🏠

Kurznachrichten 2018

  1. Gestern und heute wurde die Gasleitung aufs GrundstĂŒck bis in die ehemalige Garage gelegt. In den Tagen zuvor hatten wir – vor allem Christoph – auf dem GrundstĂŒck den Graben dafĂŒr ausgehoben.

  2. Gestern: Weihnachtsmarkt auf dem Schulplatz in Weisen.

  3. Wir betraten heute erstmals den Friedhof von Weisen und sahen hinter der Bahnsiedlung (die nicht an der Bahn liegt) die Bienenstöcke, denen wir unseren FrĂŒhstĂŒckshonig verdanken.

  4. Zum 1. Zigo: „The Big Sky (Meteorological Mix)“ von Kate Bush → https://prlbr.de/fh

  5. In der Garage gefunden: drei tote SpitzmĂ€use. â˜č

  6. Als wir heute von einem Golmbesuch heimkehrten, fanden wir den Teich von einer Eisschicht ĂŒberzogen vor.

  7. DurchblĂ€ttert: „Im Pieniny-Gebirge“ von 1968. Die ersten Seiten Text von JĂłzef Nyka waren fĂŒr mich als noch nie in den Pieninen gewesener Leser nicht so spannend, als dass ich Lust verspĂŒrt hĂ€tte, das ganze Buch durchzulesen. Die vielen Fotografien von ZdzisƂaw MaƂek – ĂŒberwiegend schwarzweiß – betrachtete ich aber alle. Mein Interesse hatte das Buch in der Golmer Tausch-Telefonzelle geweckt, weil Szczawnica im Pieninengebirge Partnerstadt von Perleberg ist und die Landschaft von besonderer Schönheit sein soll.

  8. Ich habe heute einen Löffel gebaut.

  9. Gestern ging ich zum Einkaufen wieder via Breese, sodass ich auf dem Hinweg das Stepenitztal zweimal querte. Erbaulich ist – um nicht „ermuhtigend“ zu sagen – Rinder dort auf den Wiesen zu sehen, statt die Tiere nur ein Leben lang im Stall stehend zu wissen.

  10. Ein Teil des Teiches ist heute Morgen mit einer feinen, klaren Eishaut bedeckt, gebildet aus zusammengefrorenen PlÀtzchen.

  11. Wir haben gestern nicht nur ein Warnschild angebracht, sondern auch BĂ€rlauch gesĂ€t. đŸŒ±

  12. Cave canem: https://prlbr.de/wh

  13. Es ist schön, beim Zubettgehen Orion und Sirius aus dem Fenster sehen zu können!

  14. Vor einigen Tagen hatten wir zum Abschluss des FrĂŒhstĂŒcks auch Weinbeeren als Obst. Migo erhielt ebenfalls zwei nach seinem FrĂŒhstĂŒck und nahm sie gern an. An einem Morgen passte ich nicht auf und bot Migo seine zwei Weinbeeren an, bevor er sein eigentliches FrĂŒhstĂŒck erhielt. Da lehnte er sie ab, sodass ich meinen Fehler bemerkte, und ihn in der richtigen Reihenfolge versorgte.

  15. Viel zu spĂ€t eigentlich, um noch am Rechner zu sitzen. Ich hatte mir vorgenommen, dem Schlaf mehr PrioritĂ€t zu geben. Andererseits wollte ich unbedingt einen Artikel in Rohfassung fertigschreiben, solange die Inspiration und Motivation dafĂŒr frisch war. Ein Aufschieben um einige Stunden kann sich sonst auf Jahre ausdehnen, weil am Morgen schon wieder Neues die Gedanken beherrscht.

  16. x + y = 23199
    x − y = 15445

  17. Ein ereignisreicher Tag so weit: Heute Vormittag wurde der Telefonanschluss ins Haus gelegt. Hund Benno von der Zimmerei, den man öfter allein im Ort spazieren sieht, nutzte die Gelegenheit des offenen Tores, um unser GrundstĂŒck zu inspizieren. Am Nachmittag nahm ich erstmals zum Einkaufen in Wittenberge den Weg ĂŒber Breese und die neue StepenitzbrĂŒcke – Christoph strich derweil in der ehemaligen Garage.

  18. Zum 1. Wiso: „The Empty Bullring“ von Kate Bush → https://prlbr.de/eh

  19. WĂ€hrend wir wenige Tage in der Landeshauptstadt weilten, weihte LandesfĂŒrst Woidke im Tal der Stepenitz die ersehnte Breeser Ortsumgehung ein. Fortan werden auch weniger Wagen via Weisen reisen. Doch kaum ein Fortschritt ohne Opfer: Die Einwohner von Waldhaus tragen nun wieder die Last der lauten Lastkraftwagen. https://prlbr.de/bh

  20. Bio-Produkte sind in und eine grĂŒne Farbe wird mit ökologischem Landbau verbunden. Daher setzen immer mehr Unternehmen auf einen grĂŒnen Anstrich – der aber oft nicht wirklich etwas mit ökologischer Landwirtschaft oder Tierfreundlichkeit zu tun hat. So steckt bei einem „GrĂŒnlĂ€nder KĂ€se“ („der KĂ€se mit der grĂŒnen Seele¼“) keine nach deutschem/EU-Recht zertifizierte ökologische Landwirtschaft dahinter. Wer denkt, „GrĂŒnlĂ€nder“ oder „grĂŒne Seele“ gĂ€be eine Antwort auf die Frage, ob die KĂŒhe auf die Weide dĂŒrfen oder nur im Stall stehen, macht sich Illusionen. Der Hersteller verspricht nichts in dieser Hinsicht – nur gentechnik-frei sind die Futtermittel. Besondere Aufmerksamkeit ist auch geboten, wenn groß mit der Herkunft aus der Region geworben wird. Kurze Transportwege sind eine gute Sache, aber wenn dieser Hinweis ĂŒberdeckt, dass es sich um Produkte aus Massentierhaltung in MegastĂ€llen von internationalen Investoren handelt, die auch kaum ArbeitsplĂ€tze schaffen, dann ist dadurch wenig gewonnen. Heute im Laden gesehen: Eier in grĂŒner Verpackung mit rotem Brandenburg-Logo und idyllischen Landschaftsfotos aus dem Landkreis Dahme-Spreewald mit Störchen, Hirschen und WindmĂŒhle vor weitem Himmel – Ansichten, die die HĂŒhner nie sehen, denn es waren Eier aus Bodenhaltung und Bodenhaltung heißt so viel wie nur Stallhaltung. Der Aufdruck „natĂŒrlich aus der Region“ hat nichts mit einem naturnahen Tierleben zu tun. „NatĂŒrlich“ heißt da „selbstverstĂ€ndlich“, „selbstverstĂ€ndlich“ soll der Kunde diese Eier kaufen.

  21. Um Mitternacht zeigt mein Radiowecker 0:00, mein Herd aber 24.00 an.

  22. HĂ€tten Sie es gewusst? Blutegel sterben nicht an Genickbruch.

  23. 🍂

  24. Vor drei Tagen speisten Ellen und ich erstmals im chinesischen Restaurant im Wittenberger Ratskeller. Gestern waren wir mit Migo und Christoph wieder im Alten Dorfkrug.

  25. Heute waren Migo und ich erstmals an der Stepenitz in Weisen, seitdem wir herzogen. Ganz schön spĂ€t eigentlich. Neu ist der Weg fĂŒr uns entlang der Stepenitz aber nicht – schon 2011 spazierten wir dort: https://prlbr.de/s4.

  26. Die CSU und SPD haben bei der heutigen Wahl in Bayern wahrscheinlich nicht so viele Stimmen verloren, weil Union und SPD auf Bundesebene planen, zig Millionen Schweine mehr ohne BetĂ€ubung kastrieren zu lassen. Ich hoffe aber, dass gerade der SPD, die 2013 in der Opposition noch gegen jene Praxis wetterte, aufgrund der krachenden Wahlniederlage der Schreck so in die Glieder fĂ€hrt, dass sie ihre Politik allgemein ĂŒberdenken und hoffentlich zu dem Schluss kommen, grundsĂ€tzlich nicht mehr in der Opposition/vor Wahlen das eine zu versprechen, um an den Schalthebeln der Macht angekommen dann das Gegenteil zu tun. Vielleicht kĂ€me ein solches Umdenken gerade noch rechtzeitig fĂŒr die armen Ferkel.

  27. „Hatte der Labbi schon FrĂŒhstĂŒck oder braucht er noch eines?“
    (aus der Reihe „Fremdwörter anhand von Beispielen erklĂ€rt“, heute: „falsche Dichotomie“)

  28. Von wegen die Bundesregierung beschĂ€ftige sich nur mit sich selbst, statt Entscheidungen zu treffen: Vergangene Woche entschied die große Koalition, das Kastrieren von Schweinen *ohne* BetĂ€ubung fĂŒr weitere zwei Jahre zu erlauben. In dieser Woche setzt sich unsere Umweltministerin dafĂŒr ein, dass die CO₂-Grenzwerte fĂŒr ab 2030 verkaufte Autos nicht so stark gesenkt werden, wie es andere EU-LĂ€nder wĂŒnschen, wie es fĂŒr den Klimaschutz hilfreich wĂ€re und was den deutschen Herstellern endlich den notwendigen Stoß in die Zukunft geben könnte, um sie nicht völlig zu verschlafen und den Markt an Firmen aus anderen Regionen der Welt zu verlieren.

  29. Heute Morgen ĂŒber Waldhaus: ein Gleitschirm mit Motorantrieb. Derweil machte sich Hund Benno von der Zimmerei allein auf den Weg – vielleicht zum Landmarkt mit der Hoffnung auf Spenden?

  30. Zum 1. Tabo: „Top of the City“ von Kate Bush → https://prlbr.de/9h

  31. Labbiredewendung: Erst das Essen, dann das VergnĂŒgen.

  32. Gestern Abend: Herbstfeuer der FFW Weisen am Landmarkt und vorheriger Laternenumzug fĂŒr die kleinen BĂŒrger mit Spielmannszug Perleberg. Außerdem vor Sonnuntergang wie schon vor ein paar Tagen gesehen: Heißluftballon ĂŒber dem Stepenitztal.

  33. Eben ĂŒber Weisen: ein prĂ€chtiger Regenbogen. 🌈

  34. Habe heute Mittag versehentlich eine E-Mail hier in den Kurznachrichten veröffentlicht, statt an den Adressaten zu senden. Peinlich!

  35. Ich habe meine Notizen zur Weiterentwicklung von Aneamal ĂŒberarbeitet: https://prlbr.de/zk

  36. Wenn ein Tisch mit quadratischer Platte und Beinen an jeder Ecke kippelt und das an einem unebenen Boden liegt, kann man das Kippeln stoppen, indem man den Tisch ein StĂŒck weit um seine Mittelachse dreht. Liegt es an ungleich langen Tischbeinen, hilft Drehen auf ebenem Boden nicht.

  37. Da der Gasanschluss noch fehlt, erwarb ich am Samstag in Wittenberge einen kleinen HeizlĂŒfter mit 750/1500 Watt und setzte ihn Montag erstmals auf der kleineren Stufe ein. Wenn die Sonne dieser Tage scheint, erwĂ€rmt sie mit ihren Strahlen durch die SĂŒdfenster das Haus mindestens genauso schnell.

  38. Regelpreise im VBB: Weisen–Wittenberge 1,50 € und Wittenberge–Potsdam 16 €; Weisen–Perleberg 2,20 € und Perleberg–Potsdam 16 €; aber Weisen–Potsdam 18,70 €, egal ob via Wittenberge oder Perleberg!?

  39. MerkwĂŒrdig, in ein fast leeres Haus in Perleberg zurĂŒckzukehren 


  40. EnthĂŒllung: Bollerito nannte sich einst Bubi und zeigte alles!

    📎

  41. Auf einem Morgenspaziergang in Weisen kann man viele Tiere des Migokalenders beobachten: Bienen, Pferde, Fische, HĂŒhner, Enten, GĂ€nse, Hunde, Katzen, Tauben, Rinder. Ich hörte auch Schafe und sah auf dem Deich ihre Hinterlassenschaften.

  42. Die erste Weisener Nacht im richtigen Bett steht bevor. Bis gestern schlief ich noch auf einer Pustmatratze.

  43. Erst eine Zitterspinne macht ein Haus zum Heim.

  44. It’s interesting that German words like “BettwĂ€sche” for bedclothes and “UnterwĂ€sche” for undergarments build on the word “WĂ€sche”, which refers to the act of washing or something that has to be washed.

  45. NĂ€chtlich veröffentlicht: eine neue Aneamal-Version → https://prlbr.de/6h

  46. Apropos: Was deckt besser – Alpinaweiß oder ein RĂŒde?

  47. In der vergangenen Woche wurde bei mir die Heizung eingebaut. In dieser Woche streichen Vati und ich unter anderem.

  48. Umzug 


    📎

  49. Schade, wenn Bio-Produkten wie Bananen eine zusĂ€tzliche Kunststoffbanderole aufgeklebt wird oder KĂ€se in kleineren Verpackungen verkauft wird, damit der Preisunterschied weniger augenfĂ€llig ist, aber so mehr VerpackungsmĂŒll produziert wird.

  50. Ein neuer Monat, ein neuer Kate-Bush-Song – zum 1. Suso „Pull Out the Pin“ → https://prlbr.de/5h

  51. „CDU ĂŒberholt AfD im Osten laut Umfrage erstmals 
“ – tolle Überschrift, liebe Berliner Zeitung.

    📎

  52. Vor 82 Jahren starb der letzte bekannte Beutelwolf im Zoo von Hobart, nur wenige Tage nachdem die Art unter Schutz gestellt wurde. 😱

  53. Politiker warnen vor einer humanitĂ€ren Katastrophe bei der angekĂŒndigten Offensive der Regierungstreuen gegen Rebellen in der syrischen Region Idlib und befassen sich weiterhin vor allem damit, Assad und Putin schwarzzumalen, zu grĂŒbeln, wie man sie stoppen könnte, bzw. beweinen der eigenen Machtlosigkeit dabei. Warum aber wird keine Kapitulation der AufstĂ€ndigen gefordert, um das Sterben zu beenden? Den BĂŒrgerkrieg haben sie lĂ€ngst verloren.

  54. Gestern ĂŒberholten wir mit der Eisenbahn von Weisen nach Perleberg im Stadtforst eine Yacht. Auf dem RĂŒckweg ohne Zug zog Rudo nach Weisen um.

  55. Mehrere Hunde hier in der Chausseestraße gaben soeben ein gemeinsames Heulkonzert, wie man es von Wölfen kennt. Migo schlief derweil im Grase. Er hört nur noch wenig.

  56. Gestern waren auch Ellen, Gregor und das Rudel Kinder zu Besuch. Da wir nicht alle ins Auto passten, nahmen Christoph und ich die Bahn nach Wittenberge zwecks Restaurant-Besuch und auf dem RĂŒckweg den Bus vom Bahnhof Wittenberge. Ein Mann fragte mich am Bahnhof nach dem Weg zum Luther-Hotel. Den Weg konnte ich ihm nicht weisen – so gut kenne ich mich in Wittenberge nicht aus, dachte ich. Kaum eine Minute spĂ€ter dĂ€mmerte mir jedoch, dass der gute Mann wohl in der falschen Stadt gelandet war: Nach Lutherstadt Wittenberg, nicht nach Wittenberge wird es ihn eigentlich gezogen haben. Das ist eine Verwechslung, der Bahnreisende in Zeiten beratungsloser und nicht mitdenkender Ticket- und Fahrplanautomaten öfter erliegen werden. Apropos Verwechslung: Gregor fiel auf einem öffentlichen Stadtplan in Wittenberge auf, dass auf diesem die Stadt mittels einer falschen Beschriftung der Landesgrenze in der Elbe in Niedersachsen statt Brandenburg verortet wird.

  57. Vorgestern erwarben wir eine Leiter im Baumarkt in Perleberg. Als ich die Leiter zog – ihr anderes Ende ruhte auf einem Saatroller – huschte im Wald wagemutig eine Eidechse unter der Leiter hindurch.

  58. 13 Jahre und 13 Wochen: Happy Bearsday, Migo! 🎂

  59. Beim frĂŒhen Morgenspaziergang von Weisen gesehen: das leuchtende Ziffernblatt der Turmuhr an den Wittenberger Veritaswerken. Dabei kam eine Erinnerung an meine Berufsausbildung bei B/S/H/ in Nauen auf – weniger wegen des Anblickes vielleicht, sondern weil ich seinerzeit zu dieser Stunde bereits auf Arbeit war.

  60. Juchu! Am spÀten Nachmittag gelang mit Bollerito der dreizehnte und damit letzte Findlingsumzug von Perleberg nach Weisen.

    📎

  61. Nach dem Austausch von Mantel und Schlauch an Migos Hundewagen stand heute die vorletzte Steintour an und wurde bewÀltigt.

    📎

  62. An Migos Hundewagen heute entdeckt: Der Mantel des anderen Radreifens ist defekt (vergleiche https://prlbr.de/3h). Der Schlauch quoll ein StĂŒck hinaus, doch noch ohne zu platzen, sodass ich in Perleberg die Luft abließ. Morgen geht es zum Fahrrad-Eck.

  63. Vorvorletzter Steintransport – erstmals ohne Migo, welcher mit dem Zug fuhr und auf Christoph Acht gab. Am grĂ¶ĂŸeren Ackerstein von heute sieht man besonders gut die Kratz- bzw. Kollisionsspuren vom Kontakt mit landwirtschaftlichem GerĂ€t bei der Feldarbeit.

    📎

  64. Zum ersten Mal auf einmal gesehen: alle vier Fische in meinem Migos Teich, von denen man munkelt.

  65. Heute und morgen ist Wittenberge fĂŒrs Landesfest virtuelle Landeshauptstadt! 🎉

  66. Am Dienstag fand ich neue Steine im Randbereich eines abgeernteten Ackers. Am Mittwoch waren wir beim Tierarzt. Gestern kamen meine Eltern auch in Vorbereitung des Landesfests in Wittenberge am Wochenende, ich sah erstmals drei Fische auf einmal im Teich und fischte einen RĂŒckenschwimmer („Wasserbiene“) heraus. Gestern wie heute transportierten wir kleine UmzugsgĂŒter, Christoph reparierte Bollerito.

  67. Ich habe heute einen kleineren Stein auf Migos Hundewagen nach Weisen gebracht. Damit sind es nun 21 von 25 benötigten, wobei ich noch unsicher bin, ob die zwei kleinsten der vorhandenen groß genug sind. Vier bis sechs fehlen also noch fĂŒr meinen Plan.

    📎

  68. Bei der heutigen zehnten Steinfahrt (fĂŒnfte mit Christoph als Migochauffeur) hĂŒpften mir die felsigen Passagiere erstmals im öffentlichen Raum vom Wagen. Just bei der letzten richtigen Straßenquerung in Weisen krallte sich das aufgrund von SchĂ€den tief hĂ€ngende Deichselgelenk des Bollerwagens an den Straßenbelag, sodass der Wagen abrupt stoppte – anders als die Findlinge. Sie ließen sich wieder aufladen. Nun bekommt Bollerito ein Pause, bis eine Intensivreparatur ihm neue Kraft verleiht. Ansonsten an diesem Tag: kurzer Besuch beim Deichfest.

    📎

  69. Heute Vormittag abgedreht: Findlingsumzug, neunter Teil. Viel des Weges fĂŒhrt ja durch Wald, von dem man meinen könnte, den Fortschritt schlecht einschĂ€tzen zu können – wie weit man schon gelangt ist und was noch vor einem liegt. Im Oktober ’14 ging es mir so des Nachts: https://prlbr.de/2014/10/#nachts. Doch auch der Wald ist keineswegs ĂŒberall gleich. Ich habe Namen vergeben, von der Bushaltestelle „Perleberg, West“ beginnend in Richtung „Weisen, Siedlung“ zunĂ€chst fĂŒr kleine Erhebungen, die zu ĂŒberwinden sind: der zweistufige Kleine Perleberg, der Ruinenberg, dicht gefolgt von der Heidekuppe, dann der FarnhĂŒgel und die sanfte Welle des Festpunktes. Dann geht es ins von Blaubeerpflanzen am Boden geprĂ€gte, ebene Gebiet mit einem Schild am Ende des Perleberger Schießplatzes, dem unbeschrĂ€nkten BahnĂŒbergang rechterhand, einer kleinen Senke und endlich dem Grenzwall zwischen Perleberg und Weisen. Kurz nachdem auch der Funkmast passiert ist, verlĂ€sst man den Wald.

    📎

  70. Heute fand Steintransport Numero acht statt. Vielleicht ist der kleinere der beiden Brocken des Tages jedoch ein wenig zu klein fĂŒr mein Vorhaben?

    📎

  71. Der Legende nach wohnen vier verschiedene Fische aus der Stepenitz im Teich auf meinem GrundstĂŒck. Wie viele von ihnen ich schon sah, weiß ich nicht. Heute sah ich zum ersten Mal zwei gleichzeitig.

  72. Geschafft: die siebte Feldsteinfahrt. Damit sind mehr als die HĂ€lfte – 14 von 25 – der fĂŒr meinen Plan benötigten Steine nun in Weisen. 😊

    📎

  73. Gestern: die sechste Steintour – Migo in seinem Hundetransporter wurde diesmal von meinem Vati geschoben, der am Abend auch den Bollerwagen verarztete. Wie man im Bild sieht, war Bollerito mittlerweile vorn etwas in sich zusammengesackt.

    📎

  74. Das Fleischwaren-GeschÀft in Weisen ist wegen Mitarbeiter-/FachkrÀftemangel geschlossen.

  75. Fertig: FĂŒnfte Fuhre Felsbrocken. Auf dem Weg durch den Perleberger Stadtforst versuche ich kleinen Waldbewohnern wie Ameisen und Feuerwanzen auszuweichen, doch bei sieben RĂ€dern und zwei FĂŒĂŸen mag es nicht immer gelingen. An jene Opfer sei hier erinnert.

    📎

  76. Zum 1. Riko der meinem Empfinden nach eher unkomfortable Song „Mother Stands for Comfort“ von Kate Bush → https://prlbr.de/zg

  77. Steinumzug, Teil 4. FĂŒrs Foto habe ich die Seitenwand des Bollerwagens abgenommen. So sieht man die Last besser. Man kann die WagenwĂ€nde aber auch als Rampen nutzen, um Stufen wie eine Bordsteinkante zu ĂŒberwinden. Bedarf habe ich dafĂŒr bei der Umzugstour nur auf und vor meinem alten GrundstĂŒck in Perleberg.

    📎

  78. Gestern erledigt: Steintranport #3. Toll, dass der Bollerwagen hĂ€lt. Auf dem BahnĂŒbergang wĂ€re ein Liegenbleiben unerfreulich.

    📎

  79. Heute: Mein erster Stromausfall in Weisen, aber kaum eine Sekunde lang.

  80. War heute mit Migo in Wittenberge, um einen Stadtplan an der Touriinformation zu ergattern. Dann ging es zum Baumarkt an der Kreuzung Lenzener Chaussee/B 189, wo ich einen BlumenĂŒbertopf als HundetrĂ€nke erwarb. Auf dem RĂŒckweg erinnerten mich die Kiefern auf den sandigen Erhebungen im Stadtwald an das Hinterland der Ostsee in Mecklenburg. Mit dem Friedensteich inklusive Strandbad hat Wittenberge selbst das BadegewĂ€sser dazu.

  81. Heute Morgen fiel mir auf, dass der Kirchturm in Weisen ganz schön schief steht. Das erinnert mich an die Urlaubsreise nach Bad Frankenhausen am KyffhÀusergebirge mit meinen werten Eltern und Migo.

  82. Auf dem Nachtspaziergang sah ich eine Sternschnuppe etwa in Richtung Breese. Sie wirkte deutlich nĂ€her als andere, die ich frĂŒher sah. Vielleicht hat sie den Erdboden erreicht? Die Milchstraße ist schön zu sehen am Himmel und fĂŒr mich ĂŒberraschend klar trotz der Straßenlaternen hier und der NĂ€he zu Wittenberge.

  83. Heute zweite Fuhre Findlinge von Perleberg nach Weisen gebracht.

    📎

  84. Im Januar 2013 stellte ich kurz meine damaligen drei „Lieblingstechniken an der OberflĂ€che des Netzes“ – HTML, E-Mail und Newsfeeds – vor: https://prlbr.de/2013/01/. Newsfeeds scheinen leider auf einem absterbenden Ast zu sitzen. Jetzt wird ihre UnterstĂŒtzung aus Firefox entfernt: https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=1477667 . Das ist schade, weil die Technik datenschutzfreundlich, dezentral, unabhĂ€ngig, werbearm ist und der Leser viel Kontrolle hat, wenn man sie mit Alternativen wie dem Folgen auf Twitter, Youtube, Facebook oder auch E-Mail-Abonnements vergleicht. Vielen Marktteilnehmern mögen die Vorteile von Feeds auf Kundenseite zu zahlreich gewesen sein 


  85. Es ist praktisch, wenn man gegenĂŒber von einem EiscafĂ© wohnt.

  86. Bin heute mit Hundewagen + Bollerito zwecks Steintransport von Perleberg nach Weisen gelaufen. Das schwierigste StĂŒck ist die Koloniestraße mit ihren schmalen Gehwegen/Kopfsteinpflaster gleich zu Beginn. Ansonsten rollt es sich gut.

    📎

  87. Gestern ging ich zu Fuß von Perleberg nach Weisen – Migo rollte die meiste Zeit –, heute ebenso in umgekehrter Richtung. An diesen heißen Tagen ist besonders angenehm, dass zwischen Perleberg und Weisen Schatten spendender Wald steht. Zwischen Wald und Perleberger Stadtpark, wo die Stepenitz fast an die Wittenberger Chaussee reicht, gingen wir heute ans Wasser. An einer Stelle fĂŒhren Betonplatten in den Fluss. DarĂŒber tummeln sich kleine Fische – vielleicht, weil sie die Sonne genießen, vielleicht, weil das seichte Wasser ihnen Schutz vor grĂ¶ĂŸeren Raubfischen bietet. Migo testete das Nass dort nur an. Richtig tief ins Wasser, um zu schwimmen, ging er zweimal an anderer Stelle mit steiler Böschung, wo er es allein nicht mehr hinaus schaffte, sodass ich ihn mit heraus zog.

  88. Erste Male in Weisen: Abendessen (Spagetti mit Tomatensoße und KĂ€se), Übernachtung, FrĂŒhstĂŒck im Garten. Warum so spĂ€t nach der Übergabe, mag man fragen? Die Möbel sind noch nicht umgezogen, weil erst eine Heizung eingebaut werden soll. Das wird in etwa einem Monat passieren. So sind die Utensilien in Weisen noch rar. Insbesondere als mein Vati zweimal mit tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung zum Montieren der SatellitenschĂŒssel, Installieren der Gartenwasserversorgung, Richten des Tores und mehr hier weilte, waren die Betten in Perleberg noch die bessere Schlafplatzwahl.

  89. BlĂ€tter, Samen und Algen mit dem KĂ€scher abzufischen ist nahezu meditativ. Der Teich leistet raschen Bewegungen Widerstand, doch lĂ€sst sich von langsamen butterweich durchziehen – WasserlĂ€ufer entkommen dem Netz mĂŒhelos.

  90. Im Gartenteich gesehen: Frosch und Fisch.

  91. TdF: Fahrerfeld weint angesichts bedauerlicher Lage protestierender Landwirte.

  92. Migo und ich waren heute wieder an der KarthanemĂŒndung zum Baden. Mir fiel mehr MĂŒll auf, als ich aus vergangenen Jahren in Erinnerung hatte; trotzdem war es ein schöner Tag.

  93. Heute ist der linke Hinterreifen von Migos Wagen (http://prlbr.de/ag) mit einem lauten Knall geplatzt. Es hat nicht nur den Schlauch, sondern auch den Mantel aufgerissen. GlĂŒcklicherweise waren wir just am Ziel unserer Fahrt angekommen und der Fahrradladen nicht fern.

  94. Ich bin nun offiziell Weisener.

  95. Zum 1. Nago „James and the Cold Gun“ von Kate Bush → https://prlbr.de/yg

  96. Bin enttĂ€uscht, dass ich bei der Deutschen Bahn die sofortige Bahncard nur mit Kreditkarte zahlen könnte, wenn ich einer Änderung meiner Kreditkartenbedingungen zustimmen wĂŒrde, die keine Vorteile fĂŒr mich hat. Leider wurde mir das von der Bahn erst nach Eingabe meiner Kreditkartendaten angezeigt. Eine kurzfristige Lastschrift geht nur mit neuem Personalausweis, den ich nicht habe, und ZusatzgerĂ€t. Ansonsten könnte ich noch zahlen, indem ich meine Login-Daten meines Bankkontos plus TAN einem dritten Unternehmen verrate. (WĂŒrde ich damit nicht gegen Vertragsbedingungen meiner Bank verstoßen und außerdem fremden Zugriff auf alle meine Finanzdaten ermöglichen?) Dann noch PayPal gegen Aufpreis. Eine klassische Zahlung per Rechnung oder Lastschrift oder ganz normale Kreditkartenzahlung sind fĂŒr einen sofortigen Start nicht möglich. So muss ich nun in Zeiten, in denen eine Überweisung maximal einen Banktag dauert, 12 Tage warten, bis ich die Bahncard nutzen darf, und bis dahin höhere Fahrpreise bezahlen. Ein frustrierender Start der Abokundenbeziehung. Schade!

  97. Why are dinosaurs called di-no-saurs, although most of these saurs died out?

  98. „Aber Großmutter, was trinkst du so viel Karottensaft!“
    „Dass ich dich besser sehen kann.“

  99. In Weisen wohnen schon einige Zitterspinnen, vor allem in der Garage.

  100. Wir haben die SchlĂŒssel zum neuen Heim in Weisen erhalten. 😊

  101. Nun, da die Wahlen in der TĂŒrkei einige Tage zurĂŒckliegen und die Stimmung nicht mehr arg aufgeheizt ist, wĂ€re eine gĂŒnstige Gelegenheit, um die Beitrittsverhandlungen zur EuropĂ€ischen Union zu beenden – ohne Beitritt. Die Beziehungen zwischen EU und TĂŒrkei könnten damit auf einer ehrlichen Basis neu aufgebaut werden. Es gibt auf absehbare Zeit keine realistische Perspektive eines Beitritts. Zum einen befindet sich die EuropĂ€ische Union in einem Zustand, in dem sie sich erst selbst neu ordnen und mit inneren Angelegenheiten zurechtkommen muss. Es ist gar bedenkenswert, ob ĂŒberhaupt noch Erweiterungen sinnvoll sind oder ob die EU dadurch nicht Gefahr liefe, ĂŒberdehnt zu werden. FĂŒr BeitrittswĂŒnsche vollstĂ€ndig oder quasi eingekreister Staaten wie jenen des Westbalkans, der Schweiz sowie europĂ€ischer Zwergstaaten sollte die EU meines Erachtens ausnahmsweise offen bleiben. Zum anderen hat sich die TĂŒrkei in der jĂŒngeren Vergangenheit in eine Richtung entwickelt, die viel mehr fĂŒr eine gute Nachbarschaft als fĂŒr eine Gemeinschaft unter dem Dach der EuropĂ€ischen Union spricht. Die TĂŒrkei kann eine selbstbewusste Nation und darĂŒber hinaus BrĂŒcke zwischen Europa und Asien sein, wie sie es geografisch sowieso ist.

  102. Liste von Dingen, die keine Notiz wert sind: https://prlbr.de/xg

  103. #BlackBearsMatter

  104. Derzeit ist ironisch, wie Mercedes-Benz nach dem Vorrunden-Aus noch mit der Fußball-Nationalmannschaft und dem Slogan „The best keep on working“ wirbt 


  105. Soeben in der Wittenberger Straße gesehen: ein Marder.

  106. Vor zwei Tagen wurde die Stepenitz wieder gemÀht.

  107. Veröffentlicht: eine neue Aneamal-Version → https://prlbr.de/wg

  108. Ottos Mops mopst frische Fische aus dem Potsdamer Postkutschkasten.

  109. Zum 1. Mizo: Rocket’s Tail von Kate Bush → https://prlbr.de/tg

  110. Wiegen wiegen wie Wogen wogen, wogegen Waagen wÀgen.

  111. Auf Grund liegt die Titanic aufgrund einer Kollision mit einem Eisberg.

  112. 13 Jahre und 13 Tage: herzlichen GlĂŒckwunsch zum Geburtstag, kleiner BĂ€r!

  113. Der BĂ€r ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten.

  114. Wegen einer BombenentschĂ€rfung in Neuruppin fallen laut Deutscher Bahn morgen auch ZĂŒge zwischen Wismar und Tessin aus. Sehr erstaunlich, denn jene Strecke ist ~ 150 Kilometer von Neuruppin entfernt. Sind da Steuerungen ungĂŒnstig miteinander verschaltet?

  115. Keine Macht dem Koffein!

  116. Die Post- und Postbankfiliale der Kreisstadt Perleberg schließt Ende Juni in der BĂ€ckerstraße. Ab Juli gibt’s dann nur eine „Partnerfiliale“ am Großen Markt im Geschenkeladen. Als nĂ€chste richtige Post empfiehlt uns die Deutsche Post ihre Filiale in Parchim, Mecklenburg-Vorpommern.

  117. Sie haben es wieder getan 


    📎

  118. Juchu: 13 Jahre Migo!

  119. So friedlich: Mein Hund wĂŒrde keiner Nacktschnecke ein Haar krĂŒmmen.

  120. Wenn der BĂ€r nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum BĂ€ren kommen.

  121. Am Wochenende schrieb ich einen Artikel, der eine Faustformel und den schulmathematischen Ansatz, um die Zeit bis zur Verdoppelung von Vermögen in einem Zinseszinsszenario zu berechnen, verglich. Als ich fast fertig war, fiel mir auf, dass selbst der schulmathematische Ansatz in RandfĂ€llen nicht dem gerecht wird, wie Banken die Zinsen zahlen. Ich ĂŒberlegte mir dann, ob ich noch mehr Zeit investieren möchte, um auch die Berechnung durch Banken noch genauer zu recherchieren und den anderen beiden AnsĂ€tzen gegenĂŒberzustellen. Die Antwort war nein und so löschte ich meinen Artikel wieder: einer von mehreren GrĂŒnden, warum es zuletzt so wenig neue Artikel auf prlbr.de gab 


  122. Ab Freitag gelten Datenschutzvorgaben EU-weit verbindlich. Das freut mich. Um die obligatorische DatenschutzerklĂ€rung fĂŒr Internetauftritte rechtskonform zu gestalten, gibt es im Internet Generatoren fĂŒr eine solche. Mein Vater und ich nutzten einen Generator fĂŒr seine InternetprĂ€senz. Wir setzten kein einziges optionales HĂ€kchen fĂŒr den Einsatz von personenbezogene Daten verarbeitende Technologien/Produkte, da wir schon immer datensparsam arbeiteten und auf Dinge wie Facebook-Like-Buttons, Google Analytics und Co verzichteten. Die generierte DatenschutzerklĂ€rung umfasste dennoch 29276 AnschlĂ€ge! Auf Schreibmaschine getippt ergĂ€be das 15 DIN-A4-Seiten oder mehr. So etwas liest sich doch kein Mensch durch, wenn er eine Webseite besucht 
 So etwas dient allein der Befriedigung von Juristen, denke ich, und bringt der Bevölkerung wenig. Gut gemeint, schlecht gemacht.

  123. Wolfsburg! Wolfsburg! rufts aus dem Wald. Lasset uns singen, tanzen und springen – Wolfsburg, Wolfsburg sieget nun bald.

  124. Zum 1. Lamo ein Song von Kate Bush: Wild Man → https://prlbr.de/pg

  125. „Lieber glĂŒcklich als schlau“, sagt mein GlĂŒckskeks aus dem China-Restaurant. 🙁

  126. Auch die Heute-Show verwendet eine Deutschlandkarte, die selbst bei dieser geringen Auflösung als seit einem viertel Jahrhundert veraltet erkennbar ist.

    📎

  127. Das Leitungswasser schmeckte merkwĂŒrdig und roch nach Chlor, sodass ich auf Wasser aus Flaschen zurĂŒckgriff. Eine Suche im Internet ergab, dass es in Perleberg und Umgebung mikrobiologisch verunreinigt war. Daher sollte es nur abgekocht genutzt werden und daher dann auch der Chlorzusatz. Schade, dass einem der Versorger das Abkochgebot nicht schriftlich mitteilt. Wer nicht die „richtige“ Zeitung liest, erfĂ€hrt nichts davon.

  128. Die EU verklagt die BRD wegen Luftverschmutzung. Ich hoffe, die Menschen hier erkennen, dass die EU damit die Gesundheit von uns BĂŒrgern schĂŒtzen will, anstatt sich als Deutsche kollektiv angegriffen zu fĂŒhlen. Von mir ein Dankeschön an die EU!

  129. Ich werde derefer.me Mitte des nÀchsten Jahres abstellen: https://prlbr.de/sg

  130. Gestern beobachtet: Krabbe beim Hinabgleiten von der Stepenitzstufe An der Buhne / Uferstraße.

  131. HĂ€tten Sie es gewusst? Tyrannosaurus rex nannte sich selbst gar nicht Tyrannosaurus rex. Der Name wurde ihm erst zig Millionen Jahre nach seinem Aussterben zugeordnet.

  132. Wie lautet der Plural von Einzahl?

  133. 
 Derzeit muss man bei reCaptcha aus einer Auswahl von Bildern zum Beispiel jene identifizieren, in denen Autos vorkommen oder Fassaden von GeschĂ€ften vorkommen. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Daten auch genutzt werden, um kĂŒnstliche neuronale Netze zu trainieren. Das ist zwar Spekulation, aber ich fĂŒhle mich dabei als Nutzer wieder unwohl: unbezahlt eingespannt fĂŒr eine stupide Arbeit fĂŒr Google, die ich nicht machen möchte. Von Internetseiten, die solche Systeme einsetzen, habe ich keine hohe Meinung und versuche sie zu vermeiden, wenn es sich vermeiden lĂ€sst. Seitenbetreiber mĂŒssen sich vor Spam schĂŒtzen, doch sie sollten das nicht auf Kosten ihrer echten, menschlichen Nutzer tun.

  134. 
 Google Ă€nderte nach einiger Zeit allerdings, was Besucher beim reCaptcha nebenbei identifizieren sollten. Offenbar wurden kleine Ausschnitte aus Straßenszenen aus dem StreetView-Projekt eingeblendet, die Hausnummern zeigten. Nutzer sollten nun also nebenbei helfen, HĂ€userbilder Adressen zuzuordnen und leichter online auffindbar zu machen. Bei GebĂ€uden in Privatbesitz, die keinen Denkmalstatus haben, gibt es auch GrĂŒnde, das zu hinterfragen. Ein Beispiel: Ähnlich, wie in Tests Bewerbungen mit einem fremdlĂ€ndisch klingenden Namen des Bewerbers seltener angenommen werden als ansonsten identische Bewerbungen mit einem in Deutschland verbreiteten Namen, kann auch eine sofort verfĂŒgbare Ansicht des WohngebĂ€udes stigmatisierend wirken. Vielleicht bekommt ein Bewerber aus einem halb leerstehenden Plattenbau nicht dieselben Chancen wie jemand anderes? Meine Motivation, dabei mitzuhelfen, war deutlich geringer als bei der Digitalisierung veröffentlichter BĂŒcher und ich habe wohl öfter bewusst Unsinn eingegeben, wenn mir ein solches reCaptcha-Bild vorgelegt wurde. Das klappte. Korrekt eingeben musste man nur den Bildteil, dessen Inhalt Google selbst kannte. Jenen von den StreetView-Ausschnitten zu unterscheiden, bei denen man als unfreiwilliger Zuarbeiter fĂŒr Google eingespannt wurde, war nicht schwierig.

  135. Viele Seiten nutzen reCaptcha, um sich vor Spam etc. zu schĂŒtzen. Nachdem Google den Dienst ĂŒbernommen hatte, setzte es ihn ein, um nebenbei Worte in gescannten BĂŒchern, welche die automatische Schrifterkennung nicht identifizieren konnte, von Menschen erkennen zu lassen. Beispielsweise wurde einem Besucher einer Webseite, der dort einen Kommentar verfassen wollte, ein Bild mit zwei schwer lesbaren Worten angezeigt. Der Besucher sollte diese in ein Textfeld tippen, um sich als Mensch zu identifizieren. Das eine Wort kannte Google und konnte so die Eingabe prĂŒfen; das andere Wort hingegen hatte Google selbst in einem Buch gefunden, ohne es erkennen zu können. Durch die Nutzereingabe konnte Google dem nun eine Bedeutung zuordnen und damit Lesern die Suche in diesen gescannten BĂŒchern erleichtern. Ich empfand das als gute Sache und habe da gern mitgemacht 


  136. Ich habe eine Abneigung dagegen, bei Youtube den Song abzuspielen, den mir Youtube als nÀchsten vorschlÀgt.

  137. Zum 1. Kano: Wow von Kate Bush → https://prlbr.de/ng 
 wau wau.

  138. Andrea Nahles ist neue SPD-Vorsitzende und in den Medien wird von einem „mauen“ (Tagesschau, taz) bis katastrophalem (Cicero: „Wahldebakel“) Ergebnis geschrieben. Ich finde das Ergebnis, ⅔ der Stimmen fĂŒr Frau Nahles, völlig in Ordnung angesichts der Tatsache, dass es eine Gegenkandidatin gab, und erfreue mich an dieser demokratischen Entscheidung.

  139. Schrecklicher Verdacht: Ist mein Egel ein Vampir?!

  140. Happy Birthday Israel. Mögest du in den kommenden Jahren Frieden mit all deinen Nachbarn finden.

  141. Heute in einem Jahr eröffnet die Landesgartenschau in Wittstock/Dosse.

  142. Die Hundesteuersatzung der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) fĂŒllt fĂŒnf DIN-A4-Seiten. Jene der Stadt Perleberg fĂŒllt sechs. Perleberg > Groß Pankow. Juchu!

  143. In Nachrichten heißt es, Arbeitnehmer forderten im Tarifstreit sechs Prozent mehr Geld. Ich finde das kaum aussagekrĂ€ftig. FĂŒr welche Laufzeit soll so ein Vertrag gelten? Ein Jahr, zwei Jahre, fĂŒnf Jahre, bevor erneut verhandelt wird? Das macht einen riesigen Unterschied.

  144. Ostersonntag, Morgenspaziergang mit Migo in den Golmer Fichten: Hasen gesehen.

  145. Beim Schreiben von Texten mit Aneamal hilfreich: ein Texteditor, bei dem man weiche ZeilenumbrĂŒche leicht an- und ausschalten kann. Allgemein sind weiche ZeilenumbrĂŒche angenehm fĂŒrs Verfassen von Texten. Das EinfĂŒgen von Markierungen wie > an den Anfang jeder „harten“ Zeile eines Zitatblockes ist aber ohne weiche ZeilenumbrĂŒche einfacher. Man bekommt ohne schneller eine Übersicht ĂŒber die Struktur eines Dokumentes.

  146. Weicher Zeilenumbruch: Wenn man mit der Zeile an den rechten Rand des Fensters kommt, setzt der Editor am linken Rand darunter die Zeile fort, ohne dazwischen einen Zeilenumbruch abzuspeichern. Ohne weichen Zeilenumbruch setzt der Editor die Zeile nach rechts fort, sodass man hin- und herscrollt, um Anfang und Ende zu sehen.

  147. Zum 1. Huno: Army Dreamers von Kate Bush → https://prlbr.de/hg

  148. In HTML gibt’s das Element <details>, mit dem sich Details aus- und einblenden lassen. Wenn sie eingeblendet sind, setzen moderne Browser das Attribut „open“. Problem: Browser, die nicht auf dem neuesten Stand sind und das Element nicht kennen, zeigen seinen Inhalt immer an, ohne das Attribut zu setzen. Das heißt, wenn das Attribut „open“ gesetzt ist, ist der Inhalt sichtbar; wenn es nicht gesetzt ist, ist der Inhalt vielleicht sichtbar, vielleicht auch nicht. Das ist nicht sehr hilfreich. HĂ€tte man bei EinfĂŒhrung des Elements stattdessen festgelegt, dass ein Attribut „closed“ gesetzt wird, wenn die Inhalte ausgeblendet sind, hĂ€tte man den Status sofort verlĂ€sslich ermitteln können.

  149. Am Freitag suchte ich eine Bahnverbindung fĂŒr einen Gast heraus. GĂŒnstigster Preis laut DB-Auskunft: 42,40 €. In Wahrheit reichen 25,70 €, nĂ€mlich 2,70 € fĂŒr Perleberg–Wittenberge und 23 € fĂŒrs Mecklenburg-Vorpommern-Ticket, das auch fĂŒr die Strecke nach Hamburg sowie in Brandenburg ab Bad Wilsnack gilt. Bei der Bahn ist so eine ĂŒberteuerte Auskunft normal. Wie wĂŒrde man dagegen wohl beurteilen, wenn einem an der Tankstelle knapp ⅔ zu viel berechnet wĂŒrden?

    📎

  150. Karriere-Statistik bei Andretti Racing: Da stimmt etwas nicht 


    📎

  151. Mit personalisierter Wahlwerbung kann jedem von einem Kandidaten versprochen werden, was er hören will – im Prinzip sogar einem WĂ€hler das eine und dem nĂ€chsten das vollkommene Gegenteil. Wahlversprechen sind rechtlich nicht bindend, sodass die Unmöglichkeit, beides einzuhalten, den Kandidaten nicht abhalten muss.

  152. ln(x) ≈ log₁₀(x) ⋅ 23/10, denn ln(x) = log₁₀(x) / log₁₀(e) und log₁₀(e) ≈ 10/23

  153. Der einstige französische PrĂ€sident Sarkozy wird wegen des Verdachts der Annahme illegaler Wahlkampfspenden durch Libyens Diktator Gaddafi verhört. Ohne Gerichtsurteil keine Schuldzuweisung, aber man stelle sich die eventuellen Implikationen nur vor: Sarkozy wĂ€re von Gaddafi erpressbar gewesen. Im Libyenkrieg rannte Frankreich allen voran: Waren die AufstĂ€nde im Osten Libyens fĂŒr S. eine willkommene Gelegenheit, sich durch Krieg jemandes zu entledigen, der ihn ansonsten in der Hand hatte? Ohne das ermunternde Eingreifen „des Westens“ in Libyen hĂ€tte es in der Folge den BĂŒrgerkrieg in Syrien vielleicht nicht – meiner Meinung nach wahrscheinlich nicht – gegeben. Hunderttausende Todesopfer, Millionen FlĂŒchtlinge, Spannungen in der EU, der Aufstieg nationalistischer Parteien könnten an illegalen Wahlkampfspenden hĂ€ngen. Selbst Nordkoreas Streben nach Nuklearwaffen mag bestĂ€rkt worden sein, wie ich gut zwei Wochen vor Eintritt in den libyschen Krieg voraussagte: https://prlbr.de/2011/03/splitter/#332

  154. Im Dunkeln der Nacht draußen mit den Handschuhen Migo gestreichelt: Ich konnte die elektrischen Entladungen zwischen uns blitzen sehen.

  155. Gehört der Islam zu Deutschland? Wenn Imame in Deutschland studieren, wenn sie in diesem Land gerne leben, wenn deutsche Muslime ihre Gemeinschaften und GebĂ€ude aufbauen, wenn es einen aufgeklĂ€rten Diskurs unter ihnen und anderen ĂŒber Gott und die Welt gibt, dann gehört der Islam zu Deutschland. Wenn islamische Institutionen aus Arabien oder der TĂŒrkei finanziert werden, wenn Imame aus dem Ausland kommen, entsandt, kaum der deutschen Sprache mĂ€chtig und ohne Bezug zu diesem Land, wird auch ihre Religion nicht zu Deutschland gehören. Zu und fĂŒr Muslime in Deutschland wĂŒnsche ich mir einen Islam, der zu Deutschland gehört.

  156. Hochpolitisch, aber neutral → https://prlbr.de/2018/freiraum/

  157. Habemus matrem!

  158. Wenn sich Menschen vom generischen Maskulinum wie „Kunde“ diskriminiert fĂŒhlen, möge die Lösung bitte nicht darin bestehen, es zwangsweise durch „Kunde oder Kundin oder Kund* des dritten Geschlechts“ zu ersetzen. Macht die Sprache nicht immer komplizierter! Sie soll der VerstĂ€ndigung dienen. Wenn etwas geĂ€ndert werden muss, dann bitte ĂŒberflĂŒssigen Geschlechtsunterscheidungen mit einem echt neutralen Begriff statt einer AufzĂ€hlung von soundsoviel geschlechtlichen begegnen.

  159. China schafft die Amtszeitenbegrenzung seiner PrĂ€sidenten ab. Ich halte das fĂŒr einen Fehler. Unter eins-komma-x Milliarden Menschen wird sich mehr als ein Geeigneter fĂŒr die Aufgabe finden. Es gibt genug Beispiele in der jĂŒngeren Geschichte, dass einst erfolgreiche StaatsmĂ€nner ihr Land in keine glĂŒckliche Zukunft lenken, wenn sie das Ruder nicht loslassen. Die Strömungen Ă€ndern sich. Menschen neigen dazu, an alten Routen festzuhalten. Der einprogrammierte Wandel gibt zudem all jenen Hoffnung, die unzufrieden sind. Ohne ein Ende in Sicht kann sich Frust anders entladen.

  160. Woah! Eine BĂ€rin wird in der kommenden Bundesregierung zustĂ€ndig fĂŒr Digitalisierung. 👍

  161. Schon wieder große Koalition: Die Ausnahme ist die Regel.

  162. Im Wetterbericht vor den Nachrichten „Brandenburg Aktuell“ wurde in den vergangenen Tagen auf dem Satellitenbild gezeigt, wie als einziger Landesteil die Prignitz von Schnee geweißt ist. Vor Ort sehe ich allerdings Straßen und Wege, die weiß sind, weil eine Salzkruste sie ĂŒberzieht.

  163. Heute Vormittag am Eisrand vor der Schule an der Stepenitz: drei Kormorane.

  164. Die Deutschlandkarte der Deutschen Bahn ist seit einem Viertel Jahrhundert veraltet. Da gehören z. B. Lenzen und Neuhaus zu Mecklenburg-Vorpommern statt zu Brandenburg und Niedersachsen. GĂŒltig war der abgebildete Stand kaum zwei Jahre.

    📎

  165. Die GrĂŒnen im Brandenburger Landtag wollen per Gesetz erzwingen, dass zukĂŒnftig genau die HĂ€lfte aller Abgeordneten Frauen, genau die andere HĂ€lfte MĂ€nner sind. Irre Idee, nachdem das Bundesverfassungsgericht erst kĂŒrzlich bestĂ€tigt hat, dass das Geschlecht *nicht* binĂ€r ist – es also nicht nur Frauen und MĂ€nner gibt. Und damit der Landtag nicht grĂ¶ĂŸer wird, wenn zukĂŒnftig zwei Abgeordnete pro Wahlkreis direkt gewĂ€hlt werden, wollen die GrĂŒnen die Wahlkreise doppelt so groß machen. Eine gute Auflösung bei der ReprĂ€sentation der Regionen soll fĂŒr eine genaue Vagina/Penis-Gleichverteilung im Parlament geopfert werden.

  166. Zum 1. Golo ein Song von Kate Bush: A Coral Room → https://prlbr.de/gg

  167. Unser Lied fĂŒr Lissabon: Gratulation an Michael Schulte zum 1. Platz. Schade aber, dass Deutschland wieder durch kein deutschsprachiges Lied beim Eurovision Song Contest reprĂ€sentiert wird.

  168. Gegner von Fahrverboten in StĂ€dten mit dieselbedingt schlechter Luft argumentieren, man dĂŒrfe die Autofahrer nicht fĂŒr die BetrĂŒgereien der Konzerne bestrafen. Doch Fahrverbote wĂ€ren die Voraussetzung, die betrĂŒgerischen Hersteller endlich in die Pflicht zu nehmen und gerichtlich zu NachrĂŒstung oder Austausch zu zwingen, wenn es die Politik nicht tut. In dem Moment, wo ein Auto nicht fahren darf, weil es Grenzwerte nicht einhĂ€lt, die der Hersteller einzuhalten vorgab, kann der Kunde dieses Auto zurĂŒckgeben, falls der Hersteller es nicht nachrĂŒstet, weil es dann quasi funktionsuntĂŒchtig ist.

  169. Trump schlÀgt Bewaffnung der Lehrer in US-Schulen vor, um dort Massaker schneller zu beenden. Zu zögerlich! Einzig nukleare Waffen besitzen ein wirkungsvolles Abschreckungspotenzial. Ich fordere eine taktische Atombombe im Lehrerzimmer, um endlich Frieden in Schulen zu schaffen!!!

  170. Ein Faden in und Verformer der Raumzeit, Beuger des Lichts, vor dem auch ich mich verbeuge: kleiner BĂ€r.

  171. Juchu! Das EuropĂ€ische Parlament stimmt fĂŒr die Abschaffung der Sommerzeitumstellung. Verbindlich ist das noch nicht, weil die Entscheidung selbst nicht in der Kompetenz des Parlamentes liegt. Doch endlich besteht Aussicht, dass Bewegung in die Sache kommt und am Schluss auch Schluss mit diesem Unfug gemacht wird.

  172. „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und fĂŒllet die Erde“ (Lutherbibel, Genesis 1:28) – Diese Mission ist erfĂŒllt. Zu viel des Guten wĂ€re nicht gut.

  173. Eigentlich wollte ich https://prlbr.de/ek nicht schreiben. Es ist kein spannender Artikel und nicht, wofĂŒr ich mich interessiere. Er beschreibt nur, wie man etwas berechnen kann, was ich ab und zu nebenbei machen muss. Warum arbeite ich so eine ErklĂ€rung dann öffentlich aus? In manchen Momenten halte ich es wohl fĂŒr eine gute Idee, in anderen fĂŒr eine große Zeitverschwendung. Ich trage die Seite auch nicht in den Newsfeed ein, um Leser nicht unnötig zu langweilen. Andererseits kann so etwas tatsĂ€chlich nĂŒtzlich sein fĂŒr jemanden, der genau vor dem Problem steht und eine Lösung sucht, wie ich sie beschreibe. So gehört ein anderer „langweiliger“ Artikel zur Umwandlung von BrĂŒchen, https://prlbr.de/9b, seit Jahren zu den meistgelesenen meiner Seiten.

  174. Hundefuttermarken wie Pedigree bieten verschiedenste Sorten Nassfutter an, zum Beispiel mit Huhn und GemĂŒse, mit Lamm und Reis, mit Rind, mit Wild. Schaut man in die Zutatenliste, findet man oft eine Angabe wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (39%, u.a. 4% Huhn)“ bei der Sorte mit Huhn. Bei einem so geringen Anteil des beworbenen Bestandteils könnten witzigerweise all die verschiedenen angebotenen Futtersorten aus demselben Topf stammen, also das Gleiche enthalten – etwa je vier Hundertstel Huhn, Lamm, Rind, Hirsch, Pute, Schwein, Lachs, GrashĂŒpfer, Koala und Mammut.

  175. Das Land Brandenburg schafft 2000 BĂ€ren an – von mir mit Freude mitfinanziert. → https://prlbr.de/fg

  176. Zum 1. Feso ein zur Jahreszeit passender Kate-Bush-Song: Snowflake → https://prlbr.de/dg

  177. Zeit ≠ Geld. Letzteres kann man sammeln, Ersteres nicht.

  178. An Humor mangelt es nicht in den österreichischen Nachrichten. → https://prlbr.de/eg

  179. Die FlÀche einer Insel lÀsst sich viel prÀziser ermitteln und angeben als ihr Umfang.

  180. In „Ein Fall von Pink“ der Serie Sherlock schiebt der TĂ€ter seinen Opfern eines von zwei identisch aussehenden FlĂ€schchen zu. Eines der FlĂ€schchen enthĂ€lt Gift, das andere soll harmlos sein. Der TĂ€ter weiß, wo das Gift ist, das Opfer nicht. Das Opfer ist gezwungen, den Inhalt eines FlĂ€schchens zu schlucken, kann aber wĂ€hlen, ob es den Inhalt „seines“ FlĂ€schchens schluckt oder es gegen das andere tauscht. So oder so, der TĂ€ter schluckt den Inhalt des ĂŒbrigen. In der Serie ĂŒberlebt der TĂ€ter stets, sein Opfer stirbt. Sherlock Holmes meint, die Chancen stĂŒnden 1:1 und der TĂ€ter hatte einfach GlĂŒck. Der TĂ€ter erklĂ€rt seinen Erfolg hingegen mit dem Talent, einschĂ€tzen zu können, welches FlĂ€schchen jemand wĂ€hlen wird. – Als sinnvolle Strategie fĂŒr jemanden, der sich gezwungenermaßen auf das Spiel einlĂ€sst, erscheint mir offensichtlich, eine MĂŒnze zu werfen und somit eine 1:1-Chance zu erzwingen! Wenn man nicht Gelegenheit bekommt, eine MĂŒnze zu werfen, kann man es doch innerlich tun, indem man die Wahl von etwas abhĂ€ngig macht, das man in dem Moment nicht weiß, nach der Festlegung aber auszĂ€hlen kann, beispielsweise, ob die Nummer des aktuellen Tages im Jahr gerade oder ungerade ist.

  181. Ich finde, die Suchergebnisse werden bei Google und bei Seiten wie Startpage, die auf Google zurĂŒckgreifen, schlechter. Zunehmend mache ich die Erfahrung, dass Suchbegriffe komplett ignoriert werden. So suchte ich bei Google nach den Wörtern Astronaut und Grippe und bekam schon ab dem zweiten Treffer Ergebnisse, in denen nichts zu Grippe oder anderen Krankheiten steht, sondern nur zur Raumfahrt.

  182. In meinem Bosch-KĂŒhlschrank ist jetzt nach wenigen Jahren ein Teil des Verschlussmechanismus des Gefrierfachs gebrochen, ein kleines Scharnierteil aus Plastik. Leider wird heute so vieles und vermutlich bewusst auf Verschleiß gebaut. Man hĂ€tte dies fĂŒr einen Centbetrag problemlos haltbarer konstruieren können.

  183. HĂ€tten Sie es gewusst? Äpfel wachsen am Stiel, Speiseeis aber nicht.

  184. In Perleberg wachsen die Mauern des zukĂŒnftigen Supermarkts, wo das DampfsĂ€gewerk stand. Am Rohdeplatz wurde die Tischlerei Ohlert just abgerissen. Das Fachwerkhaus in der Karl-Marx-Straße 8 wird herausgeputzt.

  185. Die heutigen Forderungen Polens nach Reparationszahlungen an Deutschland wegen des Zweiten Weltkriegs verstehe ich nicht. Polen erhielt nach dem Krieg ĂŒber 99'000 Quadratkilometer Land von Deutschland, einschließlich all der StĂ€dte und nach dem Krieg ĂŒbrigen Infrastruktur. Zur Einordnung: 99'000 Quadratkilometer – das ist deutlich mehr als die drei Benelux-LĂ€nder zusammen messen und deutlich mehr als das Doppelte der Schweiz. Es ist mehr Land als Nationen wie Portugal oder Ungarn haben. Leider kann man mit Land und Infrastruktur keinen einzigen der Millionen Toten wiederbeleben – ebenso wenig vermögen dies neue Reparationen. Die Schuld der Verbrechen an ihnen lĂ€sst sich nie tilgen. Man kann Zwangsarbeiter entschĂ€digen, Witwen und Waisen, deren Partner und Eltern ermordet wurden, unterstĂŒtzen. Das verstehe ich und das fand ich immer geboten. Aber Reparationszahlungen an den Staat, heute, viele Jahrzehnte noch nachdem fast hunderttausend Quadratkilometer Land an die polnische Nation ĂŒbergingen? Das verstehe ich nicht.

  186. Mein BĂ€r, der hat vier Hertzen, so sagt die Wissenschaft. Mit vier Hertz schĂŒttelt er den Pelz und trocknet so bewegt dank einer TrĂ€gheitskraft.

  187. Muss man einem großen Patienten weniger von einem homöopathischen Heilmittel geben, damit es genauso gut wie bei einem kleinen Patienten wirkt?

  188. AnlĂ€sslich des neuen Jahres bestiegen wir heute den Golmer Reiherberg – eine Familientradition.

    📎

  189. Zum 1. Bino ein Bienen-Song von Kate Bush: You Want Alchemy → https://prlbr.de/bg

  190. Ich bin gespannt, was 2018 alles gelingen und bringen wird! đŸ„