Dezember 2016

Wolfsburg: einmal ums Volkswagen-Werk
Am 19. November wanderten Mathies, Migo und ich einmal ums VW-Werk, was so nicht unbedingt geplant war: Ich hatte gehofft, das Gelände queren zu können. Dennoch und trotz eines anderen Umweges wegen eines merkwürdigen Hundeverbotes war es ein erbaulicher Ausflug mit mehr Natur als erwartet. Die Innenstadt kam dafür am Ende etwas kurz und den Klieversberg strichen wir.
Bilder der Wolfsburg
Einige Bilder aus der Wolfsburg, welche der erst in den 1930er Jahren gegründeten Stadt ihren Namen gab. Ihrerseits verdankt die Wolfsburg die Benennung dem Wappentier ihrer Erbauer.
Impressionen aus Wittenberge
Eindrücke aus der schrumpfenden, aber noch immer größten Stadt der Prignitz aus dem Jahr 2014, als Mathies, Migo und ich einen Rundgang wagten und genossen. Ich mag Wittenberge (aber nicht den Fahrstuhl des Bahnsteigs zwischen den Gleisen 4 und 5).
Der Migokalender
Ab 2017 werde ich diesen Kalender nutzen, der besonders einfach ist: Alle Monate zählen je 28 Tage, genau vier Wochen. Hinzu kommt ein einzelner Tag, um die 365 Tage des Jahres voll zu machen. Benannt ist der Kalender nach meinem Hund. Auf diesen Gedanken kam ich allerdings später, als man vermuten könnte, nämlich als mir auffiel, dass sein Name genau dem vierbuchstabigen Muster und der Endung -o der längst festgelegten Monatsnamen entspricht. Da die Monatsnamen zudem alle durch domestizierte Tierarten inspiriert sind, passte es einfach. Wenige Stunden nach Veröffentlichung änderte ich die Reihenfolge der Monatsnamen noch nach einem Hinweis von Chris, dass es einfacher wäre, wenn sie in alphabetischer Reihenfolge stünden. Nun können sie aber in Stein gemeißelt werden. 😉
Zentriert und gut gerastert
Beim Basteln an der Fotogalerie fiel mir ein interessanter Aspekt der Anordnung gleich großer Bilder ins Auge. Es geht darum, welche Anzahl von Bildern bei zentrierter Ausrichtung gleichzeitig ein Raster bilden. Dabei stieß ich zu meiner Freude auf eine Besonderheit der Zahl zehn, die ich ansonsten für oft überschätzt halte …
Mosaik am Universitätsstandort Golm
Bilder eines Mosaiks am Rand des Golmer Geländes der Universität Potsdam, wo in der DDR die Schule des Ministeriums für Staatssicherheit ihren Sitz hatte.
Einnahmen und Ausgaben von Mitte November bis Mitte Dezember
Zur aktuellen Analyse und für spätere eventuell interessante Rückblicke listete ich meine Ausgaben und Einnahmen im Einzelnen auf. Die Einnahmen überstiegen die Ausgaben.
Unicode-Codepunkt eingeben, zugehöriges Zeichen erhalten
Ein kleines Skript, welches nützlich sein mag, wenn man den Unicode-Codepunkt (also die hexadezimale Nummer) eines Zeichens weiß, aber das Zeichen als solches sonst nicht in einer kopierfähigen Form vorliegen hat, um es in ein eigenes Dokument zu übernehmen.[1]
Zeichen eingeben, zugehörigen Unicode-Codepunkt erhalten
Ein kleines Skript, welches hilfreich sein kann, wenn man ein Zeichen in einem Text findet und dazu den Unicode-Codepunkt erfahren möchte.[1]

Rätselbild

Schwarzweißfoto – Was es zeigt, ist zu erraten.

Fahrplan des Wolfsburgausflugs

Weil es im Vergleich über Jahre hinweg interessant sein kann, notiere ich meinen Zugfahrplan für unseren Wolfsburg-Ausflug am Samstag, 19. November 2016. Die Uhrzeiten sind dem Fahrplan entsprechend in mitteleuropäischer Zeit verfasst. Migo und ich fuhren an diesem Tag mit einem Schönes-Wochenende-Ticket zu zweit für 44 Euro.

Hinfahrt

Nach 10 Minuten Fahrt von Perleberg nach Wittenberge hatten wir dort planmäßig eine längere Wartezeit von 75 Minuten. Grundsätzlich könnte man einen solchen Aufenthalt für einen Spaziergang nutzen. Da aber später am Tag eine längere Wanderung anstand und Migo nicht mehr allzu weit laufen kann, beließen wir es bei einer kleinen Runde zum Heben des Beines.

AnAb
Perleberg7:46
Wittenberge7:569:11
Stendal9:5110:06
Wolfsburg11:08

Rückfahrt

Die Rückfahrt begann mit geringfügiger Verspätung, ohne dass es deswegen Probleme mit dem Anschluss gegeben hätte. In Perleberg kamen wir mit dem letzten Zug an.

AnAb
Wolfsburg18:50
Stendal19:5120:00
Wittenberge20:4221:06
Perleberg21:16

Migo vor zehn Jahren

circa eineinhalbjähriger Labrador Retriever auf dem Fußboden liegend
Unter dem Schreibtisch in Flensburg, 20. Dezember 2006
die Augen eines schwarzen Hundes reflektieren das Blitzlicht des Fotoapparates
Vermutlich im Potsdamer Wildpark, 24. Dezember 2006
Labbi im Schnee
Im Schnee, Golm, 28. Dezember 2006

Ausblick auf 2017

Meine Vorhaben für das vergangene Jahr – mehr jonglieren und die Zahl der Dinge in meinem Haushalt reduzieren – kann ich 2017 noch weiter vertiefen. Darüber hinaus möchte ich weniger Zeit im Haus vor dem Rechner verbringen. Ich sitze viel vor dem Computer, schon weil es mein Arbeitsgerät ist, und das ist in Ordnung. Aber ich kann mich dabei mit Migo öfter an die frische Luft setzen oder auch Entwürfe erst einmal zu Papier bringen, statt am Rechner zu skizzieren.

In der Freizeit möchte ich mich im kommenden Jahr mit philosophischen Fragen beschäftigen und literarisch tätig sein. Vielleicht zeichne ich mal wieder etwas – ohne künstlerischen Anspruch, nur zum Entspannen? Auf dieser Netzpräsenz gibt es ein paar kleine Umstellungen: Statt gesammelter Kleinigkeiten am Monatsende notiere ich Kleinigkeiten das ganze Jahr über auf einer Seite, wenn sie sich ergeben. Unter Artikel werde ich kaum Kommentarfelder setzen. Meinungen und Ergänzungen sind aber immer willkommen und können zum Beispiel im Gästebuch eingetragen werden.[2]


[1]
Die Funktion gibt’s schon seit 6 Jahren etwas umständlicher im Helferlein für Unicode/UTF-8. Allerdings funktionierte sie dort leider bei Zeichen außerhalb der Basic Multilingual Plane, also mit Codepunkten größer U+FFFF, nicht korrekt. Ich habe dort nun die Javascript-Methoden String.charCodeAt und String.fromCharCode in die mittlerweile verfügbaren String.codePointAt und String.fromCodePoint geändert, um das Problem zu beheben.
[2]
Darüber hinaus bin ich natürlich weiterhin per E-Mail erreichbar, offen für Gastbeiträge und freue mich auch, wenn jemand auf seiner eigenen Webpräsenz Themen von hier aufgreift und seine Gedanken dort ausführt. Gebt mir Bescheid – danke!

Kommentare

  1. 21:12, 31. Dezember 2016

    @kleinigkeiten:
    Sehr klein im Moment, oder?
    @spende:
    90€ für menschen und 'nur' 2€ für Tiere?
    @vorsatz:
    Etwas mit vorsatz tun kann knast bedeuten. Im falle draussen sitzen isses jut; ich fand's nett in die hüt auch mit die maus. Isse nu jejange? Jonglieren kannste doch och mitem rechner. Das ist doch klasse. Übrigens hatten wir zwei noch nicht alle Bücher fertig durchgesehen. Könnte man nacholen damit du weniger von hast.
    @rätselbild:
    Das ist ein rotkohl, nicht?

    So und nu rutsch jut. Ich vergass in meiner 2016 inventur cashes jelber Ball. Ick könnt den nu verschwinne lasse, aber des tät er merke. Muss ich noch also inne liste eintrage.

    Bonne 2017.

  2. 21:13, 31. Dezember 2016

    Heh! Runde jelbe kästsche. Das hast du von mir geklaut! :)

  3. 11:34, 1. Bino 2017

    Ist es denn würklich so schlimm mit VW, dass sogar die R.-Wagen deshalb dorten anrollen?

    Meine Eltern hatten auch für einen kleinen KdF-Wagen gespart. Ziel: 900,-- RM/Stück. Aber nicht nur die Autos, sondern whl <- hebräisch) auch diese Spareinlagen für jenen Brezelkäfervorläufer waren dann fort. Die Armee-Kübel-Kdf-Wagen schauten auch nicht schlecht drein – lediglich hinsichtlich ihres Einsatzgebietes wurde ihnen dann schlecht. Trotzdem gibt es noch vereinzelt Exemplare davon.

    Hunde auf Treppen sind ja auch gefährdend. Bereits der Dichter sprücht warnend das Twister-Wort: " Schon die leichte Katze tritt die Treppe krumm – krumm tritt die Katze die Treppe". Vielleicht war es aber auch so, dass "orangene" Fahrzeuge rollen sollen und nicht auf Treppen herumzuhüpfen habens. Und man weiß ja ferner, dass derart eingefärbte Fahrzeuge mal 'was fallen lassen. Hier bei uns sind es die Fahrzeuge der Stadtreinigung.

    Das Wenden auf der wässerigen Drehscheibe unterstützen heutzutage die Seitenstrahlruder in dieser Weichware.

    "Was is mit umsichtiger Beschriftung ... los?", dachte ich in meinem Sinne, weil mir dieselbe solange als eher "unsichtig" galt, als bis dass sich mir der Inhalt erhellte. Es hätte auch dem Rettungswagen der helfende Hinweis gefrommt: "Pflasterkasten hier inliegend". Aber es gab und gibt auch immer wieder Täuschungsmanöver diesbezüglich: In der DDR gab es das glasfaserverstärkte Polyester-Boot "Anka 4" und es hatte keinen, nicht einen.

    Auch die Darstellung einer späten Häutung ist nicht schlecht.

    Wer waren "wir" bei allerley Kästorfkuchenköstlichkeiten nahe der Aller – (ach, und diese fließt dann in die Donau rin?). War auch die Frau von Herrn Käsmann geladen? Hoffentlich enthielt die ausgewogene Backmischung nicht zu viel Torf vom Lande.

    VW hat ein Testgelände für Schnellbahnen? Haben sie die Prodaktschen umthestellt?

    Bei der Erwähnung des schwierigen Grenzortes Oebisfelde hätte der Author noch erwähnen können: der erste Ort in der Altmark, die bisher als Ur-Heimat meiner Väter erkannte Umgegend.

    Chris

  4. 19:41, 1. Bino 2017

    Für dieses Jahr habe ich mir ganz ähnliche Dinge vorgenommen. Ein Kollege meinte einst, dass der heimische Computer mit den Jahren immer mehr zum Feind mutiert. Es scheint mir, dass er sich damit nicht gerade täuscht.

    Erstaunlich auch, wie das Sitzen am Computer die Kognition verändert. Das Hirn optimiert scheinbar in Richtung Bildverarbeitung und einsames Denken, während es die Bereiche für soziales Miteinander herunterfährt. Beängstigend, wenn man das an sich selbst feststellen kann, aber noch viel beängstigender, wenn man sieht, dass es sich um einen gesamtgesellschaftlichen Trend mit gravierenden Nachteilen handelt.

  5. 13:26, 5. Bino 2017

    @1: Dieses Gegenüberstellen der beiden Spendenbeträge hat wenig Aussagekraft. Die Spenden geschahen an verschiedenen Tagen in unterschiedlichen Situationen. Die zwei Euro ans Tierasyl gingen zum Beispiel spontan in eine Büchse von jemandem, der vor dem Lebensmittelhändler für eine Einrichtung sammelte, die mir bis dahin noch unbekannt war. Ansonsten kann die Frage, wo Spenden viel helfen, wo wenig und wo sie vielleicht sogar schaden, schon interessant sein und nützliche Ergebnisse bringen. Was wäre für Dich ein Spendenverhalten, was Du nicht hinterfragen würdest?

    Rotkohl stimmt! Das Durchsehen der Bücher ist willkommen: Es gibt einige, die ich nicht mehr benötige, die aber vielleicht anderen Nutzen bieten.

    @3: Was die Dokumentation der umsichtigen Beschriftung betrifft, gebührt übrigens Mathies die Ehre, da er sie auf unserer Wolfsburgwanderung entdeckte. Ich musste nur noch den Fotoapparat heben und den Auslöser betätigen. Unterwegs waren wir beide mit Migo – ohne Damenbegleitung.

    @4: Dabei fällt mir ein, dass Kate Bush bereits in den 1980er Jahren einen Song zu diesem Thema schrieb: Deeper Understanding. Auf Youtube findet sich das Video zu einer 2011 neuveröffentlichten Version des Stücks: https://www.youtube.com/watch?v=nzqF_gBpS84

    Für alle Kommentare, guten Wünsche und Ausführungen auch zu meinen Vorfahren dankt: Martin