Sehenswürdigkeiten und Schiffe kucken in Hamburg

In der dritten Augustwoche besuchten Migo und ich Hamburg. Am Dienstag blieb Migo allerdings bei unseren Gastgebern, während Mathies – aus Bremen angereist – mir Sehenswürdigkeiten Hamburgs zeigte.

Vom Hauptbahnhof ging es zunächst zum Rathausmarkt, wo wir uns die Ausstellung „William Turner – Maler der Elemente“ anschauten.[1] Auf dem Weg zum Michel nahmen wir einen Imbiss ein, um nach dem Besteigen des Kirchturms den Ausblick über die Elbmetropole zu genießen.[2] Von dort wandten wir uns den Landungsbrücken zu. Wir nahmen eine Fähre der Linie 62 nach Finkenwerder und zurück über die Landungsbrücken zur Anlegestelle Sandtorhöft. Danach wieder an den Landungsbrücken angekommen, stiegen wir aus. Zu guter Letzt ging es hinab in den alten Elbtunnel, bevor wir mit der U-Bahn zurück zum Hauptbahnhof fuhren.

die Bahnsteighalle des Hamburger Hauptbahnhofs von innen: auf mehreren Gleisen stehen Regionalzüge
Hamburg Hauptbahnhof
Der Hamburger Hauptbahnhof gilt mit täglich rund 450.000 Fahrgästen und Kunden als belebtester Bahnhof Deutschlands. 450.000 Menschen – das ist als würden jeden Tag alle Bewohner der größten Städte Schleswig-Holsteins Kiel und Lübeck durch den Bahnhof geschleust.
eine anthrazitfarbene Stadttaube mit roten Füßen und rötlicher Regenbogenhaut
Stadttaube
Prominentester Vertreter der gefiederten Bahnhofsfauna: die Stadttaube. Stadttauben stammen von wieder verwilderten Haustauben ab, die ihrerseits domestizierte Felsentauben sind. Siehe auch: eine andere Stadttaube frontal
ein Sperling steht an der Bahnsteigkante
Spatz
Ebenso wie Stadttauben wurden die in Eurasien und Afrika heimischen Sperlinge durch Europäer in alle Welt exportiert. Heute findet man sie auch auf beiden amerikanischen Kontinenten und in Australien.
Metallbögen überspannen die Promenade eines Einkaufszentrums über mehrere Geschosse; Licht fällt durch ein Glasdach
Europa-Passage
Die Europa-Passage ist eines der Projekte des in Hamburg ansässigen Architekturbüros „Bothe Richter Teherani“. Andere auf dieser Seite zu sehenden Bauwerke der Architekten sind die Tanzenden Türme und das Dockland-Bürogebäude im Hafen. Detail: Aufzugstechnik
Blick auf Teile des Hamburger Rathauses mit seinem Turm; im Vordergrund ein Bus
Hamburger Rathaus
Das Bundesland Freie und Hansestadt Hamburg wird aus dem Hamburger Rathaus regiert. Auch das Parlament des Landes, die Hamburgische Bürgerschaft, hat hier seinen Sitz. Das Gebäude im historistischen Stil mit über 600 Räumen wurde 1897 fertiggestellt. Detail: Rathausturm
die Hauptkirche Sankt Michaelis: ein dunkler Turm mit großer Uhr und pavillonartiger Spitze auf rotem Gemäuer
Hauptkirche Sankt Michaelis
Der „Michel“, wie die Hauptkirche Sankt Michaelis auch genannt wird, ist eines der Wahrzeichen Hamburgs. Die Turmuhr der Barockkirche ist die größte in Deutschland. Der Durchmesser ihres Zifferblattes übertrifft jenes der größten deutschen freistehenden Turmuhr in Wittenberge um gut 40 Zentimeter. Siehe auch: Nordseite der Kirche
ein Uhrwerk mit Zahnrädern, Wellen und Stahlseilen
Altes Uhrwerk im Michel
Fährt man nicht mit dem Fahrstuhl, sondern erklimmt die Aussichtsplattform in 82 Metern Höhe zu Fuß, kommt man am alten Uhrwerk von 1911 vorbei. Zwar steuert es heute nicht mehr die Turmuhr, bewegt sich aber zur Freude der Besucher dennoch. Mehr Informationen auf www.st-michaelis.de
die Türme des Rathauses sowie der Kirchen St. Petri und St. Jacobi erheben sich über Hamburg
Hauptkirchen St. Petri und St. Jacobi
Das Foto zeigt die Türme des Rathauses und der Hauptkirchen Sankt Petri und Sankt Jacobi. Sankt Petri ist die älteste bestehende Kirche Hamburgs, wobei auch sie nach dem Großen Brand Mitte des 19. Jahrhunderts neu aufgebaut wurde.
der Turm der alten Kirche St. Nikolai sowie der Kirchturm von St. Katharinen über den Dächern von Hamburg
Mahnmal St. Nikolai und St. Katharinen
Der Turm der im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten, ehemaligen Hauptkirche St. Nikolai war von 1874 bis 1876 mit 147 Metern das höchste Bauwerk der Welt.[3] Rechts im Bild: die Hauptkirche Sankt Katharinen.
Werftanlagen, Containerterminals, im Hintergrund die Köhlbrandbrücke und Windkraftanlagen
Steinwerder
Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden auf Steinwerder die ersten Hamburger Schwimm- und Trockendocks. Auch heute sind hier die Werften „Blohm + Voss“ und die Norderwerft ansässig. Im Hintergrund überspannt die Köhlbrandbrücke den gleichnamigen Arm der Süderelbe. Detail: Köhlbrandbrücke
ein Fahrgastschiff fährt auf der Elbe; am diesseitigen Ufer liegt hinter Häusern ein Stückgutschiff; am anderen Ufer steht ein Musical-Theater, gekrönt von einem Löwenkopfbild
Theater im Hafen Hamburg
Nicht zu übersehen ist, dass im Theater das Musical „Der König der Löwen“ aufgeführt wird. Hamburg liegt nach New York und London an dritter Stelle der Musical-Metropolen. Dem Theater im Hafen liegt das Museumsschiff Cap San Diego gegenüber. Detail: Theater-Gebäude
Blick entlang der Elbe mit Landungsbrücken und Hochhäusern auf dem rechten Ufer, Schwimmdocks und Booten auf dem Wasser und zahlreichen Containerbrücken am linken Ufer
Hamburger Hafen
Der Hamburger Hafen ist der größte Hafen Deutschlands. Im Jahr 2010 wurden rund 121 Millionen Tonnen Waren umgeschlagen. Das entspricht ungefähr der dreifachen Masse des Steinhuder Meeres, größter See Niedersachsens, oder gut 2800-mal dem Heinrich-Hertz-Turm. Detail: Containerterminals
ein Baukran steht an zwei benachbarten, noch nicht vollendeten Hochhäusern mit Glasfassaden, die wegen ihrer Knicke „Tanzende Türme“ genannt werden
Tanzende Türme
Die „Tanzende Türme“ genannten Hochhäuser werden an der Reeperbahn 1 errichtet. Nicht nur zufällig passt das Motiv eines tanzenden Paares zum Ruf der Reeperbahn als Vergnügungsmeile.
die Fahrzeuge auf der mehrspurigen Straße sehen von oben betrachtet wie Spielzeugautos aus
Blick nach unten
Blick vom Michel hinab auf die Ludwig-Erhard-Straße, die einst zusammen mit der heutigen Willy-Brandt-Straße den poetischen Namen Ost-West-Straße trug. Sie ist Teil der Bundesstraße 4 von Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein nach Nürnberg in Bayern.
Blick über Hamburg: im Vordergrund ein Hochhaus mit Glasfassade, im Hintergrund ein Turm mit mehreren Plattformen und darüber zahlreichen Antennen unterhalb der Spitze
Heinrich-Hertz-Turm
Der Heinrich-Hertz-Turm ist das höchste nicht abgespannte Bauwerk Hamburgs. Seine besten Zeiten liegen allerdings schon hinter ihm. Die Restaurant- und Aussichtsplattform ist nicht mehr öffentlich zugänglich.
die Binnenalster wird von einer Fontäne markiert, die scheinbar aus dem Häusermeer emporsteigt; gut zu sehen ist die Außenalster
Alster
Hamburg wurde an den Mündungen von Alster und Bille in die Elbe errichtet. Die Alster bildet vor der Mündung einen See, der durch einen Damm in Binnen- und Außenalster geteilt wird. Die Außenalster ist die im Bild leicht zu erkennende Wasserfläche. Aus der Binnenalster steigt die Fontäne empor.
die schlicht gestaltete Kirche St. Ansgar und die sie umgebende Bebauung von oben betrachtet
Kleiner Michel Sankt Ansgar
Blick vom großen Michel auf den sogenannten kleinen Michel, die Kirche St. Ansgar. Im Gegensatz zu den markanten Hauptkirchen, die allesamt evangelisch-lutherische Kirchen sind, ist die Gemeinde von St. Ansgar katholischen Glaubens.
aus der Speicherstadt Hamburg erhebt sich die im Bau befindliche Elbphilharmonie, überragt von drei Baukränen
Speicherstadt
Die Speicherstadt diente einst zum Lagern und Verarbeiten von Handelsgütern. Als Freihafengebiet unterlag sie keinem Zoll und keiner Einfuhr­umsatz­besteuerung. Heute gehört sie zum neuen Stadtteil Hafencity und beherbergt neben vielen Museen die größte Modell­eisenbahn­anlage der Welt. Detail: Kehrwieder Block D
hinter einer Grünanlage das moderne Verlagsgebäude von Gruner + Jahr
Verlagsgebäude Gruner + Jahr
Das Verlagshaus Gruner + Jahr gibt unter anderem die Zeitschriften Stern, GEO, Financial Times Deutschland und P.M. Magazin heraus. Das Verlagsgebäude Am Baumwall wurde 1990 errichtet.
im Hamburger Hafen liegt das als Restaurant genutzte „Feuerschiff“ mit leuchtturmartigem Aufbau
Feuerschiff
Feuerschiffe sollten nicht mit Feuerlöschbooten verwechselt werden. Sie dienen nicht der Brandbekämpfung, sondern fest verankert einem Leuchtturm ähnlich als Navigationshilfe für andere Schiffe. In Deutschland sind keine bemannten Feuerschiffe mehr im bestimmungsgemäßen Einsatz.
nebeneinander liegen mehrere ähnlich aussehende Schlepper am Kai
Schlepper
Schleppschiffe sollten nicht mit von Schlepperbanden auf den Weg geschickten Flüchtlingsbooten verwechselt werden. Diese Schlepper hier verrichten nützliche Dienste, etwa wenn sie größere Schiffe sicher an ihren Liegeplatz befördern. Außerdem: Karl Moritz in Aktion
auf einer Stahlkonstruktion fährt eine Hochbahn einige Meter über parkenden Autos vor den Fassaden der Häuser entlang
Hamburger U-Bahn
Ähnlich wie in Berlin kennt auch die Hamburger Untergrund-Bahn keine ideologischen Grenzen nach oben. Im Bild: ein Zug der Linie U3 auf der Hochbahnstrecke über der Straße Johannisbollwerk.
unterhalb der Stahlkonstruktion der Hochbahn befindet sich der Eingang zum U-Bahnhof Landungsbrücken neben einem Imbiss
U-Bahnhof Landungsbrücken
An der Haltestelle Landungsbrücken kann man sich beim ÖPNV entscheiden, ob man lieber mit der U-Bahn oberirdisch, mit der S-Bahn unterirdisch oder mit der Fähre auf dem Wasser reist. Mathies und ich wählten die Fähre.
das hin und her wackelnde Bild vermittelt einen plastischen Eindruck der Dockanlage mit ihren Kränen
Trockendock Elbe 17
Von zweien abgesehen passen alle Passagierschiffe der Welt ins Trockendock Elbe 17.[4] Aber nicht gleichzeitig. Rechts ein kleineres Schwimmdock. Bitte anklicken: Das Wackelbild vermittelt einen räumlichen Eindruck.
Teile zweier Schwimmdocks mit Dockkränen; aus dem Dock rechts erhebt sich der Aufbau eines Schiffes
Schwimmdocks
Im Gegensatz zu Trockendocks, die es bereits in der Antike gab, sind Schwimmdocks eine Erfindung der Neuzeit. Im Dock rechts liegt die „Helle Ritscher“ mit dem Heimathafen Monrovia (Liberia). Siehe auch: Heck der Helle Ritscher
die Frachtschiffe „Cap Bon“ und das kleinere „Transanund“ am Containerterminal Burchardkai
Cap Bon und Transanund
Die beiden Frachtschiffe haben ihre Heimathäfen in Valletta (Malta) und Limassol (Zypern). Unter welche Flagge ein Schiff fährt, hat allerdings wenig mit seinen Eignern oder Routen zu tun. Der Containerzubringer „Transanund“ gehört einer schwedischen Reederei und scheint vor allem auf Nord- und Ostsee unterwegs zu sein. Detail: Cap Bon
die ÖPNV-Fähre „Elbmeile“ mit Werbung für das Musical „Tarzan“ an der Seite fährt zügig durch das Wasser
Hafenrundfahrt mit der ÖPNV-Fähre
Die ÖPNV-Linienfähren der HADAG Seetouristik und Fährdienst AG bieten eine günstige Möglichkeit, Hamburg vom Wasser aus zu sehen. Mit der 5,50-Euro-Tageskarte fuhr ich an diesem Tag mit U-Bahn, S-Bahn, Bus und Schiff. Siehe außerdem: Möwen neben der Fähre
über dem Baggerschiff IJsseldelta im Vordergrund erhebt sich eine große Containerbrücke im Hintergrund
Baggerschiff IJsseldelta
Das Baggerschiff IJsseldelta. Die namensgebende IJssel ist ein vom Rhein abzweigender Flussarm in den Niederlanden, der sich über das Ketelmeer in das IJsselmeer ergießt. Das niederländische Wort „meer“ bedeutet Binnensee. Siehe außerdem: Schiff Krückau
im Vordergrund eine Boje; im Hintergrund ein Kreuzfahrtschiff und flach über dem Wasser ein Flugzeug der „Korean Air“
Schwerer als Luft
Ein Flugzeug der „Korean Air“ setzt zur Landung auf dem Airbus-Werksgelände in Hamburg-Finkenwerder an. 1967 flog ein Pilot versehentlich diese Landebahn anstatt eine seinerzeit gut doppelt so lange des internationalen Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel an. Funktionierte zum Glück trotzdem. Siehe außerdem: Airbus A300B4-608ST, Kennung F-GSTF
das Kreuzfahrtschiff Prinsendam mit vier Rettungsboten an der Seite
Prinsendam
Die „Prinsendam“ hieß ehemals schon „Royal Viking Sun“ und „Seabourne Sun“. Laut Angaben der Holland-America-Line ist sie mit Platz für 835 Passagiere das kleinste Kreuzfahrtschiff der Reederei. Siehe auch: Heck der Prinsendam
die Lotsenstation Seemannshöft besitzt einen Uhrenturm mit Aussichtsplattform und Radaranlage
Lotsenhaus Seemannshöft
Die Lotsenstation Seemannshöft sieht aus, als hätte sie einen Hut auf. In gewisser Weise hat sie das auch. Neben dem Lotsenhaus findet sich hier die nautische Zentrale, die Verkehrsleitstelle des Hamburger Hafens. Siehe auch: Lotsenstation von Norden
7 Schlepper im Vordergrund; im Hintergrund ein Frachtschiff und die Elbphilharmonie
Schlepper mit viel Harmonie
In Frieden liegen niederländische Schlepper wie die „ZP Condon“ und deutsche wie die „Wilhelmine“ im Hamburger Hafen nebeneinander. Das war nicht immer so. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre und zu Beginn des neuen Jahrtausends herrschte Schlepperkrieg.
das Bürogebäude „Dockland“ mit Glasfassade hat von der Seite betrachtet die Form eines Parallelogramms
Dockland-Bürogebäude
Das Dockland-Bürogebäude liegt wie eine Motorjacht auf einer eigens aufgeschütteten Landzunge im Hamburger Hafen.
schwarz gestrichen liegt das Museums-U-Boot „U-434“ unscheinbar im Wasser; im Hintergrund Häuser mit Elbblick
Museumsschiff U-434
Bevor es zum U-Boot-Museum wurde, hieß das Museumsschiff U-434 noch B-515 und stand im Dienst der sowjetischen, später russischen Marine. Gebaut wurde es weit vom Meer entfernt in Gorki, dem heutigen Nischni Nowgorod.
das brasilianische Marine-Schulschiff „Brasil“ liegt am Kai; im Hintergrund erhebt sich der Turm des Michels
Schulschiff Brasil
Die „Brasil“ ist ein Schulschiff der brasilianischen Marine. Während seiner Reisen in zahlreiche Häfen anderer Länder kann es auch von der lokalen Bevölkerung besichtigt werden. Siehe auch: Heck der Brasil und Hafenstraße
auf den Rahen des Dreimasters ARC Gloria stehen Besatzungsmitglieder in farbiger Kleidung
Segelschulschiff ARC Gloria
Die „Gloria“ ist ein Schulschiff der Marine des Nachbarlandes Kolumbien. Man beachte die engagierten Besatzungsmitglieder auf den Rahen – mit gesetzten Segeln geht es allerdings schneller voran. Siehe auch: Heck der ARC Gloria
die Landungsbrücken an der Elbe und links der Eingang zum alten Elbtunnel; im Hintergrund Hochhäuser
Landungsbrücken
Bei den Landungsbrücken genannten Schiffsanlegern handelt es sich um Pontons, die sich mit den Gezeiten heben und senken. Über neun Brücken sind sie mit dem Kai verbunden. Auf den Landungsbrücken finden sich Geschäfte und Gaststätten.
Hörtipp: Kettcar – Landungsbrücken raus (Youtube)
das kleine Schiff „Dagmar“ vor dem größeren Museumsschiff „Cap San Diego“
Museumsschiff Cap San Diego
Einst bildeten Stückgutschiffe wie die Cap San Diego das Rückgrat des Welthandels. In den zurückliegenden Jahrzehnten haben sie gegenüber Containerfrachtern stark an Bedeutung verloren.
ein Fesselballon schwebt als Werbeträger über Hamburg; rechts das Hochhaus des „Hanseatic Trade Centers“
Leichter als Luft
Unter dem Fesselballon am Deichtorplatz hängt eine Aussichtsplattform für bis zu 30 Personen. Links davon: die Hauptkirche Sankt Katharinen. Rechts im Bild: das „Hanseatic Trade Center“.
vor der Elbphilharmonie das Fahrgastschiff „Louisiana Star“ im Stil eines Mississippi-Heckraddampfers
Schaumschläger
Das Ausflugsschiff Louisiana Star ist einem Südstaaten-Schaufelraddampfer nachempfunden. Den Vortrieb besorgt jedoch ein Schraubenantrieb. Das Heckrad kratzt nur ein bisschen am Wasser damit es spritzt und schön aussieht. Siehe auch: Schaufelrad der Louisiana Star
die Elbphilharmonie im Bau mit drei Baukränen, Planen vor der unteren Gebäudehälfte und blauen, dreigeschossigen Baustellenhäusern in Containerbauweise auf Pfählen im Wasser
Elbphilharmonie
Mit der Elbphilharmonie entsteht ein neues Wahrzeichen für Hamburg. Die Kosten scheinen zwar schneller als der Bau zu wachsen, und während dieser voranschreitet, rückt der Fertigstellungstermin ferner in die Zukunft. Trotzdem: Für große Städte im internationalen Wettbewerb sind Wahrzeichen wichtig. Sie üben eine Anziehung auf Menschen aus aller Welt aus und rentieren sich letztendlich zumindest indirekt. Die Pyramiden von Gizeh zum Beispiel waren sicherlich auch nicht billig, sie dienen den Erdenbürgern keinem praktischen Zweck, und dennoch …
das Mehrzweckschiff „Grande Costa d'Avorio“ der Grimaldi Lines mit Containern auf dem Deck kann auch Kraftfahrzeuge transportieren
Schifffinale
So jung und schon so groß: Das Mehrzweckschiff „Grande Costa d'Avorio“ lief erst im Februar vom Stapel und wurde im Juni in Dienst gestellt. Siehe außerdem: Schiff Stornes im Hamburger Hafen
eine Tunnelröhre des Alten Elbtunnels: mittig eine schmale Spur für Fahrzeuge, rechts und links schmale Bürgersteige; die Wände sind gefliest
Alter Elbtunnel
Eine Tunnelröhre des Alten Elbtunnels zwischen Steinwerder und St. Pauli wurde gerade renoviert, als Mathies und ich ihn besuchten. Sind beide Röhren offen, findet hier jährlich ein Marathon-Lauf komplett unter Tage statt. Siehe auch: Alter Elbtunnel aus Hundeperspektive
nebeneinander mehrere Autoaufzüge in einer offenen Stahlkonstruktion
Autoaufzug
Eine Besonderheit des Tunnels ist, dass er sich an seinen Enden nicht in die Landschaft öffnet. Kutschen und Kraftfahrzeuge werden mit Aufzügen zum Tunnel hinab und wieder hinauf ans Tageslicht gebracht. Fußgänger können außerdem Treppen nutzen.
Informationstafel zum Elbtunnel: Baubeginn 22.7.1907, Inbetriebnahme 7.9.1911, Baukosten rund 10 Millionen Goldmark …
100 Jahre
Der Alte Elbtunnel feierte im September 2011 seinen 100. Geburtstag. 1975 wurde sein jüngerer, aber größerer Bruder flussabwärts eröffnet: Der Neue Elbtunnel mit nunmehr vier Röhren führt die Bundesautobahn 7 (ohne Fahrstuhl) unter der Elbe hindurch. Der Neue Elbtunnel ist der längste Unterwasserstraßentunnel Deutschlands.
Siehe auch: vor 100 Jahren schrieb man im Alten Elbtunnel wagerecht

[1]
Neben einigen ausgefeilten Gemälden William Turners wurden viele Studien von ihm gezeigt. Es war zwar interessant, in den Studien bestimmte Maltechniken zu entdecken und Anregung zu finden, dieses oder jenes selbst einmal auszuprobieren. Zudem gefielen mir manche der Bilder. Trotzdem war die Ausstellung als Ganze für mich, der weder Maler noch Kunstkenner ist, auch ermüdend, und ein solcher Besuch muss nicht regelmäßig wiederholt werden. Die kurzen Begleittexte in der Ausstellung hätte man zum Teil noch etwas kürzen können: Ich kann darauf verzichten, wenn man mir als Betrachter vor-schreibt, ein Bild sei faszinierend oder famos. Da man aber nicht gezwungen ist, das zu lesen, soll dies kein schwerwiegender Kritikpunkt sein. Der Eintritt kostete 8 €.
[2]
Für den Turmbesuch werden 4 € Eintritt verlangt.
[3]
Ein Rekord, den in Deutschland zuvor vermutlich bereits die St.-Marien-Kirche in Stralsund und später der Kölner Dom innehatten. Zudem war das Straßburger Münster (heute Frankreich) im Heiligen Römischen Reich einst weltweit höchstes Gebäude mit Verbindung zu Deutschland. Quelle: Wikipedia: Liste der höchsten Bauwerke ihrer Zeit.
[4]
Die beiden Schwesterschiffe Allure of the Seas und Oasis of the Seas würden die Maße des Docks sprengen.