Gästebuch 2020

  1. 🥕

  2. Das Wurzelgemüse lag ausnahmsweise ruhig auf dem Bett und wartete auf sein Frühstück.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  3. @squirrel

    Und Rübli hüpfte mit

  4. Ich werfe den Ball selten, @270, sondern lasse Rübli sich in Geduld üben, während ich den Ball in aller Ruhe außerhalb seines Sichtfeldes platziere.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  5. #Ballwurf
    Eigentlich könnte man den Hund dem Ball hinterher werfen

  6. Hast du denn einen solch weiten Abwurf gehabt, Martin⁉️😉🤔

  7. 🦧

  8. Heute am Welthundetag denken wir mit besonderer Freude an Uns-Rübli 😁🙋‍♀️🙋‍♂️😊 Mag es für ihn und sein Herrchen ein extra schöner und erfreulicher Tag werden ❣️❣️❣️

  9. Der Gundermann war schon ein irrer, ungewöhnlicher, aber auch sehr kreativerTyp - - alles andere als "DDR-Verschnitt"... 🤨🙂🙃🙂

  10. Danke schön für deinen Hinweis und Tipp, @265.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  11. Gundermann: Er spielte sein letztes Konzert in Krams, hier in unserer Gegend. Kurz vor seinem Tod. Von dem Konzert wurde eine Doppel-CD produziert. Unbedingt anhören!

  12. 🥒

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  13. 🍌

  14. Auch HAPPY BIRTHDAY Wessi zu 30 Jahre einheitliches Deutschland ❣️😊💝💫

  15. Happy Birthday 🥳 Ossi 😘

  16. @259: Was Wachstumsfugen angeht, bin ich kein Fachmann. Rübli ist zwei Jahre und eine Woche alt.
    Bezüglich Herrn Kieling ist zu beachten, dass er das Tag für Tag machte. Da greifen andere Überlegungen. Wenn du täglich eine Flasche Wein leerst, wird das andere Auswirkungen auf deinen Körper haben, als wenn du täglich ein Glas und ausnahmsweise mal eine Flasche leerst, und da wiederum andere Auswirkungen, als wenn du sonst nie Alkohol zu dir nimmst und dann ausnahmsweise gleich eine ganze Flasche Wein auf einmal.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  17. 24km Wanderung, ist das nicht etwas arg lang für einen Hund dessen Wachstumsfugen erst kürzlich komplett geschlossen haben?

    Andreas Kieling war doch mit seinem Hund die innerdeutsche Grenze entlang in Schritten von 20km

  18. Mit Möhre... soll Rübli zum Hasen mutieren ⁉️🤨🙋‍♀️💫

  19. Ja, daran gedacht habe ich, aber bislang kaum mit Bodenhindernissen gearbeitet. Was wir allerdings bereits geübt haben, ist auf so etwas wie Baumstümpfe, Bänke und Findlinge zu steigen, kürzlich auch eine Schrägwand zu erklimmen. Selbst auf einem „Schwebebalken“ hat Rübli schon balanciert. Ich muss nur aufpassen, dass ich ihn so nicht versehentlich motiviere, auch Zäune als sportliche Herausforderung statt als zu respekierende Grenze zu betrachten – vgl. https://prlbr.de/7n. Zudem ist Rübli heute vorm Bauernbistro draußen auf eine Bank und einen verwaisten Tisch gestiegen, wo es nicht angemessen ist. Ich muss ihm beibringen vorher zu fragen und eine Erlaubnis abzuwarten. Im Bistro hat er sich aber vorbildlich verhalten – also vorbildlich im Sinne eines hündischen Gastes, nicht eines jungen Alpensteinbocks.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  20. Hast du schon daran gedacht, mit Bodenhindernissen und so an Rüblis Achtsamkeit zu arbeiten?

    Wenn der präfrontale Cortex durch solche Geschlicklichkeitsübungen aktiviert wird, fährt das Emotionscentrum runter und das Stresslevel geht down und er kann sich besser fokusieren und zielgerichteter Handeln

  21. Andere Tiere im Stepenitztal machen so etwas tatsächlich.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  22. Er könnte den Baum durchnagen

  23. Belligen Übermut hat Rübli noch genug.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  24. Auch rücksichtsvoll für Briefträger, vorbei fahrende Radfahrer, andere Hunde.... ⁉️🤨

  25. #250 ist er doch längst:)

  26. Den guten Wünschen zu Rüblis 2. Geburtstag möchte ich mich anschließen... ✨🍾🎇
    Mag aus ihm im kommenden Lebensjahr ein nettes, verständnisvolles und rücksichtsvolles, allseitig liebenswertes Kerlchen werden ❣️ 💝😊🙋‍♀️😘💫

  27. Die Zukunft wird es zeigen, @248.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  28. Wohl, wohl... und wie steht es um Rüblis Geburtstag und seiner Zeugung und den dazugehörigen Wetterverhältnissen⁉️🤔😉😊🙋‍♀️💫

  29. 30J BRD, runder Geburtstag

  30. Äh, danke, @245 – ein bisschen spät allerdings nach knapp drei Jahrzehnten. Gibt es einen aktuellen Anlass?

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  31. Herzlich wwillkommen in der BRD, Martin

  32. @Gewicht

    Wieviel wiegt Rübli ohne Heliumballone?

  33. Drei mit dem Bus, drei mit der Bahn, das macht insgesamt sechs mit dem öffentlichen Personenverkehr.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  34. #Fahrten #Rübli

    Vier. Die erste war mit Zuviel Handgepäck und Bus; als Ausgleich für die negative Erfahrung kam dann die zweite Fahrt ;

    Der Insider

  35. Tschutschu

  36. @238 Danke, schön gesagt …

    @239 Es endete allerdings damit, dass ich den Laden mit Rübli unverrichteter Dinge wieder verlassen musste, weil Hunde dort drinnen nicht erlaubt sind und so weder Rübli noch ich unsere Besorgungen machen konnten. Doppelt schade ist das für R., da ich unter anderem Snacks für Hunde erwerben wollte. Nun habe ich stattdessen im Internet bestellt. Schön, dass es diese Alternative gibt, aber ein bisschen bedauerlich auch, dass der Umsatz dem Geschäft vor Ort verloren geht und es länger dauert, bis die Ware hier ist.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  37. #238
    Außerdem ist es eine Frechheit, Rübli wollte auch ein zwei Dinge besorgen

  38. Zum Rossmann-Einkauf... Rübli ist eben sehr viel anhänglicher an (eine bestimmte) Person als an tote Gegenstände wie Pfosten oder Stangen❗😉😊🙋‍♀️💫

  39. Der Zeh entwickelt sich gut, danke.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  40. #Drogerie #215

    Vielleicht wollte Rüpli für seine Forschung etwas Material?

    Was macht Dein Zeh? Kümmert sich Rüpli?

  41. Re: https://prlbr.de/2020/kunarien/#K138

    Rüblis Sturz durch die Entengrütze erinnerte mich übrigens an Migo, der einst bei den Potsdamer düsteren Teichen über eine Wiese rennen wollte, doch tief in Schlamm versank.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  42. Nein, nein … vom Apfelbaum war das Essen erlaubt. Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen war Adam verboten. Wir wollen daraus aber nicht schließen, dass die Erkenntnis des Guten und Bösen pfui wäre. Es war nur ursprünglich kein für den Menschen bestimmtes Wissen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  43. Herje, da hat jemand nicht die Bibel gelesen. Apfelbaum pfui

  44. Unfortunately Ruebli won’t read your advice here, @229. Fortunately he spits the acorns out again after some chewing.

    Danke, @230, aber ich werde keine Eicheln füttern, auch keine vorbehandelten. Rübli nimmt sie selbst dort auf, wo sie liegen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  45. @Rüpel
    Babies brüllen auch fürchterlich

  46. Eicheln haben wohl Tannin in sich, man solle sie, wie Menschen auch, waschen damit diese genießbar werden

    https://m.geo.de/wissen/gesundheit/17444-vdo-ernaehrung-eicheln-wie-sie-die-giftigen-nuesse-geniessbar-machen

  47. Acorns are poisonous for dogs - better to avoid such a habit.

  48. Wie sang einst ein Liedermacher: man muss nur den Katzenbuckel durch den Laschet zieh'n

  49. Wie heißt es so schön: doppelt gewickelt hält besser

  50. Gab es da nicht mal ein Sprichwort – „Rücksicht ist besser als Nachsicht“?

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  51. @Aussicht
    Wohl eher die Rücksicht ;)

  52. @221: Aha - jetzt verstehe ich warum die kleinsten Hunde die größten Kläffer sind! Eigentlich waren es einmal große Hunde, die sich im Laufe der Zeit kleingebellt haben.

  53. Könnte darin eine Alternative zur Kohleverstromung liegen?

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  54. Hey, toller Name für ein Energieunternehmen, #221: Bellergie, wo Wind aus Hunden gewonnen wird

  55. Vielleicht kommt der Gewichtsverlust von dem verstärkten Verbellen seiner Artgenossen und eindringender Zweibeiner auf das heimische Grundstück, sozusagen dem Aufbringen reichlicher Bellenergie ⁉️🤔🙋‍♀️💫

  56. Die Erdrotation brauchen wir nicht zu simulieren, da die Erde tatsächlich rotiert.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  57. Bedeutet das nun dass man Rübli an den Pfoten fassend umherschwingen darf um die Erdrotation zu simulieren?

    Andernfalls wird Rübli's Gewicht nie festgestellt werden können - wir wissen ja nur seine Masse von über 32kg

  58. Hm, die Höhe von Rübli über dem Boden ist ein interessanter Punkt. Aber spielt da wirklich der Luftdruck eine nennenswerte Rolle? Die Luft drückt ja nicht nur auf Rübli von oben, sondern von allen Seiten. Möglich, dass es einen minimalen Luftdruckunterschied zwischen Rüblis Rücken und seinem Bauch gibt und dieser Gradient mit der Höhe variiert und das etwas ausmacht. Als kein Physiker würde ich allerdings vermuten, dass hier der Abstand der beiden Massen Erde/Rübli sich über die Gravitation stärker bei der Gewichtsmessung bemerkbar macht. Wie stark sich die Schwere (Fallbeschleunigung) durch ein Anheben um einen Meter in Perleberg reduziert, kann man in https://prlbr.de/xm nachlesen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  59. #Gewicht
    Je höher desto weniger Luftdruck

    Wenn Rübli auf deiner Kopfhöhe gewogen wird während die Waage tiefer, ergo höherem Luftdruck ausgesetzt, ist, wird das Resultat verfälscht

  60. @215, dazu würde passen, dass sich Rübli auch für meine Verletzung am großen Zeh interessiert, welche er mir durchs Rennen in mein Bein von hinten in einem unglücklichen Moment, während ich bei einem Schritt war, zunächst eingebrockt und einen Tag später aufgefrischt hat. Ich behandle sie per Spülung mit Kernseifenwasser und Kamillantropfen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  61. Vielleicht steckt in Rübli ein kleiner Pharmazieforscher, der empirische Untersuchungen liebt... 🤔😉
    Ob er es bei gegebener Gelegenheit wiederholen wird? 🤔... Ich finde es spannend 🧐😯😊🙋‍♀️💫

  62. Möglich, aber unwahrscheinlich, @213.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  63. Grün Lipp Muschel:
    Vlt will Rüpli eine Muschel werden? Vlt könnte er sich dann zu Rudow gesellen?

  64. Ja, dieser wird es wohl gewesen sein @2010... Die Träne scheint schon getrocknet zu sein... 👍😊🐕🙋‍♀️💫
    So wird alles gut ☺️

  65. Der Bart muss ab, #210!

  66. Von so einem wie https://prlbr.de/rp vielleicht, @209?

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  67. Und ich träumte heute gegen Morgen von einen weißgelben Hund, aus dessen Auge eine dicke Träne lief...
    Vielleicht muss heute ein Hund von seiner bisherigen Familie Abschied nehmen... Ich hoffe, dass er ein sehr verständnisvolles, liebes Neues Zuhause findet und glücklich wird... 😊🐕🙋‍♀️😘🦮💫

  68. "Dass wird wehtun", dachte sich der Wassertropf als er von der Wolke abgeworfen gen Erde flog. Eigentlich mochte er es nicht, auf die Erde geworfen zu werden, und je nachdem wo er hinfiel waren die Reaktionen des Gegenübers von kitzelig zu Empörung.

    Doch was sollte der arme Tropf tun? Seine ganze Familie hatte diese Aufgabe.

    An sich hat diese Aufgabe auch Positives. Man kommt viel rum, sieht viele Landschaften und wandert durch viele Lebewesen. Zugegeben, aus einem Elefantenarsch heraus zu kommen ist nicht annähernd so lustig wie in dessen Rüssel getragen zu werden, doch meckern ist nicht, nicht nur weil das Ziegen vorbehalten ist, sondern auch weil es Teil seines Daseins ist.

    Unterwegs traf er auf alte Freunde. "Die Welt ist halt doch klein", dachte er sich als er mit Rumms auf einem Blatt landete, abrutschte und in einer Giesskanne verschwand. Das kann jetzt dauern.

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  69. Er war sich sicher dass er etwas vergessen hatte als er sich auf sein Velo schwang um zum Wochenmarkt zu fahren.

    Sein Mitbewohner, den niemand jemals gefragt hatte ins Landhaus einzuziehen und den dieser Umstand nicht sonderlich zu stören schien, hatte nachts in einem Anflug von Unfug sich über die Küche hergemacht und der Haushälterin ihr Tagwerk im Nu vernichtet; er wird es wieder auf einen Floh schieben der ihm das zugeflüstert haben will.

    Er, der Lippenbär, konnte es nicht über sein Herz bringen und die Haushälterin im Stich lassen - seit Jahren hilft sie ihm im großen Haus alles in Schuss zu halten, sie war es auch, als ein nächtlicher Sturm die Läden des Wintergartens Aufriss und den Regen hereinliess, die alles aufräumte, und sie ist es, die dem Haus so viel Leben einhaucht.

    So war der Lippenbär auf dem Weg zum Wochenmarkt um dort Erledigungen zu besorgen - insbesondere wollte er einen Termitenkuchen auftreiben, eine alte Familientradition die bereits dazu führte dass sein Opa das Haus renovieren musste, weil er den Kuchen unvorsichtig der Speisekammer lagerte und sich die Termiten über sein Haus hermachten statt, wie es Gepflogenheit war, er sich über den Kuchen.

    Mama Lippenbär hatte später die Nase voll vom Renovieren, ersetzte die Termiten und nahm stattdessen Ameisen; die sind nicht nur weniger nervenaufreibend was das Haus angeht, sondern auch preiswerter zu haben. Sie verschwieg es und niemand schien es zu stören, es hatte sich wenigstens niemand beschwert - trotz des säurigen Geschmacks der eigentlich hätte auffallen müssen.

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  70. @205: Gestern habe ich meine tägliche Kurzgeschichte zu schreiben verpasst. Danke, sozusagen, fürs Einspringen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  71. Es war dunkel als der Lippenbär am Landhaus eintraf; es war schwül und die Gäste längst gegangen. "Wird es Gewitter geben", fragte er sich während er die Treppen zur Eingangshalle empor kletterte. Er war alt geworden und die Gelenke mochten ihn nicht mehr tragen. Als der Lippenbär seinen Hut und seinen Jagdrock ablegte und zur Bar rüber schlenderte, dachte er an seinen fernen Freund, einen mittlerweile verstorbenen Bären der einst ein Horn zur Zierde auf seinem Kopf trug, das ihm weggenommen wurde nachdem man ihn hinterrücks narkotisierte.

    Ein Schmunzeln formte sich auf seinen Lippen als er daran denken musste, wie seinem lieben Freund ein Stück Ohr entfernt wurde als dieser einen Braunbären herausforderte in seiner Übermut; andere Bären hatten es ihm angetan, er konnte es nicht lassen, diese zu mobben, ja, es machte ihm eine diebisch Freude.

    Draussen zog ein Unwetter auf, die Fensterläden klapperten. Er dachte an seine Jahre zurück und wie er in sein Landhaus einzog; es ist eine Ewigkeit her.

    Mittlerweile hat sich ein Dauergast eingeschlichen, irgendwo auf dem Dachboden, oder dem Keller - vielleicht ist er auch in der Küche, man weiss eigentlich selten, wo er sich im Moment aufhält. Klar ist nur, er ist eingezogen und so wirklich gebeten hat er ihn nicht; zur seiner Verteidigung sollte ich hinzufügen, dass der Lippenbär ihn lieb gewonnen hat und zur allgemeinen Heiterkeit beiträgt.

    So hatte er auf einer Reise ein Sandwich geklaut und verdrückt; es munterte ihn auf zu sehen wie der einstige Besitzer desselbigen verdutzt sein Sandwich suchte um die Überreste aufzufinden.

    Er, der neue Gast der nicht geht, ist vermutlich kein Bär; das liegt wahrlich nicht an seinen Ohren die, so klein und dreieckig, durchaus einem Bären gehören könnten. Nein, es liegt an seinem athletischen, derartigen Körper der kaum die Plumpheit eines Bären aufweist. Er hat mehr was von einem Fuchs.

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  72. Wie erfreulich, dass dein Leben jetzt auf der Pflaumenkuchenseite entlang spaziert... 😊👍🙋‍♀️💫

  73. Im Winter ist ein raumheizender Kühlschrank übrigens unproblematisch. Ähnliches gilt für die längst verbannten „Glühbirnen“. Für die Lichterzeugung mag ihr Wirkungsgrad von zum Beispiel 5 % zwar mies gewesen sein – aber schaltete man sie im dunklen Winter zur Innenraumbeleuchtung an, dann gingen die restlichen 95 % der eingesetzten Energie nicht etwa verloren, sondern heizten den zumeist sowie zu heizenden Raum.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  74. Apropos Pelztier-Element. Ich rollte heute zweimal an Plüschow vorbei.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  75. @200 es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, Temperaturdifferenzen zur Stromgewinnung zu nutzen - mit einem Peltier-Element. Der Unterschied wird aber in diesem Fall nicht ausreichen, wenn doch könnte man vielleicht den Strom zur Kühlschrankinnenraumbeleuchtung nutzen?! an alle Ofenbesitzer und -nutzer: fragt man die Suchmaschine eures Vertrauens nach "Ofen-Ventilator", da ist ein solches drin verbaut. sehr praktisch..und der nächste Winter kommt.vermutlich.

  76. Könnte man die äußere Heizleistung eines Kühlschranks nutzen, um Strom zu gewinnen?

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  77. Der Murks bei #Kühlschränken ist, dass, während sie innen die Temperatur nach unten drücken, sie aussen die Temperatur nach oben drücken und damit den Gradienten zwischen beiden dramatisch erhöhen

  78. Klimaaktivisten umfahren

  79. #195

    oae ee i aeee üeä

  80. 'Ich helfe kranken Vögeln'
    Oder
    'Ich helfe Kranken vögeln'
    ?

  81. "Vkl wrdn m llgmnn brschtzt."

    Bedeutung Artikeln ebenfalls.

  82. Termiten, @193?
    Damit hat der Lippenbär seine Autorenschaft verraten.
    Denkt immer ans Essen …

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  83. Gestern wurde ich an Egeln vorbeichauffiert. Unser Ziel war Weniger-roden, wo ich einen Termiten hatte,

  84. Kondome können außer vor einer ungewollten Schwangerschaft auch vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten schützen, was im Falle von wechselnden Partnern auch beim Popopoppen in Betracht gezogen werden sollte. Weißt du bestimmt, @191, aber es soll dennoch nicht ungesagt bleiben. :)

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  85. "bezieht sich nicht auf Kondome. Doch auch jene sollte man nach Gebrauch nicht in die Umwelt werfen.

    Wie toll dass ich auf Analsex stehe; so brauche ich keine Kondome und werde dennoch nicht schwanger

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  86. Die Crux am Koffein ist, dass es Kaffe ohne Koffein und Koffein ohne Kaffe gibt

  87. Alle, @187 ;)

  88. Offenbar dr Ecken, @187.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  89. @Dreieck

    Wieviel Ecken hat Dreck?

  90. Miezazubi **meow**

  91. So ist es.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  92. Aber es heißt ins 'Bockshorn' jagen

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  93. Mitazubi.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  94. Ein Mitzubi von mir hätte zum Thema Wolfhund vs Wolfshund gesagt: „Es heißt ja auch nicht Bockswurst.“

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  95. "Geburtstags-E-Mail.

    Geburtstagsmail

    Aber Wolfhund, ohne s

  96. Die Schriften von Weidt und Berlowitz finden sich unter

    http://hundemagazin.ch/produkte/

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  97. https://prlbr.de/wz

    Zeu kam, Tage zurück, aus der Küche angerannt, Maul weit offen wie ein Krokodil, durch den Flur ins Wohnzimmer und nahm meinen Arm in seinen Mund; mit Beisshemmung und ohne blaue Flecken. Er hatte Spass und mich stört es nicht.

    Weist und Berlowitz hatten vor 20 Jahren schon auf die richtige Passung hingewiesen

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  98. Oh, Mist, sie haben Whiskey in einen Krug gestopft

    https://m.youtube.com/watch?v=nWEXklGYke0

  99. Du gehst mit einem alkoholischen Getränk spazieren? Ich spazierte einst mit Cash; da war ich reich

  100. Bourbon Whiskey ist ein alkoholisches Getränk. Manch einer trinkt es aus der Flasche, aber so schlimm ist es bei mir noch nicht. Ich nahm ein Glas, das man mir reichte – und nur zum Probieren.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  101. Hält man den Wolf an der Rute und trinkt ausm Mund, oder die trinkt sich Wolf?

    𝌤𝌫𝌆𝌡

  102. Wie doch so ein Wölfchen den Geschmackshorizont erweitern kann... 😊🙃😊

  103. Die meiste Zeit seines Lebens ist übertrieben …

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  104. Migo Bollerito war humpoid: er humpelte die meiste Zeit seines Lebens

    𝌏𝌡𝌭𝌥

  105. @169: Vielleicht ist richtig autologisch weil kein anderes Wort richtig ist außer richtig selbst?

  106. @168: gut aufgepaßt mit der Null ;)

  107. @163: Das Wort falsch ist ganz offensichtlich nicht richtig.

    Dagegen ist hell hier dunkel.

  108. Null ist natürlich keine Zahl, aber 0 ist sogar eine ganze, @166.

    So absurd ist das gar nicht, @167. Panamax ist zum Beispiel eine Kategorie für die breitesten Schiffe, die in die schmalsten Schleusen des Panamakanals passten, und damit annähernd gleich breit wie jene waren.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  109. ...und absurderweise sind am schmalsten und am breitesten gleich breit :D

  110. Schwarze Farbe ist ein Oxymoron - insofern ist jede denkbare Abbildung von schwarz dessen exaktes Gegenteil. Ganz ähnlich wie der Ausruf "Endlich Stille!" - oder die Zahl Null, die ja keine ist.

    Schmal ist übrigens breiter als breit, aber schmaler als breiter, allerdings ist schmaler am breitesten, wobei letzteres noch breiter ist, was wiederum schmaler ist - und somit auch ein Widerspruch in sich.

  111. @160: Das Adjektiv „deutsch“ ist insofern autolog, als es ein Wort der deutschen Sprache ist. Ebenso ist „français“ autolog (par-ce que c’est français), aber nicht „französisch“ (denn das ist wieder deutsch).

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  112. Es gibt aber nicht nur Menschen, die kurz Lang heißen, @161, sondern auch Lang Lang. Hier kann man einem von ihnen bei der Arbeit lauschen: https://www.youtube.com/watch?v=s71I_EWJk7I

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  113. Schwarz gehört definitiv in die Grauzone als einer ihrer beiden Pole. Eine Grauzone hat gegenüber autolog und heterolog immerhin den Vorteil, dass sie statt nur zwei Optionen unendlich viele Nuancen kennt. Aber selbst das mag der Vielschichtigkeit menschlicher Sprache nicht gerecht werden. Dazu fällt mir übrigens eine Szene aus „Donnie Darko“ ein: https://www.youtube.com/watch?v=vivEzQUGHOQ

    Aber hier mal ein ernsthafter Versuch, deine Fragen zu beantworten, @162: Ich würde „schwarz“ eher als heterolog einordnen, weil ich die Druckerfarbe nicht als Eigenschaft das Wortes bei einem sprachlichen Diskurs identifizieren würde, sondern ggf. nur als Eigenschaft einer konkreten Repräsentation des Wortes. Ist aber Definitionssache. „Faltsch“ würde ich absprechen, ein Wort zu sein, bis du es definierst, und insofern erst einmal gar nicht einordnen. Wenn freilich klar ist, dass „falsch“ gemeint ist, dann wären wir bei „faltsch“ wieder bei einer Beurteilung einer bestimmten Repräsentation des Wortes. Wenn man das mit der Repräsentation mal außer Acht lässt, fällt es mir bei „richtig“ richtig schwer, etwas dazu zu sagen. Ist Richtigkeit eine sinnvolle Eigenschaft eines Wortes, eine Eigenschaft die einem Wort auch fehlen kann? Was wäre ein Beispiel für Letzteres?

    Übrigens finde ich speziell die Grelling-Nelson-Antinomie jetzt auch nicht sooo toll. Es gibt andere Varianten, bei denen man sich weniger in verschiedenen Bedeutungsebenen verheddert. Aber vielleicht ist sie trotzdem ganz nett, um bei der Beschäftigung damit eben die Vielschichtigkeit von Sprache aufzudecken.

    Eine Motivation für mich, die Grelling-Nelson-Antinomie zu erwähnen, als sie sich anbot, war aber auch, dass ich zu Leonard Nelson schon seit Längerem etwas ganz anderes schreiben möchte und mir hiermit selbst so etwas wie einen Knoten ins Taschentuch flechten oder gar einen kleinen Schubs geben konnte.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  114. Stellt schwarz dann eine autologische Grauzone dar? Und wie verhält es sich mit richtig und faltsch?

  115. Apropos selbstbeschreibende Adjektive...

    Treffen sich zwei: "Hallo, mein Name ist Kurz." - "Ja, meiner auch: ich heiße Lang."

  116. Die AfD und die Union wird heterolog eh nicht mögen

    Laut Duden* bezieht es sich etwas artfremdes

    Deutschland in deren Sinne sollte dann homolog sein, aber bitte nicht Homosexuell

    'Deutsch' finde ich nicht besonders autolog. Was kennzeichnet denn das Deutsche?

    Heterologe Insemination klingt nach viel Spass, nicht nur im Bett und abends

    *https://www.duden.de/rechtschreibung/heterolog

    𝌥𝌡𝌇𝌪

  117. Gerhard Schröder und Angela Merkel sind autologisch: ihrer Auto Logik nach muss die Autoindustrie gefördert werden

    Viele Teile der AfD und CDU CSU sind heterologisch. Ihrer Hetero Logik nach sollen nur Heteros heiraten dürfen

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  118. "laut meinem Vati ist das passende Adjektiv „humpoidal“.

    Aus dem Englischen 'to hump'; damit müsste sich Vati auskennen

    𝌥𝌡𝌇𝌪

  119. Das eine oder andere wusste ich, @156, manches und solches aber nicht. Danke für die Informationen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  120. @Nasewhiz
    Wusstest du, dass
    ● nur der Nasenfundus, der hinterste Teil der Nasenhöhle, Riechzellen enthält
    ● Riechzellen Nervenendigungen sind
    ● Der Riechnerv der erste Gehirnnerv i
    und Teil des zentralen Nervensystems ist
    ● alle anderen sensorischen Informationen über den Thalamus in der Tiefe des Gehirnsgeleitet werden, nur der Riechnerv direkt in die kortikalen und subkortikalen Teile des Emotionsnetzwerkes, dem limbischen System, gehen
    ○● dadurch Gerüche unmittelbar Emotionen auslösen
    ● es für jeden Rezeptortyp ein Gen gibt
    ○● Hund und Mensch genauso viele Gene für Rezeptoren haben aber beim Menschen diese inaktiv sind
    ● zwei Gerüche keine Mischung bilden sondern ab einer bestimmten Menge einen dritten, neuen Geruch bilden
    ● Hunde Gerüche in Stereo wahrnehmen
    ● Hunde neue Gerüche eher links mit dem Nasenlich aufnehmen
    ● die emotionale Bedeutung eines Geruches das Nasenloch bestimmt, dh angenehme Gerüche eher links eingesogen werden
    ● dass die seitliche Nasenöffnung dazu dient, einströmende Luft von der ausströmenden zu trennen
    ● der hautige Teil der Nase ohne Haare keine Drüsen zur Feuchtigkeit besitzt
    ● Feuchtigkeit als Transportvehikel dient Geruchspartikel zur Riechzelle zu befördern
    ● Nasen von Hunden süss sind und sich küssen lassen
    ● es ein Organ im Gaumendach gibt das einen eigen Abschnitt im Riechhirn hat, das Vomeronasale Organ
    ○● es über zwei Gänge hinter den oberen Vorderzähnen mit der Aussenwelt in Kontakt tritt
    ○● diese nicht direkt Luft durchlässt sondern Feuchtigkeit zum Transport benötigen
    ○● es der Aufnahme von Pheromonen dient
    ?

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  121. @154: Zu deiner Frage: „Was, wenn sich zu wenig Frauen melden? Ist die Wahl ungültig?“

    In Brandenburg zum Beispiel ist das nach meinem Verständnis des beschlossenen Paritätsgesetzes so, dass wenn der Partei die Willigen eines Geschlechts ausgehen, sie je nach Konstellation auch nur gleich viele oder maximal eine Person des anderen Geschlechts mehr auf ihrer Landesliste aufstellen darf: Wenn die Personen des raren Geschlechts auf die ungeraden Listeplätze kommen, dann darf das andere Geschlecht maximal gleiche viele Kandidaten stellen; wenn das rare Geschlecht die geraden Listenplätze bekommt, dann darf das andere Geschlecht eine Person mehr stellen. Auch eine etwas merkwürdige Regelung, oder?

    Wenn nun aufgrund dessen eine Partei nur soundso viele Bewerber ins Rennen schicken kann, aber mehr Sitze im Parlament gewinnt, dann würden einige der gewonnenen Sitze unbesetzt bleiben, denke ich. Die Partei hätten dann weniger Gewicht im Parlament, als ihr aufgrund der Stimmen aus der Bevölkerung gebührt. Die Wahl wäre trotzdem gültig – wenn wir mal annehmen, dass die ganze Quotenregelung nicht sowieso verfassungswidrig ist.

    Zur Frage: „Was, wenn die Wählenden dann mehr Männer als Frauen wählen? Ist die Wahl dann ungültig?“

    Hier müssen wir zwei Wahlen voneinander unterscheiden: einerseits die parteiinterne Wahl um die Listenplätze, andererseits die allgemeinen Wahlen zum Parlament.

    Was passiert, wenn bei der parteiinternen Listenaufstellung Verstöße passieren – beispielsweise zwei Frauen oder zwei Männer nacheinander raufgesetzt werden? Da finde ich die Gesetzesformulierung etwas verwirrend. In § 30 (1) des Landeswahlgesetzes* heißt es:

    „Der Wahlausschuss hat Wahlvorschläge zurückzuweisen, wenn sie […] den Anforderungen nicht entsprechen, die durch dieses Gesetz und die aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsvorschriften aufgestellt sind. Entspricht eine Landesliste nur hinsichtlich einzelner Bewerber nicht den Anforderungen, so werden ihre Namen aus der Liste gestrichen. Bei Verstößen gegen § 25 Absatz 3 Satz 4 und 5 wird die Landesliste mit der Maßgabe neugebildet, dass alle verbliebenen Bewerbenden in der Landesliste aufzunehmen sind; dies gilt auch in den Fällen, in denen die Neubildung der Landesliste zur Folge hat, dass die letzten Listenplätze nicht geschlechterparitätisch besetzt sind.“

    Das ist wohl so zu interpretieren, dass die Liste komplett ungültig ist, wenn man sich gar nicht an die Geschlechterregelung hält, aber im Grunde gültig bleibt, wenn sie nur einzelne „Fehlbesetzungen“ enthält, die dann herausgestrichen werden. Aber wo ist die Grenze zwischen einzelnen Bewerbern (man beachte den Plural!) auf einer Liste, die den Regeln widersprechen, und einer Liste, die den Regeln insgesamt nicht entspricht? Setzen wir mal X für ein Geschlecht und Y fürs andere. Bei einer Liste 1:X, 2:Y, 3:X, 4:X, 5:Y könnte man ziemlich klar sagen, das 4:X als Einzelfall fehlbesetzt ist und gestrichen wird, weil da Y hätte stehen müssen. Aber was ist bei der Liste 1:X, 2:Y, 3:X, 4:X, 5:X? Wieder hat doch eigentlich nur 4:X das „falsche“ Geschlecht, ansonsten entspricht die Liste den Regeln, dass die ungeraden Plätze an ein Geschlecht gehen und die geraden an das andere. Man könnte es aber auch so sehen, dass in dieser Liste auf ein Geschlecht zweimal das gleiche folgt und zweimal das andere und damit die Liste ebenso viele Fehler wie richtige Kombinationen hat. Oder aber man stellt fest, dass das Geschlechterverhältnis auf der Liste 4 zu 1 ist und damit dem Paritätsgedanken massiv widerspricht und deshalb insgesamt abzulehnen ist. Womit haben wir es hier also zu tun? Einem Einzelfall oder einer grundfalschen Liste?

    Bei den allgemeinen Wahlen zum Parlament haben die Bürger eine Erst- und eine Zweitstimme. Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat gewählt, mit der Zweitstimme eine Partei. Die gewählten Direktkandidaten kommen alle ins Parlament, füllen aber längst nicht alle Sitze dort. Aufgefüllt werden die Sitze so, dass die Parteien ihrem Zweitstimmenanteil nach im Parlament vertreten sind. Aufgefüllt werden sie mit Leuten von den besprochenen Listen, immer bei Platz 1 angefangen und dann fortlaufend. Insofern kann die allgemeine Bevölkerung bezüglich der Listen keine grobe Geschlechterungleichverteilung bewirken.

    Wo die Bevölkerung durch ihre Wahl ein Geschlechterungleichverteilung erzeugen kann, das ist bei der Wahl der Direktkandidaten mit der Erststimme. Allerdings greift das bestehende Paritätsgesetz in Brandenburg und griff jenes Thüringen offenbar nicht bei den Direktkandidaten. Das heißt, es versucht gar nicht, eine Geschlechterungleichverteilung dort zu verhindern, und es ist den Parteien auch erlaubt, zum Beispiel fast nur Männer oder fast nur Frauen als Direktkandidaten aufzustellen. Die Grünen aber wollen das Gesetz eigentlich auch auf diesen Bereich ausdehnen. Immerhin konsequenter wäre das natürlich. Aber wie du schon sagst: selbst wenn da die Hälfte der Direktkandidaten einer jeden Partei Männer und die andere Hälfte Frauen wären, könnte die Bevölkerung dann dennoch in jedem Wahlkreis immer einen Kandidaten des gleichen Geschlechts wählen. Was dann? In Brandenburg wollten die Grünen deswegen ursprünglich noch mehr, nämlich dass in jedem Wahlkreis gleich zwei Direktkandidaten gewählt werden, je ein Mann und eine Frau in zwei getrennten Wahlen – eben eine nur mit Frauen und die andere nur mit Männern. Oder auch nicht: Personen des dritten Geschlechts können sich aussuchen, ob sie sich mit den Frauen oder mit den Männern aufstellen lassen. Das gibt Personen des dritten Geschlechts einerseits bessere Chancen gewählt zu werden, kann aber andererseits auch von ihnen als diskriminierend empfunden werden, war doch der Sinn der Anerkennung des dritten Geschlechts gerade, dass man sich nicht mehr als Mann oder Frau einteilen muss, wenn man in diese Schubladen de facto nicht passt.

    ___
    *https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbglwahlg#30

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  122. "Die Abgeordneten des letzten Thüringer Landtages bestanden noch zu 42 Prozent aus Frauen. Nach der letzten Landtagswahl ist der Anteil aber auf 31 Prozent zurückgegangen. Der Grund: Der sehr hohe Anteil von Männern in der CDU und in der AfD-Fraktion.
    Dlf, Kunarien

    Hmm, und weil es Parteien nicht schaffen mehr Frauen in Die Partei zu holen, müssen Frauen zwangsrekrutiert werden bei Wahlen

    Was, wenn sich zu wenig Frauen melden? Ist die Wahl ungültig? Muss dann eine Übergangsregierung regieren bis genug Frauen (zwangs)rekrutiert wurden?

    Haben denn alle Frauen (und Männer) die gleichen (finanziellen, personellen und drgl) Chancen einen Wahlkampf zu führen?

    Was, wenn die Wählenden dann mehr Männer als Frauen wählen? Ist die Wahl dann ungültig? Oder werden Frauen als Ausgleichsmandat (zwangs)eingesetzt? Woher die Frauen nehmen? In der Partei, wo es angeblich zu wenige gibt, oder einfach da wo man sie findet?

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  123. Wittenwolf und Weisewiz sind schön … 😀 Wittenwolf bedeutet eigentlich „weißer Wolf“ – vergleiche mit „Schneewittchen“ – was auf den ersten Blick bei Whisky mit Ausnahme von Schwanz- und Schnauzenspitze nicht stimmt. Wenn er auf dem Rücken liegt und seine Unterseite präsentiert, passt es aber annähernd.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  124. Vielleicht wird Whisky ein Wittenwolf oder ein Weisenwiz... oder... 🤔😉

  125. Whiskey hat einen BMI von 70

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  126. Fliegengewicht? Nein, Mückenbein!

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  127. Dem Whisky scheint deine abwechslungsreiche Kost gut zu bekommen 👍😊🐕‍🦺
    Vielleicht solltest du dir auch öfter Leckerli verabreichen, damit du nicht zum Fliegegewicht absteigst. 😉😳😟

  128. Nein, das links im Bild ist Wiz, nicht der Esel (und rechts mein Vati).

    Vom Esel habe ich noch gar kein Foto – eigentlich schade, denn er ist sympathisch. In nächster Zeit wird es auch schwierig, eines zu knipsen, da ich aufpassen muss, dass sich der wolfige Hund nicht unter die Weidetiere mischt.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  129. @Whiz Badeteich und Esel Besuch:
    War es dieser Esel der ihn besuchte?

    https://prlbr.de/2020/kurzausflug-nach-weisen/IMG_20200707_140255_resized_20200709_121521633.jpg

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  130. Häng den Roller an Whizkey

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  131. @143: Ja, sie hat sich für den Transport des Einkaufs bewährt. Es ist übrigens gut, dass die Wahl auf kein Modell mit kleinerer Gestellhöhe fiel. Es passt so genau, kürzer dürfte der Griff aber nicht sein.

    Auf dem Hinweg wollte ich die Tasche nicht leer rollen und trug sie daher, habe dafür aber vermutlich noch nicht das Optimum gefunden habe. In der Hand tragen ist trotz des mäßigen Gewichts auf Dauer lästig, zumal man dann eben keine Hand frei hat. Ich probierte es daher mithilfe einer überzähligen Hundeleine als provisorischem Schultergurt. Das war angenehmer, ist aber auch noch verbesserbar.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  132. @142: Wenn etwas am Ohr gezogen hat, dann ein feuchter Wind. Bislang schickt sich der Sommer in diesem Jahr nicht an, Temperatur- und Dürrerekorde zu brechen. Ansonsten zog Whisky anfangs an der Leine, aber das bringt keine Bakterien ins Ohr.

    @141: So kalt, dass einen Schlitten herauszuholen sinnvoll wäre, ist der Sommer allerdings auch nicht.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  133. Und? Hat sich die Einkaufsrollertasche bewährt? 🤔

  134. Du sollst Hunde nicht am Ohr ziehen, dann entzündet sich auch nichts im Ohr; hin und wieder an die Wand werfen um die Streifen gerade zu rücken reicht aus

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  135. Laut meiner Freundin D., die einige Erfahrungen mit Husky-Hunden hat, haben diese Vierbeiner auf ihren Genen die Veranlagung zum Ziehen von Lasten (oft Schlitten) verankert...
    So denke man sich den Martin als schlittenartige Last... 😊🙃😊

  136. In Wittenberge gibt es zwei Karl-Marx-Denkmale, wenn ich nicht irre. Wir werden diese bei Gelegenheit besuchen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  137. "Heute entdeckte Wiz am Sport- und Freizeitzentrum „Manfred Hohn“ in Weisen das überlebensgroße Abbild eines Fußballers

    Wenn Whiz an der Karl Marx Statue nicht vor Ehrfurcht bellt, fliegt er aus der DDR raus; das Dekret gilt glaube ich seit .. heute.. sofort

    𝌮𝌒𝌉𝌆

  138. Nein, der Kirchenglocke gesellte Wiz seine Stimme nicht bei.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  139. Hat der furchtsame Jäger mit eingestimmt...? (Weisener Kirchenglocke...) 🤔😊

  140. 😁🙋‍♀️😘💕🍀☺️🌼🐞😊🐖🐕‍🦺😊🙃😊🍀💝🙋‍♀️🥰💫

  141. Entweder spielt er Schnecke oder es handelt sich um eine optische Täuschung.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  142. https://prlbr.de/2020/migolein-von-ellen/golm-2010-01-05.jpg
    Warum trägt Mego ein Haus?

    𝌮𝌒𝌉𝌆

  143. Nein, er ist beim Aufstoßen sehr vorsichtig vorgegangen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  144. #Fliegengittertür:
    Haste jetzt nen Profil von Whiz im Fliegengitter?

    𝌢𝌢𝌫𝌆

  145. Für das Gartentor hat mein Vati Christoph einen Bügel gebaut, der das Öffnen deutlich erschwert. Im Baumarkt hatte ich zunächst kein entsprechendes Produkt bekommen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  146. Whisky ist eben ein pfiffiges Kerlchen... Hoffentlich bedient er demnächst nicht auch das Gartentor... 😊😗😯

  147. Das wäre praktisch, @128, aber ich fürchte, die Jagd auf Ameisen wird ihn nicht annähernd so sehr begeistern wie jene auf Hasen. 🙁

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  148. Wenn du mit deiner Wette recht hast, könntest du doch den Speiseplan xon Whisky ändern und eiweißreiche Ameisenkost hinzufügen... Seinem Jagdtrieb würde es vielleicht auch entgegen kommen.... 😉😊

  149. ... 65 cm Schulterhöhe... da ist doch Whisky ein großer Kleiner❣️😉

  150. Ermutigende Nachrichten zur Entwicklung eines Covid- 19 - Impfstoffes aus Deutschland und USA... Aussicht auf eine Mund- und Nasenbefreiung im Öffentlichen Raum noch in diesem Jahr⁉️😊

  151. Ja, @122, viel Energie hat er, wie ich beispielsweise spürte, als er sich anfangs in die Leine stämmte. Whisky könnte als Zugtier Karriere machen.

    Apropos Zugtier: Mit dem Zug zog er am Sonntag, also vor dreieinhalb Tagen auch um. Mein Vati Christoph und ich holten ihn aus Berlin ab. In Bezug zu seiner Größe kommt er mir gar nicht gewichtig vor. Andere Tiere – ich belasse das mal anonym – brachten mehr Masse in einem kleineren Raumquader unter.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  152. @123 … und vier Wochen ohne Migo. 😢

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  153. 30 Jahre Westgeld!

    𝌮𝌒𝌉𝌆

  154. Whiz - das Genie oder das Ass - ist der Spitzname für Whisky?
    Im Übrigen mit 29,1 kg ein gewichtiges Kerlchen voll Liebe und Energie?!

  155. Nein, Rudo trinkt noch leiser als Wiz. :)

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  156. #Whiz:
    Hoffentlich säuft er nicht den Teich leer ohne dass du es hörst

    Trinkt Whiz auch leider als Rudow?

    𝌏𝌊𝌒𝌆

  157. In den Kurznachrichten hatte ich ja nur das Waldgesetz zitiert. Das Brandenburger Jagdgesetz enthält dazu noch dies in § 40 (1) 2.: „Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind befugt, […] wildernde Hunde […] zu töten. Als wildernd gelten im Zweifel Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung der führenden Person […] angetroffen werden. Diese Befugnis gilt nicht gegenüber Hirten-, Jagd-, Blinden- und Polizeihunden, soweit sie als solche kenntlich sind.“

    Das kann einen schon sorgen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  158. Wölfe zählen auch zu den Hunden; soviel zum Jagdgesetz 🐺

    𝌐𝌏𝌉𝌫

  159. @114: Oui!
    @116: Wenn ich längere Fahrten unternehmen, auf denen das Auspacken eines Buches so richtig lohnt, sind das meist Fahrten, bei denen ich umsteige.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  160. Geht die Fahrt mit der Bahn in einem Zug?

    𝌏𝌮𝌉𝌓

  161. 》 Tu seras toujours mon ami. Tu auras envie de rire avec moi

    Petit Prince

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  162. 》Et quand tu seras consolé [..] tu seras content de m'avoir connu

    Petit Prince

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  163. Beim Kleinen Prinzen heißt es, dass, nachdem der KP von einer Schlange gebissen, wie vom Blitz getroffen zusammengepackt und zurück auf seinen Planeten ging, man immer den kleinen, lachenden Prinzen erkennen kann wenn die Sterne am Himmel erleuchten

    Heute hat Jean Paul Sartre Feiertag. Er ist lange tot, geblieben ist sein Existentialismus.

    https://www.derkleineprinz-online.de/text/

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  164. Hier, j'ai pleuré un peu ... Vorbereitungen für einen neuen Mitbewohner machten deutlich bewusst, dass Migo jetzt nicht mehr hier ist ... Ich denke an ihn, aber ich bin meist auch durch andere Dinge abgelenkt.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  165. Deux semaines. Le temps roule vite. Tu penses à lui combien?

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  166. Vielleicht war es nur ein Missverständnis, wofür die Sandwiches bestimmt waren – ansonsten bestenfalls Mundraub.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  167. Du hast den Diebstahl Zeus' von zwei Sandwiches unterschlagen. Warum deckst du Zeus?

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  168. Danke schön, @107.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  169. ich wünsche Dir viel Kraft, um deinen Verlust zu verarbeiten. es ist so eine hammerharte Entscheidung, die mensch da treffen muss...

  170. Tja, Zeus kommt anders als Rudo nicht von einer Apotheke und ist nicht als traditionelles medizinisches Produkt zugelassen. Welche therapeutischen Wirkungen würdest du dir von einem Hundebiss versprechen?

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  171. Zeus muss nen Maulkorb tragen damit er Menschen nicht beißen kann und Du lässt Rude Egel zum Beissen ein? **hrmpf** **unfair**

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  172. Ich denke, Rudo würde sich dem anschließen. Ich kann nun nach einigen Jahren sagen, dass Hirudotherapie definitiv hilft – also dem Egel, wenn er nach dem Einsatz nicht getötet wird. Möglicherweise hat die Therapie auch Migo geholfen, aber das ist schwierig zu beurteilen, da er auch andere Medikamente erhielt und eine unbehandelte Vergleichsgruppe fehlt. Vielleicht werde ich einmal selbst erfahren, wie sich der Kuss des kleinen Blutsaugers bemerkbar macht.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  173. Danke Migo für deine 'Organspende', dass du Cash dein Ohr geliehen hast und Cash reinbeissen durfte

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  174. https://mouse.work/ ist keine von mir gepflegte Seite, sondern eine fangenerierte Seite, auch wenn sie bei mir auf dem Webspace liegt. Vielleicht trage ich dazu einmal mehr bei, aber ich glaub’s im Moment nicht. Wenn andere die Seite weiter verbessern wollen, können sie mich aber gern anschreiben.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  175. Warum verweist du nicht auf mouse.work, der offiziellen Seite?

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  176. „Phobie“ wird in „Homophobie“ im Sinne einer starker Abneigung, Zurückweisung verwendet. So dokumentiert es der Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/homophob . In den Naturwissenschaften gibt es auch den Begriff der „Hydrophobie“ ohne jeden Angstbezug, sondern als wasserabweisend im Sinne von nicht wasserlöslich oder bei Oberflächen mit Lotuseffekt.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  177. Was ist mit Arachnophobie und Klaustrophobie? #gegenPhobien?

    Persönlich halte ich es für Quatsch davon auszugehen, dass jemand Angst vor Homosexuellen oder Andersaussehenden hat, was -phobie impliziert; viele mögen es einfach nicht, oder haben einen Hass dagegen

    𝌓𝌊𝌤𝌢

  178. Einen Maulkorb habe ich auch. 😏

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  179. Du kannst auch ein langes Stück Stoff ausschneiden, zwei Schnitte rein tun für die Ohren und es dann anziehen; Schaal habe ich aufgegeben

    Die Erfahrungen im Laden habe ich in anderen Bundesländern auch gemacht; es war anzunehmen dass die Leute desensibilisieren und in alte Verhaltensmuster zurück kehren, dass Angelo Merte nicht das ganze Jahr durch glaubhaft erzählen kann, wir wären am Anfang, und dann ist plötzlich Weihnachten

    Schade finde ich, dass unsinnige Regeln, zB 5m hintereinander joggen legal, mit 3m Abstand auf Parkbank sitzen illegal, Boot vom Ufer reinlassen legal, Boot vom Steg reinlassen illegal, dazu beitragen die Regeln zu missachten

    Zumindest fühlt sich Zeus nicht alleine wenn er in der Öffentlichkeit mit Maulkorb unterwegs ist

    𝌐𝌪𝌐𝌊

  180. Ta Rückert dazu was im Blog, zu den Masken und dem Abstand
    https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20942

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  181. "Zweitens wissen wir, dass die von anderen produzierten Aerosole mit Viren sich in dem Stoff sogar anreichern können, wenn sie den Stoff unsachgemäß abnehmen und sich dabei noch ins Gesicht fassen,"

    Was mich stört an der Anleitung zum Umgang mit Masken ist, dass die Stoffe in der Luft die sich an der Maske aussen ablagern, auch auf meinen Klamotten ablagern

    Nun soll ich zwar nicht die Maske aussen anfassen, aber in meine Ellbeuge soll ich mein Gesicht reindrücken und reinniessen

    Häh?

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  182. Eine gewisse Ironie hat das ganze auch, wenn man an die Diskussionen um Burka und Niqab zurückdenkt. Da wurde vor einem Jahr noch argumentiert, sein Gesicht zu zeigen sei ein Bestandteil unserer Kultur, ein Zeichen einer offenen Gesellschaft und auch zum Schutz vor Unterdrückung von vor allem Frauen notwendig – und jetzt führt man eine Pflicht dazu ein, ohne dass es auch nur halbwegs einen Konsens gäbe, dass dies zum angedachten Zweck des Infektionsschutzes sinnvoll sei.

    Ich hoffe ja, dass die außergewöhnlichen Maßnahmen, die in den letzten Wochen ergriffen wurden, um Menschenleben zu retten, in Zukunft eine Argumentatiosvorlage liefern, um auch gegen Gefahren wie den Klimawandel wirksame Maßnahmen zu ergreifen, selbst wenn sie eine gewisse Einschränkung unserer Gewohnheiten bedeuten. Könnte aber auch anders laufen: Für Klimaschutz ist leider kein Geld mehr da, aber der Gesichtsschleier wird zum Zeichen vermeintlichen gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstseins.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  183. Übrigens merke ich, wie diese unkluge Vermummungspflicht in mir erst eine Aversion gegen das Betreten von Geschäften verursacht. Normalerweise bevorzuge ich es, lokale Geschäfte zu nutzen, aber ich werde jetzt wohl stattdessen den Onlinehandel nutzen, wo es geht.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  184. 👍

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  185. El Corona: es ist ja nicht so, dass der Schutz des Lebens immer höher gewertet wird, andernfalls müsste Werbung für Alkohol werden, eine Geschwindigkeitsbeschränkung im Strassenverkehr von 100kmh eingeführt werden, oder keine Kriege geführt werden.

    Tote sind eben nicht gleich Tote. Ein Schwarzer im Meer ist OK, eine tote Menge an Menschen ist notwendig im Kampf gegen Terror in Afghanistan.

    Auch wenn bei den Beispielen die Reproduktionsrate teils 0 ist - ein Autounfall führt nicht immer zu neuem Unfall - und teils schon - Krieg fördert Terror - die ungleiche Bewertung ist evident

    "Für unrealistisch halte ich allerdings, dass man die Kontakte dann wieder herunterfahren können wird "

    Vor allem da es nun nicht mehr einzelne Spots sind wie am Anfang, wo es einzelne Orte waren mit hoher Anzahl Infizierter. Nun ist es gleichmäßig verteilter, und mehr Infizierte

    "und die breite Bevölkerung mitmacht. Es wird dann eine neue Strategie und Rechtfertigungen brauchen. "

    Plus dass viele desensibilisiert sind. "Man 'kennt' es ja", das Virus, und "es ist ja nicht schlimm"

    Besser hätte ich es gefunden vor der Pandemie die Risiken der Fliegerei, dh schnellere Ausbreitung von Krankheiten, und von Pandemien ernst zu nehmen und sich vorzubereiten

    Gut finde ich, dass verschriene Errungenschaft wie Lohnfortzahlung, Sozialhilfe und drgl sich jetzt bewähren.

  186. Ja, indirekt: Etwas Sauce von Migos Fischburger tropfte auf den Buggy, ich kratzte sie mit dem Finger ab und leckte den ab. Aber der Kontakt mit dem Wagen ist nicht der Grund, warum ich nicht so bald wieder zu McDonald’s möchte, wie du dir denken kannst.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  187. "Migos Buggy beim McDrive. Das muss aber nicht bald wieder sein – dafür müsste es leckerer sein. "

    Iiih, hast du am Karren geleckt?

    𝌇𝌆𝌆𝌪

  188. Aber mein Fahrradanhängerkupplungsverschluss ist doch fahrradanhängerkupplungsverschlusskappenlos! Insofern muss ich dem Wort Fahrradanhängerkupplungsverschlusskappe attestieren, ein an den Haaren herbeigezogenes Kunstwort zu sein.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  189. "im Fahrradanhänger "

    Ein Paradebeispiel der deutschen Sprache:
    <>Fahrradanhängerkupplung
    <>Fahrradanhängerkupplungsverschluss
    <>Fahrradanhängerkupplungsverschlusskappe

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  190. @82: Das Schaf besteht übrigens von allen Tieren bislang aus den meisten Teilen, 192 mit Deko. Es folgen Hund mit 147, Biene mit 140, Katze mit 134, Hase mit 126, Kanarienvogel (der laut Lego eigentlich ein Hühnerküken ist) mit 120 und der Truthahn mit 114 Teilen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  191. Das 2te Bild von oben links ist ne Dame? Haarig!

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  192. Schon eingefangen? Ich sehe da nur noch die Dame im Damen-Salon.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  193. https://prlbr.de/2020/schloss-museum-wolfshagen/174.jpg

    Ach du Scheisse! Das Gespenst ist aus den Bildern entschwunden in die Realität! Fangt es wieder ein!!

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  194. >>Kennst du das, dass das Telefon klingelt, und niemand ruft an?

    08:25, 17. Huno 2020

    Määähh. Ich habe ein 🐑 aus Lego zusammengebaut. <<

    Vlt hat Dich das Schäf angerüfen?

    𝌏𝌮𝌓𝌒

  195. @74: das ist wohl richtig - Ethik bedeutet ja schlicht Handlungsweisen anhand von Grundsätzen als richtig oder falsch zu bewerten. Ethisch handelt, wer bestimmten Grundsätzen folgt - wobei allerdings durch das Wort "ethisch" allein nicht festgestellt ist welchen Grundsätzen gefolgt werden sollte.

    Bei der Behauptung dass Katzen Mäusen Unglück bringen, besteht sie ethische Fragestellung also darin ob das Aufstellen eben dieser Behauptung ethisch vertretbar ist. Um diese Frage zu beantworten, muss man also untersuchen welchen Grundsätzen dabei gefolgt wird.

    Die Diskussion scheint dahin zu gehen dass die Katze der Maus dabei Lebenschancen wegnimmt und möglicherweise Leiden verursacht - und damit die Handlung der Katze gegen den Grundsatz verstößt dass man Lebenschancen maximieren und Leiden vermeiden sollte.

    Das Gegenargument ist offenbar dass dieser Grundsatz zwar für den menschlichen Beobachter des Fressens und Gefressenwerdens gelten mag - aber weder für die Katze noch für die Maus. Und im weiteren Sinne wird auch in Frage gestellt ob dieser Grundsatz überhaupt haltbar ist, auch für den menschlichen Beobachter selbst, der sich ebenfalls heterotroph ernährt.

    Meiner Auffassung nach ist das aber gar kein ethischer Grundsatz, sondern vielmehr ein Ideal: jedes Lebewesen erhält maximale Lebenschancen ohne Leid, Angst oder Schmerz. Somit kann jeder Ausgang der Geschichte der nicht diesem Ideal entspricht als "Unglück" beschrieben werden.

    Ob man allerdings die Katze für dieses Unglück verantwortlich machen kann, erscheint eher fragwürdig. Mit gleichem Recht könnte man behaupten dass es Unglück bringt sich als Maus im Revier einer Katze aufzuhalten, oder noch allgemeiner dass es Unglück bringt überhaupt eine Maus zu sein, denn diese werden letztlich fast immer gefressen - und zwar nicht nur von Katzen.

    Daher stimme ich dem zu der behauptet dass das Unglück der Maus hier nicht *gebracht* wird - nicht weil es kein Unglück wäre, sondern vielmehr weil es nicht allein durch die Anwesenheit der Katze entsteht.

  196. Korrektur zu @4: Nicht Bollerito war zum Jahresanfang mit auf dem Reiherberg, sondern Migos Buggy. Da habe ich B&B verwechselt.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  197. **Daumen hoch**

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  198. @https://prlbr.de/2020/kunarien/corona
    Erdbeeren am Strand! Könnte von Van Gogh sein **ThinkingSmiley**

    𝌒𝌭𝌤𝌥

  199. Zukünftig werden offensichtlich beleidigende Beiträge aus dem Gästebuch gelöscht. Es gibt genug Schlechtes in der Welt. Diese Seite ist nicht hier, um es zu mehren.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  200. Wow, ich habe noch nie zuvor erlebt, dass jemand Star Wars in ein so schlechtes Licht rückt wie du es mit deinen Beleidigungen machst, @75. Zum Glück sind fast alle Fans großartige Menschen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  201. Wie kann man starwars mit fischen nur so in den dreck ziehen? Halt deine blöde fresse und lass star wars star wars sein. Scheiss theoretiker

    𝌐𝌫𝌪𝌮

  202. Oder wenn man in ein anderes Land geht, dort Kinder beschnitten werden, Menschen gesteinigt und du die Schmerzen, die Angst miterlebt aber legal nicht eingreifen darfst. Vergewaltigung in der Ehe war in die '60 Jahre legal in Deutschland, Homosexualität illegal. Vergewaltigte Frauen, Homosexuelle in Gefängnissen und in der Schweiz Zwangskastration der Homosexuellen und Frauen mit unehelichen Kindern. Als Aussenstehender zu entscheiden, wo man ethisch eingreift, was tut, oder nicht. Das sind Grenzen die man erlebt.

    Es gibt Menschen, die glauben dass die Seele sich ihren Körper aussucht um Erfahrung zu sammeln. Mäuse wollen dann die Erfahrung des Gegessenwerden, Kinder die Erfahrung der Vergewaltigung. Ich finde dieses Konzept grässlich.

    Wo stülpen ich mein Konzept, mein ethischer Ramen dem anderen über? Muss ich eingreifen, oder reicht es selber nach meiner Ethik zu handeln? Oder ist Handeln ein Teil meiner Ethik?

    Missionare haben Naturvölker bekehrt, Tierschützer bekehren im Ausland die Menschen, Staaten die Tierquälerei ignorieren oder fördern.

    Soll man das, oder soll man 'den Dingen ihren Lauf lassen'? Soll man den Rehen einen warmen Unterstand geben?

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  203. Tierfilmer, zB, kommen in die Situation, wo sie erleben wie ein Löwe eine Gazelle auffrisst und die Gazelle Angst hat und Schmerzen, oder Affrn Kriege führen, sich gegenseitig umbringen, man aber nicht eingreift. Das sind Grenzen unseres ethischen Daseins

    𝌪𝌮𝌉𝌊

  204. #71: das Unterstellen Konzepten findet auch zwischenmenschlich statt. Jemand, der nie in einer Stadt war, zB Urvölker, könnten andere Konzepte haben als wir. In USA gibt es in Sachen SarsCov2 Menschen, die finden dass Menschen halt sterben und die Wirtschaft wichtiger ist. Mein Konzept ist, dass die Sozialsysteme besser werden müssten und die Arbeitsplätze, zB unbefristete Arbeit, Lohnfortzahlung bei Krankheit, etc

    Ich sehe Deinen Biologismus kritisch. Zwar ist es so, dass naturwissenschaftlich Abläufe beschrieben werden können, zB Löwe frisst Maus, Rehe haben kalt und Hunger im Winter, allerdings gibt das keine ethische Dimension wieder: ob es gut oder schlecht ist dass Mäuse gegessen werden und Rehe kalt haben hängt von der Ethik ab. Setzt man Ethik mit dem Beobachtbaren gleich, kommt man auf Nazipropaganda: Frauen gebären, Behinderte sind lebensunfähig, etc.

    Ob es nun Unglück, Angst oder was anderes ist, was Maus empfindet wenn sie gegessen wird, ist Definitionssache. Keine Definition ist dass sie wohl nicht sterben wollte und andere Absichten hatte als gegessen zu werden. Auch die Ziege wird wohl kaum Freude am Gefressenwerden empfinden.

    Wo man ethisch die Grenzen zieht und eingreift, ist nicht immer klar. Den Löwen wird man Mäuse essen lassen, den Luchs aber eher vergrämen. Behinderte und Kranke lässt man nicht verrecken, es sei denn sie sind dunkelhäutig, in Flüchtlingscamps oder in anderen Ländern, zB in Afrika.

    Die Herausforderung sehe ich darin, die Grenzen ethischen Handelns zu ziehen: wo wird eingegriffen, wo nicht.

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  205. Ich denke die ethische Problematik besteht eher darin dass wir Tieren menschliche Konzepte und Ideale unterstellen, und danach beurteilen was gut für das Tier ist und was nicht.

    Das führt dann beispeilsweise dazu dass bestimmte "arme hungrige" Wildtiere im Winter gefüttert werden - entgegen der Tatsache dass das Hungern im Winter zu ihren normalen Lebensrhythmus gehört, ihr Körper daran angepasst ist, und ein Überangebot an Nahrung zur falschen Zeit ihre Gesundheit gefährdet.

    Der Maus das Unglücks-Konzept abzusprechen ist keine Abwertung, sondern lediglich die Anerkennung der Tatsache dass bestimmte Dinge nun mal nur bei bestimmten Arten vorkommen.

    Viele Dinge die Menschen als angenehm oder erstrebenswert empfinden, sind für Tiere, je nach Art, mitunter unangenehm oder sogar bedrohlich - und umgekehrt: manche Dinge die Tieren gut tun, sind für uns belastend, eklig, sozial fragwürdig, unethisch oder anderweitig negativ. Was nichts daran ändert dass sie gut oder sogar lebensnotwendig für die jeweilige Tierart sind.

    Ein Luchs frisst schon mal eine Ziege und klettert dazu über den Weidezaun. Das macht den Luchs aber nicht zu einem Verbrecher - aus der Sicht des Luchses tut er nämlich genau das Richtige. Dass die Ziege dem Bauern gehört, und für diesen vielleicht lebensnotwendig ist, davon hat der Luchs keinen Begriff. Eine solch wohlgenährte Beute, die obendrein wegen des Zauns auch nicht fliehen kann, einfach stehenzulassen, ergibt für das Pinselohr keinen Sinn, und wäre bestenfalls grobe Dummheit.

    Da steckt kein Fehler drin - auch wenn der Bauer den Luchs vielleicht verflucht. Die Grosskatze hat richtig gehandelt. Die Ziege auch. Der Bauer auch. Kein ethisches Dilemma, alles so wie es sein soll.

  206. Ich sehe es eher so, dass wir auf einem hohen Ross sitzen, wenn wir anderen Tieren die Abwesenheit von Fähigkeiten unterstellen, nur weil wir sie nicht zweifelsfrei nachgewiesen haben – als wäre unsere gesicherte Erkenntnis das Maß der Dinge.

    Das mag oft aus einem falschen Wissenschaftsverständnis heraus geschehen: Da denkt mancher, man müsse ablehnen, was noch nicht reprodzierbar verifiziert wurde, und übersieht dabei, dass auch die Behauptung der Abwesenheit nach Belegen verlangt. Woher meinst du zu wissen, dass Mäuse kein Ich-Konzept und dass sie keine Vorstellung von Vergangenheit, Zukunft, Katzen und Mäusen haben, @69? Du scheinst dir sehr sicher zu sein, im Besitz der Wahrheiten über Mäuse zu sein.

    Ich bin ein Zweifler und dass man im Zweifel: wie gesagt. Tieren abzusprechen, was nicht belegt ist, ist aber vor allem eine bequeme Haltung, die gern genutzt wurde und auch noch immer genutzt wird, um uns einen ethischen Freibrief im Umgang mit ihnen zu geben.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  207. @68: Die Voraussetzung dafür dass es ein Unglück für die Maus ist von der Katze gefressen zu werden, ist dass die Maus zwischen Glück und Unglück unterscheiden kann. Aber dass können nur Menschen, denn es ist nun mal ein menschliches Konzept - und zwar ein ziemlich komplexes, wie du hier siehst.

    Deine Aussage dass es Unglück ist, ist und bleibt deine (menschlich-empathische) Perspektive - und dabei geht es nicht um Ethik, sondern um die Tatsache dass eine Maus nichts mit menschlichen Situationskonzepten anfangen kann. Du magst die Situation de Maus so bewerten - aber die Maus ist dazu weder fähig, noch ist das für sie relevant.

    Angst ist auch bei einer Maus nachweisbar, und Schmerz ebenso. Aber Unglück nicht. Die Maus hat sicher nicht mal eine Vorstellung was eine Katze ist, oder dass sie selbst eine Maus ist - und im Grunde nicht einmal ein Ich-Konzept mit dem sie sich selbst von ihrer Umwelt unterscheidet. Sie hat keine Vorstellung vom Tod, noch von Vergangenheit und noch viel weniger Zukunft.

    Und Mäuse sonnen sich nicht. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv.

    Kurzum, es ist und bleibt eine Projektion deiner Empfindungen. Wir Menschen sitzen oft auf einem hohen Ross was unser Urteil über Situationen betrifft - und glauben dass wir die absolute und universelle Wahrheit über Gut und Böse besitzen, und dieselben Kategorien auch für alle anderen Lebewesen gelten.

    Damit tun wir ihnen aber oftmals keinen Gefallen. Katzen bringen Mäusen den Tod, Punkt. Der Rest geht über die mentalen Limits der Maus weit hinaus.

  208. @65: Du betrachtest die Art, ich sprach von den Individuen. Für die Maus (Individuum) kann ein Unglück sein, was für Mäuse (zum beispiel Hausmäuse als Art) nicht schädlich oder sogar förderlich ist. Insofern reden wir aneinander vorbei. Die gleiche Unterscheidung gilt übrigens auch bei Menschen: Was für einzelne ein Unglück ist, mag für die Menschheit mittelfristig ein Glück sein.

    @66: Ich schrieb ja, dass wir Menschen uns glücklich schätzen können, Katzen zu haben, welche Mäuse erbeuten, weil sie uns damit Nahrungsschädlinge und Krankheitsüberträger vom Hals halten. Insofern wünsche ich mir nicht, dass die Maus der Katze entkommt. Dennoch kann ich sehen, dass es für die Maus ein Unglück ist.

    Dafür, dass die Maus keine Erwartungen hätte, sich keinen guten Tag wünscht, nicht trauert, bedarf es meiner Meinung nach Belege. Wie gesagt: im Zweifel für die Maus – lieber eine Fähigkeit zu viel in Betracht ziehen als eine zu wenig. Zwar spielt das letztendlich keine Rolle in der Beziehung zwischen Katze und Maus (die Katze interessiert sich nicht dafür, ob die Maus trauert), aber Mäuse werden von uns Menschen als Versuchstiere benutzt und für menschliches Handeln spielen ethische Betrachtungen eine Rolle und für jene können Dinge wie Leidensfähigkeit und Bewusstsein entscheidend sein.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  209. Eine mehr sinngemässe Analogie als Beitrag zur Kontroverse wäre dies:

    Krankheitserreger im Submikrometer-Bereich sind unsere natürlichen Widersacher. Sie waren schon immer unsere Begleiter, sie bringen jeden Tag Menschen um und das ist völlig normal - bis zu einem gewissen Grad. Nimmt ihre Aktivität mal überhand, in Form von Epidemien, setzen wir uns instinktiv zur Wehr um das Gleichgewicht wiederherzustellen.

    Aber wir würden uns selbst keinen Gefallen tun sie alle komplett zu eliminieren, denn ihr Beitrag zu unserer Sterblichkeit ist wichtig. Krankheit mag für einen Menschen Unglück sein, unsere Sterblichkeit jedoch nicht.

  210. Und nur um das noch mal klarzustellen: es sind wir Menschen die wünschen, hoffen oder vieleicht sogar erwarten dass die Maus entkommt und einen guten Tag hat - nicht die Maus. Das ist eine menschliche Perspektive und Zeithorizont, die Mäuse schlicht nicht haben.

    Und es ist eben diese menschliche Vorstellung die das "Unglück" definiert - nicht die der Maus. Mäuse trauern nicht.

  211. @60: diese Übertragung ist grober Unfug und völlig danebengegriffen. Ich weise das strikt zurück.

    Die Rede war von Katze vs. Maus, nicht Mensch vs. Mensch. Mäuse sind Beutetiere, und Katzen sind ihr natürlicher Antagonist - so wie Spinnen Fliegen fressen, oder der Hecht den einen oder anderen Barsch. Daran ist überhaupt nichts verkehrt, aber auch absolut gar nichts - im Gegenteil: es ist für die Gesundheit und den Fortbestand beider Arten entscheidend dass dieses Fressen und Gefressenwerden immer wieder Balance herstellt. Insofern bringen Katzen Mäusen Glück, und umgekehrt. Der Hecht im Teich macht Barsche fetter - sie leben tatsächlich besser mit dem Räuber im Schilf.

    Daraus lässt sich aber überhaupt nicht schlussfolgern dass Vergewaltiger lediglich der Zweckerfüllung ihrer Opfer auf die Sprünge helfen - das ist eine vollkommen schwachsinnige Entstellung der Aussage über Katzen und Mäuse, und ehrlich gesagt fahrlässig falsch, denn da stimmen weder der Kontext, noch die Prämissen, noch die Schlussfolgerung. Mensch gegen Mensch ist etwas völlig anderes.

    Wenn man schon argumentieren will, dann doch bitte im Sachzusammenhang. Es ist ebenso falsch menschliche Gefühle auf Tiere zu übertragen, wie von tierischen Artbeziehungen auf menschliches Sozialverhalten zu schlussfolgern.

  212. Ach, in @62 müsste das "in dubio pro mure" heißen, oder? Ich hatte nie Lateinunterricht …

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  213. #62
    Ja, es ist emotional, es ärgert mich was #59 schrieb. Genauso hatten die Nazis argumentiert: Behinderte sind lebensunwert, die Natur will sie aussortieren, man erspart ihnen Leid. Die Frau ist naturgegeben Mutter, sie muss Kinder gebären - siehe Johanna Haarer. Es ist eine perfide Propaganda die in unverfänglicher Manier daher kommt.

    𝌒𝌒𝌊𝌡

  214. Ich übe mich in Empathie, @59. Da ich ein Mensch bin und keine Maus, mag das nicht immer richtig gelingen, doch Menschen haben viel gemeinsam mit Mäusen. Dinge wie Selbsterhaltungstrieb, Angst, Schmerz sind keine intellektuellen Leistungen, geschweige denn Ausgeburten unserer Kultur, bei den wir Mäusen etwas voraus haben. Es spricht sehr viel dafür, dass wir sie mit unseren nagenden Verwandten gemeinsam haben und sehr wenig dagegen. Selbst dass Mäuse Erwartungen haben, halte ich für wahrscheinlich. In dubio pro mus.

    Ich würde allerdings behaupten, dass, dass Gefressenwerden der Maus Ehre mache, eine sehr menschliche Sicht ist. Das Argument, dass der Maus dadurch Hunger, Krankheit, Vergiftung erspart werde, ist auch ein Außensicht, die richtig sein mag und doch nichts am persönlichen Unglück der Maus ändert – und ggf. ihres Nachwuchses, welcher verhungern mag, wenn eine Mäusemutter nicht zurückkehrt. Im Übrigen passt dieses Argument tatsächlich auch auf Menschen, denen ein Autounfall, ein Lawinenabgang oder ein Raubmord Leiden wie Krankheit und Alter ersparen. Es ist wahr und doch wäre es gerechtfertigt beim frühen Tod von einem Unglück zu sprechen.

    @60: Das Beispiel mit der Vergewaltigung hätte ich nicht gebracht – so etwas bringt ggf. zu viel Emotionen in die Diskussion ein, welche den Blick vernebeln können. Aber es verdeutlicht immerhin, dass etwas, was einen Platz in der Biologie hat (Beutetierfunktion der Maus im Ökosystem, Austragen von Erbträgern des Vergewaltigers durch die Frau) dennoch negativ vom Benutzten bewertet werden kann.

    Ich freue mich und hatte tatsächlich gehofft, dass jemand anderes als ich sich auch auf die Mauseperspektive einlassen möchte. :)

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  215. "Im Tridezimalsystem hat jeder Migokalendermonat genau 22 Tage. "

    Folgerichtig ist migo eine schwarze Katze

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  216. "Tatsächlich ist es aber naheliegend dass es ein Glück für die Maus ist von der Katze gefressen zu werden statt durch Krankheit, Nahrungsmangel oder Vergiftung oder einer beliebigen Kombination davon zu verenden - Gefressenwerden macht Sinn und der Maus Ehre. "

    Ergo ist es für eine Frau eine Ehre gefickt zu werden, denn dafür ist sie da. Es ist Sinn der Frau durchgenagelt zu werden, die Beine breit zu machen und es ehrt die Frau, wenn sie auf dem Weg zum Einkauf ins Gebüsch gezerrt und genascht wird, denn dafür ist sie da. Es wäre vermenschlichend was anderes anzunehmen.

    "Unglück entsteht aus Erwartung - ein Ereignis wird zur Katastrophe weil man etwas anderes erwartet."

    So wie die Maus was anderes erwartet, zB was zu Essen finden, ihren Bau zu finden oder die frische Luft zu genießen, erwartet die Frau auf dem Weg zum Einkauf was anderes als gevögelt zu werden. Wenn Migo das Futter erwartet und nicht bekommt ist das (s)ein Unglück genauso wenn die Maus Futter suchte und aufgegessen wird oder wenn die Frau einkaufen will und stattdessen gefickt wird .

    Zu unterscheiden wären angenehme und nicht-angenehme Erwartungsunterschiede, ie Unglücke.

    Migo könnte das Futter auf dem Tisch erwarten und stattdessen das Futter auf dem Tisch plus das im Kühlschrank bekommen, die Maus könnte Futter finden und Nistmaterial; das wären positive Unglücke.

    𝌒𝌒𝌊𝌡

  217. @56: das ändert nichts an der Tatsache dass die Bewertung des Gefressenwerdens der Maus durch die Katze sowohl menschlich als auch subjektiv ist. Objektives Unglück gibt es nicht, egal wie man das Wort deutet - und Mäuse verstehen davon ohnehin rein gar nichts.

    Unglück entsteht aus Erwartung - ein Ereignis wird zur Katastrophe weil man etwas anderes erwartet. Für Mäuse ist das Gefressenwerden eine Art Erfüllung, sie werden quasi als Nahrung für andere Tiere geboren. Für Menschen hingegen ist das ein sehr ungewöhnliches Ende.

    Wenn man also feststellt das Katzen den Mäusen Unglück bringen, überträgt man die menschliche Erwartung auf die Maus und bewertet danach. Tatsächlich ist es aber naheliegend dass es ein Glück für die Maus ist von der Katze gefressen zu werden statt durch Krankheit, Nahrungsmangel oder Vergiftung oder einer beliebigen Kombination davon zu verenden - Gefressenwerden macht Sinn und der Maus Ehre.

  218. Dann bin ich ja in guter Gesellschaft.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  219. Federvieh mag Federalismus

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  220. Die Mehrdeutigkeit der Worte im Deutschen gestattet, sie auch jenseits von Schicksals- und Zufallsglauben zu verwenden. So ist glücklich beispielsweise nicht nur „lucky“, sondern auch „happy“, und Unglück nicht nur Pech, sondern auch Katastrophe oder Verderben.

    Ich denke nicht, dass eine Hoffnung, der Katze zu entkommen, die Diagnose einer Geisteskrankheit rechtfertigt. Die Maus ist jedoch krank, wenn sie annimmt, eine Katze würde ihr schon nichts tun – oder zumindest Katzen verführerisch statt beänstigend findet. Taxoplasma gondii kann so etwas tatsählich auslösen. Auch Menschen werden von dem Erreger befallen – in Deutschland übrigens sogar sehr viele Menschen – aber trotzdem selten von Katzen gefressen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  221. @53: Mäuse kennen kein Unglück - das ist eine menschliche Empfindung, die aus der Hoffnung entsteht wenn sie mit der Wirklichkeit kollidiert.

    Davon abgesehen: dass eine Mausefalle den Nager einfängt mag Glückssache sein, aber mit einer Katze ist das eiskalte Berechnung - bei einem so hochspezialisierten, weit überlegenen Jäger sind die Überlebenschancen einer Maus verschwindend gering. Wäre die Maus fähig zu hoffen, und hoffte dass sie der Katze entkommt, wäre sie geisteskrank.

  222. @49: Fun fact: Im Migokalender (https://prlbr.de/mk) gibt es nur alle paar Jahre Freitag den 13., dafür dann gleich 13-mal im selben Jahr. 2017 war das so und es hat natürlich nicht geschadet.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  223. @50: Katzen bringen Mäusen Unglück sowie manch anderem Getier. Insofern es sich dabei um Nahrungskonkurrenten für uns Menschen, Krankheitsüberträger oder Krankheitsüberträgerträger handelt, können wir uns glücklich schätzen, Katzen in unserer Umgebung zu haben.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  224. Wenn es dann wenigstens lecker schmecken würde …

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  225. #30: CoV-19 (buchstäblich) bald in aller Munde - soziale Netzwerke führen Selbstisolationsfunktion ein.

  226. @49: nein - dass ist abergläubisch, nicht rassistisch.

    Abgesehen davon bringen Katzen kein Unglück - oder vielmehr, Unglück wird überhaupt nicht gebracht.

  227. Ist es rassistisch zu glauben dass Katzen die an Freitagen den 13 unter Leitern hergehen Unglück bringen?

    Bei mir ist es so, dass ~90% meiner Haut hell sind, aber zwischen den Pobacken es manchmal sich dunkel verfärbt. Bis jetzt wurde ich (noch) nicht diskriminiert, auch wenn mir schon mal gesagt wird ich wäre eine Drecksau die sich waschen sollte.

    𝌆𝌒𝌏𝌭

  228. @47: Sachliche Antwort auf eine doppelzüngige Frage, die eher darauf zielte dass es ja Menschen gibt unter deren hellhäutigem Skalp ewige Polarnacht herrscht, wogegen es in Migo's Fall hinter der finsteren Fassade ganz und gar nicht so schattig zu sein scheint.

    Im übertragenen Sinne ging es dabei um die rassistische Tendenz aus der Hautfarbe von Menschen Eigenschaften abzuleiten die gar nichts mit der Haut zu tun haben.

    Oder bringt Migo Unglück?

  229. Migos Hautfarbe ist hauptsächlich hell, @45. Das kann man beispielsweise auf https://prlbr.de/em erahnen beim Ohr und in der Leistengegend sowie hier https://prlbr.de/2018/labbi-tonsur/ am Kopf. Aber es variiert: Der Nasenspiegel, Augenränder und zum Teil die Lippen sind schwarz, wie hier zu sehen https://prlbr.de/2008/en/rain. Auch die Pfotenballen, Hoden und die Haut an den Beinen dort, wo kein Fell mehr wächst, sind eher dunkel.

    Das eine oder andere Foto von einem schokofelligem Labbi habe ich übrigens auf diesen Seiten. Hier zum Beispiel: https://prlbr.de/galerie/19/cash/

    @46: Brasilianer sehen noch einmal anders, was ein Amerikaner ist.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  230. @43: Danke für die Aufklärung - diese verworrene Geschichte war mir dank Google faktenmässig bekannt, was mir aber nicht hilft "Russlanddeutsche" als eine homogene Gruppe zu verstehen die sich mit Wodka assoziieren lässt.

    Das ist ein bisschen wie mit "Amerikanern" - was ist denn eigentlich ein Amerikaner? Nach meinem Verständnis ist das ein fluffiges, rundes Gebäckteilchen aus Rührteig mit Zucker- und/oder Schokoladenguss - aber das sehen U.S. Medien und Behörden irgendwie ganz anders.

    Yup, pun intended.

  231. @44: Das "du" war unpersönlich, bezogen auf die Person die sich schwertut einen akzeptablen Ausdruck für Menschen mit dunkler Hautfarbe zu finden. Die Reflektion ist, dass in vielen Fällen nicht der Mangel an einem geeigneten Begriff, sondern vielmehr der Mangel an Sinn in der beabsichtigten Aussage für die Verwirrung verantwortlich ist.

    Bist du sicher dass dein Hund schwarz ist? Oder nur sein Fell? Meine Hündin ist blassrosa, unter einem schier undurchdringlichen, gleichmässig schokoladenbraunen Pelz, der jedem Waschversuch trotzt, weil er einfach nicht nass wird - ganz gleich wieviel Wasser man darauf kippt.

    Rassismus scheint nicht in ihrer Natur zu liegen: alles was zwei oder vier Beine hat und beim Anwuffen nicht umfällt oder die Flucht ergreift ist als Spielkamerad willkommen. Na ja, der Schneemann wurde irgendwann langweilig - hält ein Stöckchen, wirft es aber nicht. Blödmann. Wuff.

  232. @39: Dass „schwarze Schafe“ negativ belegt sind, heißt nicht, dass „schwarz“ negativ belegt wäre. Obschon …

    „Ihr Deutschen … Schwarz immer alles schlecht, ne? Schwarzfahren, Schwarzsehen, Schwarzarbeit, Schwarzgeld. Aber weiß immer alles gut: Weißwurst, Weißwein, Weißbrot.“
    „Es gibt doch aber auch Schwarzbrot …“
    „Ja, aber schmeckt nicht!“
    (https://www.imdb.com/title/tt1245474/)

    Ich habe einen schwarzen Hund. Hat keine negative Konnotation für mich. Ich weiß nicht, ob ich die Frage, warum ich es gerade wichtig fand, Menschen anhand ihrer Hautfarbe abzugrenzen, richtig verstehe. Meintest du mich, Martin, oder war das ein hypothetisches Beispiel, ein hypothetisches „du“? Falls du mich meintest, ist sie allzu leicht beantwortet: Ich las den Anfang eines Buches, welches sich mit Unterscheidungen aufgrund von Hautfarbe und anderer vermeintlich rassischer Merkmale beschäftigt, und kommentierte dieses.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  233. Russlanddeutsche sind Deutsche die seit Generationen in Russland leben aber nun deutschen Pass haben

    https://m.bpb.de/gesellschaft/migration/russlanddeutsche/

    https://www.mdr.de/zeitreise/integration-von-russlanddeutschen-100.html

    𝌒𝌒𝌊𝌡

  234. @41: Oh, die Assoziation von Russlanddeutschen (was sind eigentlich Russlanddeutsche?) mit Wodka ist mir neu. Wieder was gelernt.

    Ganz richtig: nicht aussprechen allein schafft rassistische Ideen und Wahrnehmungen nicht aus der Welt. Ganz im Gegenteil.

    In meiner Schulzeit waren die Schulbücher voller Bilder von hellhäutigen Menschen, und dunkelhäutige Menschen kamen allenfalls in Berichten über ferne, exotische Länder vor. Von Rassismus wurde da nicht gesprochen - aber dennoch wurde er uns dadurch gelehrt. Nicht mal unbedingt absichtlich, sondern eher aus Gewohnheit.

    Dieses "gefilterte", verzerrte Menschenbild sitzt fest im Kopf - und um es los zu werden, sind ebenso nach Hautfarbe gefilterte oder differenzierende/kategorisierende Darstellungen vom Menschen eben nicht hilfreich, egal ob bildlich oder sprachlich. Dennoch dominieren sie unseren Alltag.

    Selbst die Jesusfigur in unserer Kirche hat eine auffallend helle Hautfarbe und europäisch anmutende Gesichtszüge - aber hätte er wirklich so ausgesehen, dann hätte Judas ihn nicht verraten müssen.

    Unsere Vorstellungen von "normal" sind eben nicht normal, ja nicht einmal besonders nahe am Durchschnitt - trotzdem denken und urteilen und handeln wir jeden Tag in diesem Rahmen, und pflegen und erhalten unser Bild vom Menschen mit unseren Äusserungen und Darstellungen. Wir meinen das oft nicht böse, aber wir führen uns selbst in die Irre damit.

  235. 》Diese Abwertung nicht auszudrücken ist eigentlich eine Geistesübung, die eine Barriere schafft an der man sich rechtfertigen muss. 》

    Nur weil man Dinge nicht (mehr) ausspricht, #39, sind diese nicht auch gleich weg - wie man am Rassismus und an der Menschenverachtung ganz aktuell sieht, wie schnell es in der Gesellschaft akzeptiert wird -, allerdings kann man, wie Martin schon anriss, Menschen erst auf den Trichter bringen wenn man Dinge thematisiert, zB Rassismus und Hautfarbe, und dann ein junger Mensch denkt 'dunkler Mensch, bloß normal verhalten', was dann für den dunklen Menschen ebenfalls unangenehm sein kann, da er keine Extrabehandlung, im Guten wie im Bösen, wollte

    Was mich 'tröstet' ist die Tatsache, dass dunkle Menschen sich untereinander genauso diskriminieren wie helle Menschen; oder wer denkt bei Russlanddeutschen nicht an Wodka?

    Einfach alle gleichberechtigt diskriminieren, dann ist es schon ok

    𝌒𝌒𝌊𝌡

  236. P.S. zu 39: Der Haken ist dass wir Milchsemmeln Menschen mit anderer (insbesondere dunklerer) Hautfarbe als "fremdartig" wahrnehmen - selbst wenn wir dieser Fremdartigkeit gar keine negative Bedeutung zuordnen.

    Unseren Gehirnen diese Wahrnehmung abzugewöhnen ist ganz und gar nicht leicht - denn sie wird von unserer Umgebung, Medien, Lehrmaterialien, Filmen, Produktwerbung usw., und eben auch von unserer Sprache, immer wieder bestätigt und verstärkt.

    Die Idee ist dass wenn wir diese Bestätigung und Verstärkung vermeiden, wir bessere Chancen haben diese Fehlkonditionierung zu durchbrechen. Natürlich ist es dafür Bedingung dass wir den Fehler zunächst einmal einsehen und das Problem tatsächlich lösen wollen.

    Die sprachliche und gefühlsmässige Gleichsetzung von Rassismus mit seinen Extremformen ist dabei vielleicht nicht unbedingt hilfreich - denn dadurch wird der ehrliche Umgang mit dem eigenen Rassismus verhindert.

    Und nur um das klarzustellen: man kann durchaus Rassist sein und sich dennoch (oder, wie in meinem Fall, gerade deshalb) gegen Rassismus wenden.

  237. @36: ja ja, wenn ich von "schwarzen Schafen" spreche, dann könnte ich natürlich tatsächlich die wiederkäuenden Viecher auf der Weide neben dem Sportplatz der Schule meinen.

    Natürlich wird es dir nichts ausmachen wenn dich jemand "Bleichgesicht" nennt, denn es impliziert ja nicht viel mehr als den Fakt dass dein Gesicht eben bleicher ist als bei den meisten Menschen. Wäre es dagegen normal dunkeloliv oder braun, und jemand würde dich Nigger nennen, dann wäre das im günstigsten Fall ein Ausdruck von Geringschätzung.

    Diese Abwertung nicht auszudrücken ist eigentlich eine Geistesübung, die eine Barriere schafft an der man sich rechtfertigen muss. Wenn dir der Begriff "farbig" zur Beschreibung von Menschen schwerfällt und Gewissensfragen aufwirft, dann ist das genau die Idee dabei. Was genau willst du eigentlich mit deiner Beschreibung sagen, wogegen willst du diejenigen die zu beschreibst eigentlich abgrenzen? Hmm?

    Und da schnappt die Falle dann nämlich zu - aus irgendeinem Grund fandest du es gerade wichtig Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe voneinander abzugrenzen. Du bist kein Rassist, nein. Aber warum dann "farbig"? Was wolltest du eigentlich sagen?

    Na ja - mir passiert das auch ständig, bin nämlich auch Rassist. In Therapie, allerdings - nur die Umkonditionierung ist eben ein langwieriger Prozess.

  238. @37: Der Doppelbedeutung des Wortes „groß“ bin ich mir bewusst und es trägt zur Befremdlichkeit bei, dass jemand ggf. den Drang verspürt, explizit klar zu machen, dass er mich nicht für leistungsmäßig, sondern nur für körperlich herausragend hält, obwohl das aus dem Zusammenhang sowieso klar gewesen wäre. Aber ich finde „lang“ trotzdem nicht diskriminierend.

    Zur von dir geschilderten sozial oder ökonomisch motivierten Selbstzensur sei ergänzt, dass es heutzutage auch Bewegungen und Medien gibt, die sich ausdrücklich gegen „politische Korrektheit“ wenden. Ein Hort der freien Meinungsäußerung sind diese nicht unbedingt, sie bilden halt ihre eigene Parallel-Öffentlichkeit mit ihren eigenen Restriktionen. Irgendwo findet so fast jeder einen Raum, um seine Gedanken ungeschminkt kundzutun, aber es mag kein gesamtgesellschaftlicher Diskurs daraus werden.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  239. #36: 'gross' ist vlt nicht optimal, hat weitere Konnotation. Ein großer Mensch kann physisch und sozial/politisch gross sein, wie Alexander

    "Ich hatte begonnen, „Die 101 wichtigsten Fragen: Rassismus“ von Susan Arndt zu lesen. "

    Auf YouTube hat eine Youtuberin ein Video über Vaginen und was man(n) nicht über Frauen weiss online gestellt

    Da YouTube gewisse Worte zensiert und die Youtuberin Werbung schaltete für Geld verdienen, wurden dann bestimmte Worte wie 'Vagina' und ähnliches nicht benutzt

    Wenn man aufklären will und über Dinge reden, dann aber nicht redet sondern drum herum redet, macht das einen komischen Eindruck

    Dazu kommt, dass 'die Schere im Kopf' in der Mitte der Gesellschaft ist, nicht weil ein Diktatorin es will, sondern aus finanziellen Gründen oder vlt aus Angst sozial ausgegrenzt zu werden

    Das Thema ist an sich grundsätzlich. Zeitungen brauchen Reichweite, also wird publiziert was viele Lesende erreicht und kein schlechtes Licht auf die Zeitung wirft. Unabhängig ist das dann kaum

    Und man möchte ja einen Job haben, Freunde und kein Shitstorm. Wenn dann etwas nicht konform ist, kann man geneigt sein lieber die Klappe zu halten oder darum herum zu reden. Als soziale Lebewesen brauchen wir die Andered, orientieren uns an diesen

    Was aber, wenn soziale Normen es verhindern über bestimmte Dinge zu reden? Rassismus, Sex mit (nichtmenschlichen) Tieren, Migration, Asyl, Integration, Ausbeutung, Umweltschutz.. alles heiße Themen wo die soziale Kontrolle oft verhindert sachbezogen zu sprechen

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  240. Ob man mich Bleichgesicht nennt, @34, Gringo, weiß, kaukasisch, langnasig oder meinetwegen auch beige … das macht mir alles nichts aus, egal ob die Bezeichnungen im ursprünglichen Sinne des Wortes nun zutreffen und auch unabhängig davon, ob das Fremdbezeichnungen sind.

    Schwarz, farbig, dunkelhäutig, negroid … alles falsch, rassistisch, böse? Ja, ich denke, dass dieses sprachliche Ausweichen ggf. herrschende negative Assoziationen aufwärmt. Das Gleiche gilt übrigens für Tolle, Irre, Geisteskranke, geistig Behinderte, mental Herausgeforderte oder wie auch immer … Es sind viel seltener die Wörter, die negative Assoziationen erzeugen, sondern Vorurteile, die mit der Zeit auf die Wörter abfärben und ihnen erst einen negativen Klang geben. Durchs Auswechseln von Wörtern ändert sich nichts. Man wird nur immer darin erinnert, dass das gemeinte Merkmal ein ganz besonders Wichtiges sei, weil so viel Aufhebens darum gemacht wird.

    Ich erinnere mich noch daran, dass ich, nachdem wir das Thema Rassismus in der Schule behandelt hatten, immer wenn ich dunkelhäutigen Menschen auf der Straße begegnete, unweigerlich so etwas dachte wie: „Ein potenzielles Opfer von Rassismus. Sei ganz normal, Martin.“ Es war die Beschäftigung mit Rassismus, die mir eine rassistische Brille aufsetzte.

    Menschen mit einer anderen Hautfarbe als ich sind anders als ich, nämlich in ihrer Hautfarbe. Daran, dass festzustellen, ist nichts schlimm, man sollte es nur nicht überbewerten. Übrigens bin ich selbst äußerlich auffallend anders, als die meisten Menschen in meinem Umfeld. Dass ich jemanden treffe, der größer als ich ist, dürfte kaum einmal im Jahr vorkommen. Das zu sagen ist nicht schlimm. Mich im Laden zu bitten, dass ich etwas aus dem Regal von oben herunterreiche, ist nicht diskriminierend. Groß, Riese, Hüne, hochgewachsen genannt zu werden ist weder falsch noch böse.

    Was nervt ist, wenn Leute immer die gleichen Witze einem gegenüber machen und wohl erwarten, dass man es lustig findet. Was auch nervt ist, wenn manche Leute damit Dummheit assoziieren – das könnte mit der Geschichte von David und Goliath zu tun zu haben, obwohl in dieser Goliath eigentlich überheblich war und David auch nicht aufgrund von Schläue, sondern der göttlichen Vorsehung und dem geschickten Umgang mit seiner Waffe wegen obsiegte. Ein bisschen befremdlich fand ich ferner immer, wenn Leute absichtlich das Wort „groß“ umschiffen und mehr oder weniger scherzhaft „lang“ sagen – es sei denn natürlich, es geht um so etwas wie Betten oder Ärmel, wo das üblich ist.

    Dass ich wegen meiner Größe überwiegend Nachteile habe, bin ich gewohnt. Daran lässt sich für mich auch nichts ändern. Wenn Leute wegen ihrer Hautfarbe sozial benachteiligt werden, ist das aber unnötig, ungerechtfertigt und inakzeptabel.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  241. Ich stimme dir gänzlich zu, @33. Zwei Notizen am Rande:

    Zur Abgrenzbarkeit wurden in den Kommentaren fünf und sechs an folgender Stelle Gedanken formuliert – https://prlbr.de/2016/frage-der-definition/#K5 –, welche hier ebenfalls passen.

    Frau Arndt unterscheidet im erwähnten Buch übrigens zwischen weiß und weiß und „weiß“.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  242. Oder sagen wir's mal so: als Bleichgesicht muss man sich in der Regel keine Sorgen machen dass man aufgrund seiner Hautfarbe soziale Nachteile hat - und das ist schlicht ein Fakt, ganz egal wo auf der Welt man sich befindet.

    Und dass das nur für Bleichgesichter gilt, ist ein Riesenproblem. Punkt.

  243. Tatsächlich gibt es keine biologisch abgrenzbaren "Rassen" innerhalb unserer Spezies - aber das bedeutet nicht dass es keine verschiedenen Hautfarben bei Menschen gibt, oder dass diese nicht genetisch veranlagt wären.

    Rassismus gibt diesem körperlichen Merkmal aber eine soziale Dimension - und zwar in der absolut überwiegenden Mehrzahl der Fälle zum Nachteil von Menschen mit dunkler Hautfarbe.

    Bestimmte Begriffe oder Ausdrucksweise drücken mehr aus als den rein biologischen Fakt - oder sind auf Extreme reduziert weil sie sich eigentlich gar nicht auf den Fakt beziehen, sondern von vornherein eine soziale Bedeutung unterstellen. Weiss und Schwarz kommen im Spektrum menschlicher Hautfarbe nämlich ausgerechnet nicht vor - haben aber andere Assoziationen, und um die geht es.

    Ich bin mir allerdings nicht so sicher ob sprachliches Ausweichen tatsächlich diese Assoziationen verhindert - oder eigentlich eher fördert. Und wo Alternativbegriffe ausserdem noch hervorgehoben sind, erscheint mir die Taktik schon fast zynisch, wie Harry Potter's You-know-who.

  244. Noch in der Zukunft, @31.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  245. Wo ist die Gallerie mit Fotis von den Klemmbausteintieren? **gucken**

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  246. Mancherorts in den USA steht auf Viehdiebstahl noch die Todesstrafe durch Erhängen. (Mag sein, dass es konkurrierende Gesetze gibt, die dagegen sprechen. Ich bin da kein Fachmann.)

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  247. 'der Verzehr von gestohlenen Tierprodukten vertretbar wäre, '

    Und wenn ich die ganze Kuh klaus?

    𝌫𝌓𝌏𝌡

  248. Yay!

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  249. Migo ist 59/4Jahre jung! **trööt**

    𝌡𝌫𝌤𝌉

  250. Das Ende, @25?

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  251. @wartehäuschen

    Auf was wartet das Häuschen denn?

    𝌡𝌫𝌤𝌉

  252. Ein Foto vom Wagen im Teich habe ich nicht. Ich habe ihn möglichst schnell wieder herausgezogen, sodass sich die Matratze in ihm nicht gänzlich vollsaugt und/oder er gegebenenfalls nach weiter in Teich sinkt. Enten waren gerade nicht zugegen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  253. "trieb der Wind Migos Wagen am Nachmittag in den Weisener Teich hinein. "

    Hast du ein Foto davon? Ô.ô Waren die Enten sehr entäuscht den Buggy doch nicht zu bekommen?

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  254. Das freut mich – merci für deine freundlichen Worte, @21.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  255. bin hier gelandet weil ich ein Foto vom Gummisteig gesucht habe - das war vor 2 Stunden..Dank und Chapeau an den Blogger!

  256. Yes, I am aware of this. I think that this is related to why many people have difficulty to apply what they learned about math in school to their "real" life. Real life doesn't look like a typical math homework or test.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  257. https://prlbr.de/2020/streichholz-gleichung/

    Have you known that there's a problem called ~expert problem~? When participants are asked to solve problems like yours, and the problems are arranged such that, for instance, always the vertical matchsticks are to be repositioned, those participants will have problems when they face a problem where operators, like + or -, have to repositioned. Because they've learnt a distinct way to tackle the problem, they will perform poorly when that strategy doesn't work any more

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  258. "Wufflentinstag. Dazu passend habe ich einen 🐕 aus Noppensteinen zusammengesetzt. "

    Eine Wuffeline aus Nippelstein, tztz

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  259. 🤩

    𝌫𝌐𝌭𝌡

  260. Den Abendstern, der auch Morgenstern genannt wird – Christian jedoch nicht – und kein Stern ist.

    W. Nuss vo Bümpliz klingt schön. Ich verstehe nur nichts.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  261. Hast du die Venus von Bümpliz* gesehen, oder den Venushügel einer Frau?

    *https://m.youtube.com/watch?v=TWp7I9h8pnU

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  262. Andersrum passt es: Ellen hat auch ein Rad. #mama

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  263. Haben die Räder auch Ellen oder nur Speichen? #kunarien

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  264. Mein Papa wurde tatsächlich einmal sieben Jahre alt. Allerdings war ich damals nicht zum Geburtstag eingeladen. Das Lied kannte ich nicht, @10.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  265. Fleischgericht: Du hattest Pasta, an sich nicht teuer. Mein Einruck bisher war, dass 'vegetarisch' idR immer etwas mehr Geld kostet als Fleisch - auch wenn Fleisch mehr REssourcen verbraucht. Ich hätte vermutet, dass es einfach zu teuer wäre noch ein Salat kostenlos zu reichen bei einem ohnehin teureren Veggi Gericht

    𝌐𝌉𝌮𝌉

  266. 'Am Geburtstag meines Vaters aßen wir zu siebent in einem Restaurant in Potsdam zur Mittagszeit. '

    Also wurde dein Papa sieben Jahre alt!

    Kennst du dieses Lied von Lilli Palmer? ~Oh meine Papa war eine wunderbare Clown~ https://www.youtube.com/watch?v=6eeXfbBAKmw

    𝌐𝌉𝌮𝌉

  267. @6@8: Danke, das wäre eine Erklärung. Die Kundenerfahrung ist so freilich nicht angenehm für mich als einzig Unberücksichtigtem und für die anderen dann Mitfühlenden. Gelöst haben wir dies immer so, dass wir auch einen Salat für mich bestellten als gesonderten Rechnungsposten. Ich fand, dass er kulinarisch sehr gut vor meinen Pastagerichten passte. Bei beiden Restaurants handelte es sich übrigens um welche, die sicherlich einen Schwerpunkt auf Fleischgerichten haben und nur ein bis zwei fleischlose Alternativen auf ihrer Karte führen.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  268. Andrerseits kann man einem stärke- und proteinreichen Linsencurry durchaus einen leichten Blattsalat vorangehen lassen - es gibt also auch Harmonien innerhalb der vegetarischen Palette. Das Entré komplett wegzulassen ist sicherlich nicht sehr elegant, aber eine einfache Lösung?

    Oder andersherum, ist der Standard-Salat vor dem Fleischgang eine simple Lösung die immer passt. So trivial ist das in der vegetarischen Küche natürlich nicht (immer), da muss man ein wenig weiterdenken.

  269. ...Nichtwiederholung von Zutaten bei aufeinander folgenden Speisen, meinte ich. Ist eine alte Regel für Menüs. Eine Hühnerbrühe ist keine geeignete Vorspeise für den Entenbraten, also. Krautsalat als Entré für Kohlroulade ist auch Unsinn.

    Also so in etwa. Vermute ich.

  270. Das mit dem fehlenden Salat vor dem vegetarischen Hauptgang hat vermutlich mit der Speisefolge bei der Menüzusammenstellung zu tun. Kommt darauf an was genau der Hauptgang war.

    Die einzelnen Teile des Menüs sollen sich harmonisch ergänzen und nicht wiederholen, also einem leichten Gemüsegericht sollte nicht noch eines folgen. Eine Pilzsuppe dagegen wäre vielleicht kein Problem gewesen?

  271. Du hast Dich zur Frau umbauen lassen und Mama macht das Foto?
    https://prlbr.de/galerie/20/neujahr-auf-dem-reiherberg/rb.jpg

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  272. Bollerito ist zwar nicht im Bild https://prlbr.de/bm, war aber heute auch mit auf dem Reiherberg.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  273. Migo Böllerito

    𝌆𝌡𝌥𝌤

  274. Danke. :)

    PS: Boll, böller, am böllersten.

    𝌭𝌊𝌉𝌫

  275. BöllerGrüsse und BöllerSmiley

    Dein 'Kurzes' verlinkt noch auf 2019

    𝌫𝌐𝌭𝌡