen Nachbarn finden.

  52. Schrecklicher Verdacht: Ist mein Egel ein Vampir?!

  53. Andrea Nahles ist neue SPD-Vorsitzende und in den Medien wird von einem „mauen“ (Tagesschau, taz) bis katastrophalem (Cicero: „Wahldebakel“) Ergebnis geschrieben. Ich finde das Ergebnis, ⅔ der Stimmen für Frau Nahles, völlig in Ordnung angesichts der Tatsache, dass es eine Gegenkandidatin gab, und erfreue mich an dieser demokratischen Entscheidung.

  54. Zum 1. Kano: Wow von Kate Bush → https://prlbr.de/ng … wau wau.

  55. Ich habe eine Abneigung dagegen, bei Youtube den Song abzuspielen, den mir Youtube als nächsten vorschlägt.

  56. Viele Seiten nutzen reCaptcha, um sich vor Spam etc. zu schützen. Nachdem Google den Dienst übernommen hatte, setzte es ihn ein, um nebenbei Worte in gescannten Büchern, welche die automatische Schrifterkennung nicht identifizieren konnte, von Menschen erkennen zu lassen. Beispielsweise wurde einem Besucher einer Webseite, der dort einen Kommentar verfassen wollte, ein Bild mit zwei schwer lesbaren Worten angezeigt. Der Besucher sollte diese in ein Textfeld tippen, um sich als Mensch zu identifizieren. Das eine Wort kannte Google und konnte so die Eingabe prüfen; das andere Wort hingegen hatte Google selbst in einem Buch gefunden, ohne es erkennen zu können. Durch die Nutzereingabe konnte Google dem nun eine Bedeutung zuordnen und damit Lesern die Suche in diesen gescannten Büchern erleichtern. Ich empfand das als gute Sache und habe da gern mitgemacht …

  57. … Google änderte nach einiger Zeit allerdings, was Besucher beim reCaptcha nebenbei identifizieren sollten. Offenbar wurden kleine Ausschnitte aus Straßenszenen aus dem StreetView-Projekt eingeblendet, die Hausnummern zeigten. Nutzer sollten nun also nebenbei helfen, Häuserbilder Adressen zuzuordnen und leichter online auffindbar zu machen. Bei Gebäuden in Privatbesitz, die keinen Denkmalstatus haben, gibt es auch Gründe, das zu hinterfragen. Ein Beispiel: Ähnlich, wie in Tests Bewerbungen mit einem fremdländisch klingenden Namen des Bewerbers seltener angenommen werden als ansonsten identische Bewerbungen mit einem in Deutschland verbreiteten Namen, kann auch eine sofort verfügbare Ansicht des Wohngebäudes stigmatisierend wirken. Vielleicht bekommt ein Bewerber aus einem halb leerstehenden Plattenbau nicht dieselben Chancen wie jemand anderes? Meine Motivation, dabei mitzuhelfen, war deutlich geringer als bei der Digitalisierung veröffentlichter Bücher und ich habe wohl öfter bewusst Unsinn eingegeben, wenn mir ein solches reCaptcha-Bild vorgelegt wurde. Das klappte. Korrekt eingeben musste man nur den Bildteil, dessen Inhalt Google selbst kannte. Jenen von den StreetView-Ausschnitten zu unterscheiden, bei denen man als unfreiwilliger Zuarbeiter für Google eingespannt wurde, war nicht schwierig.

  58. … Derzeit muss man bei reCaptcha aus einer Auswahl von Bildern zum Beispiel jene identifizieren, in denen Autos vorkommen oder Fassaden von Geschäften vorkommen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Daten auch genutzt werden, um künstliche neuronale Netze zu trainieren. Das ist zwar Spekulation, aber ich fühle mich dabei als Nutzer wieder unwohl: unbezahlt eingespannt für eine stupide Arbeit für Google, die ich nicht machen möchte. Von Internetseiten, die solche Systeme einsetzen, habe ich keine hohe Meinung und versuche sie zu vermeiden, wenn es sich vermeiden lässt. Seitenbetreiber müssen sich vor Spam schützen, doch sie sollten das nicht auf Kosten ihrer echten, menschlichen Nutzer tun.

  59. Wie lautet der Plural von Einzahl?

  60. Hätten Sie es gewusst? Tyrannosaurus rex nannte sich selbst gar nicht Tyrannosaurus rex. Der Name wurde ihm erst zig Millionen Jahre nach seinem Aussterben zugeordnet.

  61. Gestern beobachtet: Krabbe beim Hinabgleiten von der Stepenitzstufe An der Buhne / Uferstraße.

  62. Ich werde derefer.me Mitte des nächsten Jahres abstellen: https://prlbr.de/sg

  63. Die EU verklagt die BRD wegen Luftverschmutzung. Ich hoffe, die Menschen hier erkennen, dass die EU damit die Gesundheit von uns Bürgern schützen will, anstatt sich als Deutsche kollektiv angegriffen zu fühlen. Von mir ein Dankeschön an die EU!

  64. Das Leitungswasser schmeckte merkwürdig und roch nach Chlor, sodass ich auf Wasser aus Flaschen zurückgriff. Eine Suche im Internet ergab, dass es in Perleberg und Umgebung mikrobiologisch verunreinigt war. Daher sollte es nur abgekocht genutzt werden und daher dann auch der Chlorzusatz. Schade, dass einem der Versorger das Abkochgebot nicht schriftlich mitteilt. Wer nicht die „richtige“ Zeitung liest, erfährt nichts davon.

  65. Auch die Heute-Show verwendet eine Deutschlandkarte, die selbst bei dieser geringen Auflösung als seit einem viertel Jahrhundert veraltet erkennbar ist.

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  66. „Lieber glücklich als schlau“, sagt mein Glückskeks aus dem China-Restaurant. 🙁

  67. Zum 1. Lamo ein Song von Kate Bush: Wild Man → https://prlbr.de/pg

  68. Wolfsburg! Wolfsburg! rufts aus dem Wald. Lasset uns singen, tanzen und springen – Wolfsburg, Wolfsburg sieget nun bald.

  69. Ab Freitag gelten Datenschutzvorgaben EU-weit verbindlich. Das freut mich. Um die obligatorische Datenschutzerklärung für Internetauftritte rechtskonform zu gestalten, gibt es im Internet Generatoren für eine solche. Mein Vater und ich nutzten einen Generator für seine Internetpräsenz. Wir setzten kein einziges optionales Häkchen für den Einsatz von personenbezogene Daten verarbeitende Technologien/Produkte, da wir schon immer datensparsam arbeiteten und auf Dinge wie Facebook-Like-Buttons, Google Analytics und Co verzichteten. Die generierte Datenschutzerklärung umfasste dennoch 29276 Anschläge! Auf Schreibmaschine getippt ergäbe das 15 DIN-A4-Seiten oder mehr. So etwas liest sich doch kein Mensch durch, wenn er eine Webseite besucht … So etwas dient allein der Befriedigung von Juristen, denke ich, und bringt der Bevölkerung wenig. Gut gemeint, schlecht gemacht.

  70. Am Wochenende schrieb ich einen Artikel, der eine Faustformel und den schulmathematischen Ansatz, um die Zeit bis zur Verdoppelung von Vermögen in einem Zinseszinsszenario zu berechnen, verglich. Als ich fast fertig war, fiel mir auf, dass selbst der schulmathematische Ansatz in Randfällen nicht dem gerecht wird, wie Banken die Zinsen zahlen. Ich überlegte mir dann, ob ich noch mehr Zeit investieren möchte, um auch die Berechnung durch Banken noch genauer zu recherchieren und den anderen beiden Ansätzen gegenüberzustellen. Die Antwort war nein und so löschte ich meinen Artikel wieder: einer von mehreren Gründen, warum es zuletzt so wenig neue Artikel auf prlbr.de gab …

  71. Wenn der Bär nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Bären kommen.

  72. So friedlich: Mein Hund würde keiner Nacktschnecke ein Haar krümmen.

  73. Juchu: 13 Jahre Migo!

  74. Sie haben es wieder getan …

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  75. Die Post- und Postbankfiliale der Kreisstadt Perleberg schließt Ende Juni in der Bäckerstraße. Ab Juli gibt’s dann nur eine „Partnerfiliale“ am Großen Markt im Geschenkeladen. Als nächste richtige Post empfiehlt uns die Deutsche Post ihre Filiale in Parchim, Mecklenburg-Vorpommern.

  76. Keine Macht dem Koffein!

  77. Wegen einer Bombenentschärfung in Neuruppin fallen laut Deutscher Bahn morgen auch Züge zwischen Wismar und Tessin aus. Sehr erstaunlich, denn jene Strecke ist ~ 150 Kilometer von Neuruppin entfernt. Sind da Steuerungen ungünstig miteinander verschaltet?

  78. Der Bär ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten.

  79. 13 Jahre und 13 Tage: herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, kleiner Bär!

  80. Auf Grund liegt die Titanic aufgrund einer Kollision mit einem Eisberg.

  81. Wiegen wiegen wie Wogen wogen, wogegen Waagen wägen.

  82. Zum 1. Mizo: Rocket’s Tail von Kate Bush → https://prlbr.de/tg

  83. Ottos Mops mopst frische Fische aus dem Potsdamer Postkutschkasten.

  84. Veröffentlicht: eine neue Aneamal-Version → https://prlbr.de/wg

  85. Vor zwei Tagen wurde die Stepenitz wieder gemäht.

  86. Soeben in der Wittenberger Straße gesehen: ein Marder.

  87. Derzeit ist ironisch, wie Mercedes-Benz nach dem Vorrunden-Aus noch mit der Fußball-Nationalmannschaft und dem Slogan „The best keep on working“ wirbt …

  88. #BlackBearsMatter

  89. Liste von Dingen, die keine Notiz wert sind: https://prlbr.de/xg

  90. Nun, da die Wahlen in der Türkei einige Tage zurückliegen und die Stimmung nicht mehr arg aufgeheizt ist, wäre eine günstige Gelegenheit, um die Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union zu beenden – ohne Beitritt. Die Beziehungen zwischen EU und Türkei könnten damit auf einer ehrlichen Basis neu aufgebaut werden. Es gibt auf absehbare Zeit keine realistische Perspektive eines Beitritts. Zum einen befindet sich die Europäische Union in einem Zustand, in dem sie sich erst selbst neu ordnen und mit inneren Angelegenheiten zurechtkommen muss. Es ist gar bedenkenswert, ob überhaupt noch Erweiterungen sinnvoll sind oder ob die EU dadurch nicht Gefahr liefe, überdehnt zu werden. Für Beitrittswünsche vollständig oder quasi eingekreister Staaten wie jenen des Westbalkans, der Schweiz sowie europäischer Zwergstaaten sollte die EU meines Erachtens ausnahmsweise offen bleiben. Zum anderen hat sich die Türkei in der jüngeren Vergangenheit in eine Richtung entwickelt, die viel mehr für eine gute Nachbarschaft als für eine Gemeinschaft unter dem Dach der Europäischen Union spricht. Die Türkei kann eine selbstbewusste Nation und darüber hinaus Brücke zwischen Europa und Asien sein, wie sie es geografisch sowieso ist.

  91. Wir haben die Schlüssel zum neuen Heim in Weisen erhalten. 😊

  92. In Weisen wohnen schon einige Zitterspinnen, vor allem in der Garage.

  93. „Aber Großmutter, was trinkst du so viel Karottensaft!“
    „Dass ich dich besser sehen kann.“

  94. Why are dinosaurs called di-no-saurs, although most of these saurs died out?

  95. Bin enttäuscht, dass ich bei der Deutschen Bahn die sofortige Bahncard nur mit Kreditkarte zahlen könnte, wenn ich einer Änderung meiner Kreditkartenbedingungen zustimmen würde, die keine Vorteile für mich hat. Leider wurde mir das von der Bahn erst nach Eingabe meiner Kreditkartendaten angezeigt. Eine kurzfristige Lastschrift geht nur mit neuem Personalausweis, den ich nicht habe, und Zusatzgerät. Ansonsten könnte ich noch zahlen, indem ich meine Login-Daten meines Bankkontos plus TAN einem dritten Unternehmen verrate. (Würde ich damit nicht gegen Vertragsbedingungen meiner Bank verstoßen und außerdem fremden Zugriff auf alle meine Finanzdaten ermöglichen?) Dann noch PayPal gegen Aufpreis. Eine klassische Zahlung per Rechnung oder Lastschrift oder ganz normale Kreditkartenzahlung sind für einen sofortigen Start nicht möglich. So muss ich nun in Zeiten, in denen eine Überweisung maximal einen Banktag dauert, 12 Tage warten, bis ich die Bahncard nutzen darf, und bis dahin höhere Fahrpreise bezahlen. Ein frustrierender Start der Abokundenbeziehung. Schade!

  96. Zum 1. Nago „James and the Cold Gun“ von Kate Bush → https://prlbr.de/yg

  97. Ich bin nun offiziell Weisener.

  98. Heute ist der linke Hinterreifen von Migos Wagen (http://prlbr.de/ag) mit einem lauten Knall geplatzt. Es hat nicht nur den Schlauch, sondern auch den Mantel aufgerissen. Glücklicherweise waren wir just am Ziel unserer Fahrt angekommen und der Fahrradladen nicht fern.

  99. Migo und ich waren heute wieder an der Karthanemündung zum Baden. Mir fiel mehr Müll auf, als ich aus vergangenen Jahren in Erinnerung hatte; trotzdem war es ein schöner Tag.

  100. TdF: Fahrerfeld weint angesichts bedauerlicher Lage protestierender Landwirte.

  101. Im Gartenteich gesehen: Frosch und Fisch.

  102. Blätter, Samen und Algen mit dem Käscher abzufischen ist nahezu meditativ. Der Teich leistet raschen Bewegungen Widerstand, doch lässt sich von langsamen butterweich durchziehen – Wasserläufer entkommen dem Netz mühelos.

  103. Erste Male in Weisen: Abendessen (Spagetti mit Tomatensoße und Käse), Übernachtung, Frühstück im Garten. Warum so spät nach der Übergabe, mag man fragen? Die Möbel sind noch nicht umgezogen, weil erst eine Heizung eingebaut werden soll. Das wird in etwa einem Monat passieren. So sind die Utensilien in Weisen noch rar. Insbesondere als mein Vati zweimal mit tatkräftiger Unterstützung zum Montieren der Satellitenschüssel, Installieren der Gartenwasserversorgung, Richten des Tores und mehr hier weilte, waren die Betten in Perleberg noch die bessere Schlafplatzwahl.

  104. Gestern ging ich zu Fuß von Perleberg nach Weisen – Migo rollte die meiste Zeit –, heute ebenso in umgekehrter Richtung. An diesen heißen Tagen ist besonders angenehm, dass zwischen Perleberg und Weisen Schatten spendender Wald steht. Zwischen Wald und Perleberger Stadtpark, wo die Stepenitz fast an die Wittenberger Chaussee reicht, gingen wir heute ans Wasser. An einer Stelle führen Betonplatten in den Fluss. Darüber tummeln sich kleine Fische – vielleicht, weil sie die Sonne genießen, vielleicht, weil das seichte Wasser ihnen Schutz vor größeren Raubfischen bietet. Migo testete das Nass dort nur an. Richtig tief ins Wasser, um zu schwimmen, ging er zweimal an anderer Stelle mit steiler Böschung, wo er es allein nicht mehr hinaus schaffte, sodass ich ihn mit heraus zog.

  105. Bin heute mit Hundewagen + Bollerito zwecks Steintransport von Perleberg nach Weisen gelaufen. Das schwierigste Stück ist die Koloniestraße mit ihren schmalen Gehwegen/Kopfsteinpflaster gleich zu Beginn. Ansonsten rollt es sich gut.

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  106. Es ist praktisch, wenn man gegenüber von einem Eiscafé wohnt.

  107. Im Januar 2013 stellte ich kurz meine damaligen drei „Lieblingstechniken an der Oberfläche des Netzes“ – HTML, E-Mail und Newsfeeds – vor: https://prlbr.de/2013/01/. Newsfeeds scheinen leider auf einem absterbenden Ast zu sitzen. Jetzt wird ihre Unterstützung aus Firefox entfernt: https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=1477667 . Das ist schade, weil die Technik datenschutzfreundlich, dezentral, unabhängig, werbearm ist und der Leser viel Kontrolle hat, wenn man sie mit Alternativen wie dem Folgen auf Twitter, Youtube, Facebook oder auch E-Mail-Abonnements vergleicht. Vielen Marktteilnehmern mögen die Vorteile von Feeds auf Kundenseite zu zahlreich gewesen sein …

  108. Heute zweite Fuhre Findlinge von Perleberg nach Weisen gebracht.

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  109. Auf dem Nachtspaziergang sah ich eine Sternschnuppe etwa in Richtung Breese. Sie wirkte deutlich näher als andere, die ich früher sah. Vielleicht hat sie den Erdboden erreicht? Die Milchstraße ist schön zu sehen am Himmel und für mich überraschend klar trotz der Straßenlaternen hier und der Nähe zu Wittenberge.

  110. Heute Morgen fiel mir auf, dass der Kirchturm in Weisen ganz schön schief steht. Das erinnert mich an die Urlaubsreise nach Bad Frankenhausen am Kyffhäusergebirge mit meinen werten Eltern und Migo.

  111. War heute mit Migo in Wittenberge, um einen Stadtplan an der Touriinformation zu ergattern. Dann ging es zum Baumarkt an der Kreuzung Lenzener Chaussee/B 189, wo ich einen Blumenübertopf als Hundetränke erwarb. Auf dem Rückweg erinnerten mich die Kiefern auf den sandigen Erhebungen im Stadtwald an das Hinterland der Ostsee in Mecklenburg. Mit dem Friedensteich inklusive Strandbad hat Wittenberge selbst das Badegewässer dazu.

  112. Heute: Mein erster Stromausfall in Weisen, aber kaum eine Sekunde lang.

  113. Gestern erledigt: Steintranport #3. Toll, dass der Bollerwagen hält. Auf dem Bahnübergang wäre ein Liegenbleiben unerfreulich.

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  114. Steinumzug, Teil 4. Fürs Foto habe ich die Seitenwand des Bollerwagens abgenommen. So sieht man die Last besser. Man kann die Wagenwände aber auch als Rampen nutzen, um Stufen wie eine Bordsteinkante zu überwinden. Bedarf habe ich dafür bei der Umzugstour nur auf und vor meinem alten Grundstück in Perleberg.

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  115. Zum 1. Riko der meinem Empfinden nach eher unkomfortable Song „Mother Stands for Comfort“ von Kate Bush → https://prlbr.de/zg

  116. Fertig: Fünfte Fuhre Felsbrocken. Auf dem Weg durch den Perleberger Stadtforst versuche ich kleinen Waldbewohnern wie Ameisen und Feuerwanzen auszuweichen, doch bei sieben Rädern und zwei Füßen mag es nicht immer gelingen. An jene Opfer sei hier erinnert.

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  117. Das Fleischwaren-Geschäft in Weisen ist wegen Mitarbeiter-/Fachkräftemangel geschlossen.

  118. Gestern: die sechste Steintour – Migo in seinem Hundetransporter wurde diesmal von meinem Vati geschoben, der am Abend auch den Bollerwagen verarztete. Wie man im Bild sieht, war Bollerito mittlerweile vorn etwas in sich zusammengesackt.

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  119. Geschafft: die siebte Feldsteinfahrt. Damit sind mehr als die Hälfte – 14 von 25 – der für meinen Plan benötigten Steine nun in Weisen. 😊

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  120. Der Legende nach wohnen vier verschiedene Fische aus der Stepenitz im Teich auf meinem Grundstück. Wie viele von ihnen ich schon sah, weiß ich nicht. Heute sah ich zum ersten Mal zwei gleichzeitig.

  121. Heute fand Steintransport Numero acht statt. Vielleicht ist der kleinere der beiden Brocken des Tages jedoch ein wenig zu klein für mein Vorhaben?

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  122. Heute Vormittag abgedreht: Findlingsumzug, neunter Teil. Viel des Weges führt ja durch Wald, von dem man meinen könnte, den Fortschritt schlecht einschätzen zu können – wie weit man schon gelangt ist und was noch vor einem liegt. Im Oktober ’14 ging es mir so des Nachts: https://prlbr.de/2014/10/#nachts. Doch auch der Wald ist keineswegs überall gleich. Ich habe Namen vergeben, von der Bushaltestelle „Perleberg, West“ beginnend in Richtung „Weisen, Siedlung“ zunächst für kleine Erhebungen, die zu überwinden sind: der zweistufige Kleine Perleberg, der Ruinenberg, dicht gefolgt von der Heidekuppe, dann der Farnhügel und die sanfte Welle des Festpunktes. Dann geht es ins von Blaubeerpflanzen am Boden geprägte, ebene Gebiet mit einem Schild am Ende des Perleberger Schießplatzes, dem unbeschränkten Bahnübergang rechterhand, einer kleinen Senke und endlich dem Grenzwall zwischen Perleberg und Weisen. Kurz nachdem auch der Funkmast passiert ist, verlässt man den Wald.

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  123. Bei der heutigen zehnten Steinfahrt (fünfte mit Christoph als Migochauffeur) hüpften mir die felsigen Passagiere erstmals im öffentlichen Raum vom Wagen. Just bei der letzten richtigen Straßenquerung in Weisen krallte sich das aufgrund von Schäden tief hängende Deichselgelenk des Bollerwagens an den Straßenbelag, sodass der Wagen abrupt stoppte – anders als die Findlinge. Sie ließen sich wieder aufladen. Nun bekommt Bollerito ein Pause, bis eine Intensivreparatur ihm neue Kraft verleiht. Ansonsten an diesem Tag: kurzer Besuch beim Deichfest.

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  124. Ich habe heute einen kleineren Stein auf Migos Hundewagen nach Weisen gebracht. Damit sind es nun 21 von 25 benötigten, wobei ich noch unsicher bin, ob die zwei kleinsten der vorhandenen groß genug sind. Vier bis sechs fehlen also noch für meinen Plan.

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  125. Am Dienstag fand ich neue Steine im Randbereich eines abgeernteten Ackers. Am Mittwoch waren wir beim Tierarzt. Gestern kamen meine Eltern auch in Vorbereitung des Landesfests in Wittenberge am Wochenende, ich sah erstmals drei Fische auf einmal im Teich und fischte einen Rückenschwimmer („Wasserbiene“) heraus. Gestern wie heute transportierten wir kleine Umzugsgüter, Christoph reparierte Bollerito.

  126. Heute und morgen ist Wittenberge fürs Landesfest virtuelle Landeshauptstadt! 🎉

  127. Zum ersten Mal auf einmal gesehen: alle vier Fische in meinem Migos Teich, von denen man munkelt.

  128. Vorvorletzter Steintransport – erstmals ohne Migo, welcher mit dem Zug fuhr und auf Christoph Acht gab. Am größeren Ackerstein von heute sieht man besonders gut die Kratz- bzw. Kollisionsspuren vom Kontakt mit landwirtschaftlichem Gerät bei der Feldarbeit.

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  129. An Migos Hundewagen heute entdeckt: Der Mantel des anderen Radreifens ist defekt (vergleiche https://prlbr.de/3h). Der Schlauch quoll ein Stück hinaus, doch noch ohne zu platzen, sodass ich in Perleberg die Luft abließ. Morgen geht es zum Fahrrad-Eck.

  130. Nach dem Austausch von Mantel und Schlauch an Migos Hundewagen stand heute die vorletzte Steintour an und wurde bewältigt.

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  131. Juchu! Am späten Nachmittag gelang mit Bollerito der dreizehnte und damit letzte Findlingsumzug von Perleberg nach Weisen.

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  132. Beim frühen Morgenspaziergang von Weisen gesehen: das leuchtende Ziffernblatt der Turmuhr an den Wittenberger Veritaswerken. Dabei kam eine Erinnerung an meine Berufsausbildung bei B/S/H/ in Nauen auf – weniger wegen des Anblickes vielleicht, sondern weil ich seinerzeit zu dieser Stunde bereits auf Arbeit war.

  133. 13 Jahre und 13 Wochen: Happy Bearsday, Migo! 🎂

  134. Vorgestern erwarben wir eine Leiter im Baumarkt in Perleberg. Als ich die Leiter zog – ihr anderes Ende ruhte auf einem Saatroller – huschte im Wald wagemutig eine Eidechse unter der Leiter hindurch.

  135. Gestern waren auch Ellen, Gregor und das Rudel Kinder zu Besuch. Da wir nicht alle ins Auto passten, nahmen Christoph und ich die Bahn nach Wittenberge zwecks Restaurant-Besuch und auf dem Rückweg den Bus vom Bahnhof Wittenberge. Ein Mann fragte mich am Bahnhof nach dem Weg zum Luther-Hotel. Den Weg konnte ich ihm nicht weisen – so gut kenne ich mich in Wittenberge nicht aus, dachte ich. Kaum eine Minute später dämmerte mir jedoch, dass der gute Mann wohl in der falschen Stadt gelandet war: Nach Lutherstadt Wittenberg, nicht nach Wittenberge wird es ihn eigentlich gezogen haben. Das ist eine Verwechslung, der Bahnreisende in Zeiten beratungsloser und nicht mitdenkender Ticket- und Fahrplanautomaten öfter erliegen werden. Apropos Verwechslung: Gregor fiel auf einem öffentlichen Stadtplan in Wittenberge auf, dass auf diesem die Stadt mittels einer falschen Beschriftung der Landesgrenze in der Elbe in Niedersachsen statt Brandenburg verortet wird.

  136. Mehrere Hunde hier in der Chausseestraße gaben soeben ein gemeinsames Heulkonzert, wie man es von Wölfen kennt. Migo schlief derweil im Grase. Er hört nur noch wenig.

  137. Gestern überholten wir mit der Eisenbahn von Weisen nach Perleberg im Stadtforst eine Yacht. Auf dem Rückweg ohne Zug zog Rudo nach Weisen um.

  138. Politiker warnen vor einer humanitären Katastrophe bei der angekündigten Offensive der Regierungstreuen gegen Rebellen in der syrischen Region Idlib und befassen sich weiterhin vor allem damit, Assad und Putin schwarzzumalen, zu grübeln, wie man sie stoppen könnte, bzw. beweinen der eigenen Machtlosigkeit dabei. Warum aber wird keine Kapitulation der Aufständigen gefordert, um das Sterben zu beenden? Den Bürgerkrieg haben sie längst verloren.

  139. Vor 82 Jahren starb der letzte bekannte Beutelwolf im Zoo von Hobart, nur wenige Tage nachdem die Art unter Schutz gestellt wurde. 😢

  140. „CDU überholt AfD im Osten laut Umfrage erstmals …“ – tolle Überschrift, liebe Berliner Zeitung.

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  141. Ein neuer Monat, ein neuer Kate-Bush-Song – zum 1. Suso „Pull Out the Pin“ → https://prlbr.de/5h

  142. Schade, wenn Bio-Produkten wie Bananen eine zusätzliche Kunststoffbanderole aufgeklebt wird oder Käse in kleineren Verpackungen verkauft wird, damit der Preisunterschied weniger augenfällig ist, aber so mehr Verpackungsmüll produziert wird.

  143. Umzug …

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  144. In der vergangenen Woche wurde bei mir die Heizung eingebaut. In dieser Woche streichen Vati und ich unter anderem.

  145. Apropos: Was deckt besser – Alpinaweiß oder ein Rüde?

  146. Nächtlich veröffentlicht: eine neue Aneamal-Version → https://prlbr.de/6h

  147. It’s interesting that German words like “Bettwäsche” for bedclothes and “Unterwäsche” for undergarments build on the word “Wäsche”, which refers to the act of washing or something that has to be washed.

  148. Erst eine Zitterspinne macht ein Haus zum Heim.

  149. Die erste Weisener Nacht im richtigen Bett steht bevor. Bis gestern schlief ich noch auf einer Pustmatratze.

  150. Auf einem Morgenspaziergang in Weisen kann man viele Tiere des Migokalenders beobachten: Bienen, Pferde, Fische, Hühner, Enten, Gänse, Hunde, Katzen, Tauben, Rinder. Ich hörte auch Schafe und sah auf dem Deich ihre Hinterlassenschaften.

  151. Enthüllung: Bollerito nannte sich einst Bubi und zeigte alles!

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  152. Merkwürdig, in ein fast leeres Haus in Perleberg zurückzukehren …

  153. Regelpreise im VBB: Weisen–Wittenberge 1,50 € und Wittenberge–Potsdam 16 €; Weisen–Perleberg 2,20 € und Perleberg–Potsdam 16 €; aber Weisen–Potsdam 18,70 €, egal ob via Wittenberge oder Perleberg!?

  154. Da der Gasanschluss noch fehlt, erwarb ich am Samstag in Wittenberge einen kleinen Heizlüfter mit 750/1500 Watt und setzte ihn Montag erstmals auf der kleineren Stufe ein. Wenn die Sonne dieser Tage scheint, erwärmt sie mit ihren Strahlen durch die Südfenster das Haus mindestens genauso schnell.

  155. Wenn ein Tisch mit quadratischer Platte und Beinen an jeder Ecke kippelt und das an einem unebenen Boden liegt, kann man das Kippeln stoppen, indem man den Tisch ein Stück weit um seine Mittelachse dreht. Liegt es an ungleich langen Tischbeinen, hilft Drehen auf ebenem Boden nicht.

  156. Ich habe meine Notizen zur Weiterentwicklung von Aneamal überarbeitet: https://prlbr.de/zk

  157. Habe heute Mittag versehentlich eine E-Mail hier in den Kurznachrichten veröffentlicht, statt an den Adressaten zu senden. Peinlich!

  158. Eben über Weisen: ein prächtiger Regenbogen. 🌈

  159. Gestern Abend: Herbstfeuer der FFW Weisen am Landmarkt und vorheriger Laternenumzug für die kleinen Bürger mit Spielmannszug Perleberg. Außerdem vor Sonnuntergang wie schon vor ein paar Tagen gesehen: Heißluftballon über dem Stepenitztal.

  160. Labbiredewendung: Erst das Essen, dann das Vergnügen.

  161. Zum 1. Tabo: „Top of the City“ von Kate Bush → https://prlbr.de/9h

  162. Heute Morgen über Waldhaus: ein Gleitschirm mit Motorantrieb. Derweil machte sich Hund Benno von der Zimmerei allein auf den Weg – vielleicht zum Landmarkt mit der Hoffnung auf Spenden?

  163. Von wegen die Bundesregierung beschäftige sich nur mit sich selbst, statt Entscheidungen zu treffen: Vergangene Woche entschied die große Koalition, das Kastrieren von Schweinen *ohne* Betäubung für weitere zwei Jahre zu erlauben. In dieser Woche setzt sich unsere Umweltministerin dafür ein, dass die CO₂-Grenzwerte für ab 2030 verkaufte Autos nicht so stark gesenkt werden, wie es andere EU-Länder wünschen, wie es für den Klimaschutz hilfreich wäre und was den deutschen Herstellern endlich den notwendigen Stoß in die Zukunft geben könnte, um sie nicht völlig zu verschlafen und den Markt an Firmen aus anderen Regionen der Welt zu verlieren.

  164. „Hatte der Labbi schon Frühstück oder braucht er noch eines?“
    (aus der Reihe „Fremdwörter anhand von Beispielen erklärt“, heute: „falsche Dichotomie“)

  165. Die CSU und SPD haben bei der heutigen Wahl in Bayern wahrscheinlich nicht so viele Stimmen verloren, weil Union und SPD auf Bundesebene planen, zig Millionen Schweine mehr ohne Betäubung kastrieren zu lassen. Ich hoffe aber, dass gerade der SPD, die 2013 in der Opposition noch gegen jene Praxis wetterte, aufgrund der krachenden Wahlniederlage der Schreck so in die Glieder fährt, dass sie ihre Politik allgemein überdenken und hoffentlich zu dem Schluss kommen, grundsätzlich nicht mehr in der Opposition/vor Wahlen das eine zu versprechen, um an den Schalthebeln der Macht angekommen dann das Gegenteil zu tun. Vielleicht käme ein solches Umdenken gerade noch rechtzeitig für die armen Ferkel.

  166. Heute waren Migo und ich erstmals an der Stepenitz in Weisen, seitdem wir herzogen. Ganz schön spät eigentlich. Neu ist der Weg für uns entlang der Stepenitz aber nicht – schon 2011 spazierten wir dort: https://prlbr.de/s4.

  167. Vor drei Tagen speisten Ellen und ich erstmals im chinesischen Restaurant im Wittenberger Ratskeller. Gestern waren wir mit Migo und Christoph wieder im Alten Dorfkrug.

  168. 🍂

  169. Hätten Sie es gewusst? Blutegel sterben nicht an Genickbruch.

  170. Um Mitternacht zeigt mein Radiowecker 0:00, mein Herd aber 24.00 an.

  171. Bio-Produkte sind in und eine grüne Farbe wird mit ökologischem Landbau verbunden. Daher setzen immer mehr Unternehmen auf einen grünen Anstrich – der aber oft nicht wirklich etwas mit ökologischer Landwirtschaft oder Tierfreundlichkeit zu tun hat. So steckt bei einem „Grünländer Käse“ („der Käse mit der grünen Seele®“) keine nach deutschem/EU-Recht zertifizierte ökologische Landwirtschaft dahinter. Wer denkt, „Grünländer“ oder „grüne Seele“ gäbe eine Antwort auf die Frage, ob die Kühe auf die Weide dürfen oder nur im Stall stehen, macht sich Illusionen. Der Hersteller verspricht nichts in dieser Hinsicht – nur gentechnik-frei sind die Futtermittel. Besondere Aufmerksamkeit ist auch geboten, wenn groß mit der Herkunft aus der Region geworben wird. Kurze Transportwege sind eine gute Sache, aber wenn dieser Hinweis überdeckt, dass es sich um Produkte aus Massentierhaltung in Megaställen von internationalen Investoren handelt, die auch kaum Arbeitsplätze schaffen, dann ist dadurch wenig gewonnen. Heute im Laden gesehen: Eier in grüner Verpackung mit rotem Brandenburg-Logo und idyllischen Landschaftsfotos aus dem Landkreis Dahme-Spreewald mit Störchen, Hirschen und Windmühle vor weitem Himmel – Ansichten, die die Hühner nie sehen, denn es waren Eier aus Bodenhaltung und Bodenhaltung heißt so viel wie nur Stallhaltung. Der Aufdruck „natürlich aus der Region“ hat nichts mit einem naturnahen Tierleben zu tun. „Natürlich“ heißt da „selbstverständlich“, „selbstverständlich“ soll der Kunde diese Eier kaufen.

  172. Während wir wenige Tage in der Landeshauptstadt weilten, weihte Landesfürst Woidke im Tal der Stepenitz die ersehnte Breeser Ortsumgehung ein. Fortan werden auch weniger Wagen via Weisen reisen. Doch kaum ein Fortschritt ohne Opfer: Die Einwohner von Waldhaus tragen nun wieder die Last der lauten Lastkraftwagen. https://prlbr.de/bh

  173. Zum 1. Wiso: „The Empty Bullring“ von Kate Bush → https://prlbr.de/eh

  174. Ein ereignisreicher Tag so weit: Heute Vormittag wurde der Telefonanschluss ins Haus gelegt. Hund Benno von der Zimmerei, den man öfter allein im Ort spazieren sieht, nutzte die Gelegenheit des offenen Tores, um unser Grundstück zu inspizieren. Am Nachmittag nahm ich erstmals zum Einkaufen in Wittenberge den Weg über Breese und die neue Stepenitzbrücke – Christoph strich derweil in der ehemaligen Garage.

  175. x + y = 23199
    x − y = 15445

  176. Viel zu spät eigentlich, um noch am Rechner zu sitzen. Ich hatte mir vorgenommen, dem Schlaf mehr Priorität zu geben. Andererseits wollte ich unbedingt einen Artikel in Rohfassung fertigschreiben, solange die Inspiration und Motivation dafür frisch war. Ein Aufschieben um einige Stunden kann sich sonst auf Jahre ausdehnen, weil am Morgen schon wieder Neues die Gedanken beherrscht.

  177. Vor einigen Tagen hatten wir zum Abschluss des Frühstücks auch Weinbeeren als Obst. Migo erhielt ebenfalls zwei nach seinem Frühstück und nahm sie gern an. An einem Morgen passte ich nicht auf und bot Migo seine zwei Weinbeeren an, bevor er sein eigentliches Frühstück erhielt. Da lehnte er sie ab, sodass ich meinen Fehler bemerkte, und ihn in der richtigen Reihenfolge versorgte.

  178. Es ist schön, beim Zubettgehen Orion und Sirius aus dem Fenster sehen zu können!

  179. Cave canem: https://prlbr.de/wh

  180. Wir haben gestern nicht nur ein Warnschild angebracht, sondern auch Bärlauch gesät. 🌱

  181. Ein Teil des Teiches ist heute Morgen mit einer feinen, klaren Eishaut bedeckt, gebildet aus zusammengefrorenen Plätzchen.

  182. Gestern ging ich zum Einkaufen wieder via Breese, sodass ich auf dem Hinweg das Stepenitztal zweimal querte. Erbaulich ist – um nicht „ermuhtigend“ zu sagen – Rinder dort auf den Wiesen zu sehen, statt die Tiere nur ein Leben lang im Stall stehend zu wissen.

  183. Ich habe heute einen Löffel gebaut.

  184. Durchblättert: „Im Pieniny-Gebirge“ von 1968. Die ersten Seiten Text von Józef Nyka waren für mich als noch nie in den Pieninen gewesener Leser nicht so spannend, als dass ich Lust verspürt hätte, das ganze Buch durchzulesen. Die vielen Fotografien von Zdzisław Małek – überwiegend schwarzweiß – betrachtete ich aber alle. Mein Interesse hatte das Buch in der Golmer Tausch-Telefonzelle geweckt, weil Szczawnica im Pieninengebirge Partnerstadt von Perleberg ist und die Landschaft von besonderer Schönheit sein soll.

  185. Als wir heute von einem Golmbesuch heimkehrten, fanden wir den Teich von einer Eisschicht überzogen vor.

  186. In der Garage gefunden: drei tote Spitzmäuse. ☹️

  187. Zum 1. Zigo: „The Big Sky (Meteorological Mix)“ von Kate Bush → https://prlbr.de/fh

  188. Wir betraten heute erstmals den Friedhof von Weisen und sahen hinter der Bahnsiedlung (die nicht an der Bahn liegt) die Bienenstöcke, denen wir unseren Frühstückshonig verdanken.

  189. Gestern: Weihnachtsmarkt auf dem Schulplatz in Weisen.

  190. Gestern und heute wurde die Gasleitung aufs Grundstück bis in die ehemalige Garage gelegt. In den Tagen zuvor hatten wir – vor allem Christoph – auf dem Grundstück den Graben dafür ausgehoben.

  191. Einerseits heißt es, wir müssten für den Klimaschutz auf Elektromobilität umsteigen. Andererseits gelten Elektroheizungen als die klimaschädlichsten auf dem Markt und Umweltverbände wie der BUND raten dringend von ihnen ab. Wie passt das zusammen?

  192. Der Telefon- und Internetanschluss wurde heute freigeschaltet. Die Heizung funktioniert nun auch. Die längste Nacht des Jahres hat begonnen. 🎄

  193. Heute an der Stepenitzbrücke gesehen: Spuren schmausender Biber, nicht weit davon entfernt einen weißen Reiher.

  194. Vorbildlich: Bei Pedigree sind die „Zahnbürsten“ genau für einen Migokalender-Monat abgezählt: https://prlbr.de/gh

  195. 2018 war ein gutes Jahr mit unserem Umzug nach Weisen. Mein Dank gilt meinen Eltern für ihre Unterstützung, vor allem Christoph für seine Tatkraft vor Ort über Wochen, ja Monate gar!